Asche kündigt Reaktion auf Mois' Behauptungen an

Mit seinem knapp 20-minütigen Video über Asche hat Mois ganz schön etwas losgetreten. Mittlerweile kursieren unterschiedliche Theorien zur Lebensgeschichte des Kollegah-Signings sowie zu Mois' Beweggründen für das Video. Ein riesiger inszenierter Promo-Move kurz vorm Kollaboalbum von Kolle und Asche? Aufrichtige, persönliche Enttäuschung? Ist alles nur ein großes Missverständnis? Fragen, auf die Asche selbst wohl zeitnah mögliche Antworten liefern wird.

Asche will Mois' mit Song antworten

Als erste Reaktion hatte Asche angekündigt, ein "kleinkariertes" und "ausführliches" Statement zu liefern, aber ließ offen, in welcher Form das passieren sollte. Für den Moment reagiert er nun allerdings nicht inhaltlich auf die Story, die im Raum steht und die Szene zu Mutmaßungen, Jokes und Memes animiert. Er sagt nur, dass er musikalisch antworten möchte.

"Ich werde mein Statement in Kürze in der Form abgeben, wie ich es am besten kann. In musikalischer Form."

Zur Ankündigung gibt's einen Swipe-Up-Link zu seinem Spotify-Profil:

Asches Profil auf Instagram hat gestern durch ein Wachstum von 9.633 Followern (Quelle: Socialblade) die 100K-Marke geknackt, während jeder seiner alten Posts mit Jokes und Vorwürfen vollgespammt wird. Dass es sich dabei tatsächlich um einen Promomove handeln könnte, erscheint vor diesem Hintergrund und angesichts eines womöglich bleibenden Image-Schadens eher unrealistisch. Aber wer weiß.

Eine andere Theorie vom Twitter-User @bossxplosive, die Asche offenbar mit einem klatschenden Emoji kommentiert hat, dreht sich um ganz praktische Gründe für die anscheinend polnische Herkunft, die Mois in seinem Video thematisiert: Demnach hätten seine Eltern absichtlich falsche Daten in den Pass eintragen lassen, um unbefristeten Aufenthalt zu erhalten. Bisher kann nur spekuliert werden.

Asches Kollabopartner und Labelboss Kollegah hat sich bisher nicht zur Thematik geäußert. Den Hintergrund zum Thema der Woche könnt ihr hier nachlesen:

Alles fake? Mois zweifelt Asches Lebensgeschichte an

YouTuber und Rapper Mois hat ein Video veröffentlicht, welches das Image von Kollegah-Signing Asche gehörig ins Wanken bringt. Von der Geschichte eines aus dem Krieg in Tschetschenien geflüchteten Jungen bliebe so nicht mehr viel übrig. Mois selbst verweist in diversen Videos auf seine persönlichen Erlebnisse während des Tschetschenienkriegs.

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"Hab gedacht, ich sterbe": Sinan-G meldet sich nach Unfall zu Wort

"Hab gedacht, ich sterbe": Sinan-G meldet sich nach Unfall zu Wort

Von Michael Rubach am 28.02.2021 - 15:21

Sinan-G hat ein Statement zu seinem Autounfall auf seinen Social-Media-Profilen geteilt. Dieser ereignete sich vor wenigen Tagen in Dortmund. In dem Video zeigt sich der Essener Rapper dankbar dafür, noch am Leben zu sein.

Sinan-G schildert Unfallhergang

Den zahlreichen Spekulationen um die Unfallumstände tritt Sinan-G am Anfang und gegen Ende des Videos entschieden entgegen. So habe es kein illegales Straßenrennen gegeben. Ebenso sei er nicht mit dem Handy am Steuer unterwegs gewesen. Es könne außerdem nicht davon die Rede sein, dass er über eine rote Ampel gefahren sei – eine Ampel gäbe es am Unfallort nämlich nicht. Stattdessen erklärt Sinan einen "ganz normalen menschlichen Fehler" begangen zu haben.

Ein Dreh-Termin mit der Keller GmbH um Mois und Maestro habe ihn nach Dortmund geführt. Dafür sei er in einem Porsche Cabrio unterwegs gewesen. Beim Linksabbiegen habe er gestoppt und den Straßenverkehr beobachtet. Als er weiterfahren wollte, habe ihn eine herankommende Straßenbahn in einen Schockzustand versetzt.

"Ich war am Lenkrad. Ich guck die Bahn an. Für mich war so: 'Leben ist vorbei'. Ich hab gedacht, ich sterbe. [...] Ich war im Cabrio – ich hatte offenes Verdeck. Ich hatte nicht das Gefühl, dass ich geschützt bin. Ich war einfach so offen und mir kam das so vor, als ob die Bahn mich jetzt einfach plattmacht."

Zu diesem Zeitpunkt habe er "abgeschlossen mit dem Leben". Instinktiv sei er noch einmal aufs Gaspedal gestiegen, wonach das Auto gemäß Sinan ein Stück nach vorn rollte. Ohne diesen Move wäre die Straßenbahn seiner Auskunft nach frontal auf die Fahrerseite geprallt. So habe sie den hinteren Bereich des Wagens getroffen. Der Porsche sei daraufhin über die Straße geschleudert worden, ohne dass der Essener von anderen Fahrzeugen erfasst wurde.

Trotz des Glücks im Unglück ist Sinan nicht unbeschadet aus der Situation herausgekommen. Er habe "Prellungen" erlitten, verspüre im "Beckenbereich noch Schmerzen", verweist auf eine Art "Beule am Rücken" und klagt weiterhin über Kopf- und Nackenschmerzen. Auch sei sein "linkes Bein zwischendurch taub" gewesen. An der Unfallstelle ließ sich Sinan offenbar über die Ausmaße der Kollision informieren. Nur er selbst sei verletzt worden. Rückblickend sagt er erleichtert: "Katastrophe, wenn jemand anderem was passiert wäre."

Sinan-G bedankt sich zudem bei allen, die ihm am Unfallort und im Nachgang zur Seite gestanden haben. Unter anderem Mois und Maestro hätten hier Zivilcourage gezeigt. Die Jungs stellten vor Kurzem ein eigenes Video mit ihrer Sicht auf den Unfall online. Auch gegenüber dem Rettungsteam, dem Dortmunder Krankenhaus und seinem Bruder Rooz zeigt sich Sinan voller Dankbarkeit.

Hier kannst du das gesamte Statement sehen:


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