Arafat Abou-Chaker in Berlin verhaftet

Wie verschiedene Medien übereinstimmend berichten, wurde Arafat Abou-Chaker nach einem Gerichtstermin in Berlin festgenommen.

Zunächst verurteilte das Gericht den ehemaligen Geschäftspartner von Bushido zu einer Bewährungsstrafe von 10 Monaten. Er soll sich der Körperverletzung und der Bedrohung schuldig gemacht haben. Ein Hausmeister trat in diesem Fall als Geschädigter auf.

Gründe für den Haftbefehl: Verabredung eines Verbrechens & Anstiftung zur Entführung

Nach dem ergangenen Urteilsspruch vollstreckten Justizbeamte einen Haftbefehl. Laut Staatsanwaltschaft soll Arafat Abou-Chaker Leute gesucht haben, die Bushidos Kinder und seine Frau entführen. Auch eine Razzia aus dem November 2018 spielte bei der Verhaftung offenbar eine Rolle.

Bei der Festnahme geht es laut Spiegel zudem um einen weiteren Fall der Kindesentführung. Arafat Abou-Chaker soll die Kinder seines Bruders gegen den Willen der Mutter nach Deutschland gebracht haben. Nach Spiegel-Informationen wird Arafat-Abou-Chaker noch heute einem Haftrichter vorgeführt. Sein Verhalten bei dem Zugriff beschreiben Zeugen als "kooperativ".

Auseinandersetzung mit Hausmeister sorgt für erste Verurteilung

Der Gerichtstermin von Arafat Abou-Chaker geht auf einen Streit in einer Physiotherapie-Praxis zurück. Er soll dort im März 2018 einem Hausmeister gegenüber handgreiflich geworden sein und ihm mit dem Tod gedroht haben.

Der Anwalt von Arafat Abou-Chaker plädierte auf Freispruch. Letztendlich schenkte das Gericht den Aussagen des Opfers mehr Glauben. Arafat Abou-Chaker habe diesem "Finger in die Augen gesteckt" und "mehrere Schläge" sowie einen "Kopfstoß" verteilt.

Vor Kurzem wurde bekannt, dass sich Arafat Abou-Chaker Markenrechte an einigen Künstlern gesichert hat, mit denen er in den letzten Jahren zusammenarbeitete.

Arafat Abou-Chaker hat Markenrechte an Shindy und Samra - bald auch an Bushido und Capital Bra?

Die geschäftliche Situation von Shindy ist in der Öffentlichkeit nach wie vor ungeklärt. Etwas Licht ins Dunkel bringt ein Blick in das Markenregister des Deutschen Patent- und Markenamts, dass einige interessante Aspekte rund um die Lage von Shindy, Bushido, Arafat Abou-Chaker sowie weiteren (Ex-)EGJ-Künstlern bereithält.

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Bushido geht gegen Berichterstattung vor

Bushido geht gegen Berichterstattung vor

Von David Molke am 17.08.2019 - 12:12

Bushido und seine Frau Anna-Maria Ferchichi haben mehrere Medien wegen der Berichterstattung über die geleakten Ermittlungsakten der Berliner Polizei abmahnen lassen. Hiphop.de wurde aufgefordert, Passagen aus dem Artikel Bushido vs. Arafat Abou-Chaker: Ermittlungsakten & Zeugenaussagen geleakt zu entfernen.

Wir verstehen die Aufforderung als Eingriff in die Pressefreiheit und haben ihr widersprochen.

Anfang August waren im Internet Dokumente aufgetaucht, die offensichtlich aus Ermittlungen der Berliner Polizei stammen. Die Unterlagen liefern Informationen darüber, wie die Trennung von Bushido und seinem langjährigen Partner Arafat Abou-Chaker ablief.

Mindestens eine Plattform hat ihren Bericht aufgrund einer Abmahnung bereits offline gestellt. Die Artikel der FAZ sind nach wie vor online.

Bushido vs. Arafat Abou-Chaker: Ermittlungsakten & Zeugenaussagen geleakt

Der fortwährende Konflikt zwischen Bushido und Arafat Abou-Chaker ist um viele Details reicher. Die FAZ hatte exklusiven Zugriff auf über 200 Seiten Ermittlungsakten der Berliner Polizei - darunter seien Protokolle von abgehörten Telefonaten und Gesprächen sowie Zeugenaussagen von unter anderem Shindy, Ali Bumaye oder Bushido selbst.


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