Alpa Gun & Samra haben ihre Probleme aus der Welt geschafft

Alpa Gun und Samra scheinen nach zwischenzeitlichen Differenzen wieder auf einer Wellenlänge zu liegen. In diversen Insta-Storys sind die beiden Berliner zusammen an einem Tisch zu sehen. Auch neue gemeinsame Musik ist offenbar vorstellbar.

Alpa Gun & Samra klären ihre Probleme

Alpa Gun gilt als Entdecker und Förderer von Samra. Nach Samras EGJ-Signing trennten sich die Wege. Samra stieg zum Deutschrap-Superstar auf und Alpa Gun fühlte sich mehr und mehr vergessen.

Diese Gefühlslage beschreibt Alpa auf dem Track "Meine Story (100 Bars)". Er spricht dort unter anderem davon, doch nur Samras Freundschaft gewollt zu haben. Von Samras Seite sei jedoch keine Reaktion gekommen.

"Ist okay, jetzt hast du die Lila, Samra / 'N Beamer, Samra, und 'ne Visa, Samra / Sag mir, wer hat dich beachtet, als ich dich damals gefeaturet hab'? / Ich mein' die Säcke, die du jetzt alle gefeaturet hast / Und das mit 187 war für mich ein Eigentor / Du wurdest gehypt, zu der Zeit, als ich mein'n Hype verlor"

Nun sind diese Ungereimtheiten offenkundig aus der Welt geschafft worden. Beide Rapper trafen sich in einem Dönerladen und demonstrierten öffentlich, dass die Lage total entspannt ist. Sogar ein gemeinsamer Track ist im Bereich des Möglichen. Samra schreibt in seiner Insta-Story:

"Danke, dass du mir damals die Tür geöffnet hast. Du hast ein reines Herz. Unsere Probleme sind geklärt. Da könnte ein fetter Song kommen."

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Alpa Gun & Samra haben schon länger wieder Kontakt

Das Treffen im Dönerladen scheint eher zufälliger Natur gewesen zu sein. Die Stimmung zwischen den beiden ist aber wohl schon eine Weile besser. Wie Alpa Gun in einer weiteren Story erklärt, habe man seit "längerem Kontakt" und "sich ausgesprochen". Die Bilder aus dem Dönerladen dokumentieren diese Entwicklung nun für die Öffentlichkeit.

Wer sowohl mit Alpa Gun und als auch mit Samra eine gemeinsame Geschichte verbindet, ist Greckoe. Alles zu seinem außergewöhnlichen Karriereweg kannst du hier nachlesen:

Von Sektenmuzik zu "Berlin Lebt 2": Greckoes außergewöhnlicher Karriereweg

Im Rampenlicht zu stehen, war nie das ganz große Ding von Konstantinos Tzikas. Auch wenn er seine Zeit an der Seite von Sido, B-Tight oder Alpa Gun genoss, zählte für ihn immer nur eins: die Liebe zur Musik. Und die zieht sich durch seine Karriere.

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Fler rudert zurück: Jalil-Diss "unangebracht und nicht feinfühlig"

Fler rudert zurück: Jalil-Diss "unangebracht und nicht feinfühlig"

Von Michael Rubach am 01.04.2020 - 10:58

Fler steht wieder einmal im Kreuzfeuer der Kritik. Gegenüber allen, die ihm in den letzten Tagen Rassismus unterstellt haben, räumt er nun ein, mit seiner "Slave"-Line gegen Jalil übers Ziel hinausgeschossen zu sein. In einem Instagram-Post zeigt er sich geläutert und kündigt an, den Part gegen Jalil neu schreiben zu wollen.

Fler: "Rassismus hat auf Atlantis keinen Platz!"

Nach mehreren rhetorischen Fragen, die allesamt wohl auf die Geschehnisse der letzten Tage und Flers persönliche Lage anspielen sollen, kommt der Berliner zum Punkt. Er gesteht sich ein, dass er auf dem Track "Mood" die Grenzen der bloßen Provokation verlassen hat. Das Wort "Sklave" in einem Diss gegen einen dunkelhäutigen Kollegen zu verwenden, sendet auch an jugendliche Hörer eine fatale Message. Fler spricht in diesem Kontext von einem "bösen Beigeschmack", den er nun erkenne.

"Die Wortwahl bei dem Diss gegen Jalil war unangebracht und nicht feinfühlig. Das Wort Sklave im Zusammenhang mit Farbigen hat einfach einen zu bösen Beigeschmack Aufgrund der Schwarzen-Geschichte." [sic]



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Wenn eine Gruppe von Leuten Dich als einzelnen unterdrückt bist du ein Opfer. Wenn du danach zur Polizei rennst, weil Du alleine bist und sie in der Mehrzahl, bist auch wieder das Opfer...? Aber wenn du nicht zur Polizei gehst, kein Schutzgeld zahlen willst und deswegen natürlich auch keinen Rücken hast... bist du das aller grösste Opfer!??? Wenn du Streetrap machst und sagst du hast ein schweres Leben ist alles fake und gelogen...? Wenn du das selbe machst und Schutzgeld zahlst bist aufeinmal eine der Realste in der Szene...? Die Wortwahl bei dem Diss gegen Jalil war unangebracht und nicht feinfühlig. Das Wort Sklave im Zusammenhang mit Farbigen hat einfach einen zu bösen Beigeschmack Aufgrund der Schwarzen-Geschichte. Deswegen hab ich beschlossen die 2.Stophe von MOOD neu zu schreiben. Es gibt 1000 andere Angriffsflächen bei Jalil die ich sportlich als Rapper angreifen kann. Rassismus hat auf Atlantis keinen Platz! #atlantis

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Dem attackierten Jalil schmeckte die Wortwahl des Tracks auch ganz und gar nicht. Er entgegnete kurz nach Release von "Mood", Fler hätte "gleich N**ga sagen können". Der von Fler in seiner Klarstellung benutzte Begriff des "Farbigen" ist leider ebenfalls nicht unproblematisch. Er geht auf Rassentheorien zurück und findet als Selbstbezeichnung in der Black Community keine Anwendung. An dieser Stelle Fler Absicht zu unterstellen, erscheint jedoch unangebracht. Dafür macht er generell zu deutlich, dass er seinen Diss neu bewertet hat.

Eine bewusste Entscheidung von Fler war hingegen sein Interview bei TV Strassensound. Dort vertiefte er mit seinen Aussagen den Graben zwischen sich und der schwarzen Community. Manuellsen, Künstler der Bantu Nation, Mortel und viele mehr positionierten sich daraufhin gegen Fler. Sugar MMFK droppte gestern noch einen Part, um klarzumachen, dass Flizzy sich keine weitere "Frechheit" erlauben solle.

Bantu Nation vs. Fler: Sugar MMFK teilt in neuem Part aus

Da Fler seine Lyrics inzwischen offenbar für unangebracht hält, möchte er sie nicht unverändert stehen lassen. Er kündigt an, die zweite Strophe des Tracks "Mood" umzutexten. Das hieße jedoch nicht, dass er nicht weiter auf Konfrontationskurs mit Jalil bleiben würde. Es gebe "1000 andere Angriffsflächen bei Jalil". Sein Statement beschließt er mit dem Satz:

"Rassismus hat auf Atlantis keinen Platz!"

Neben diesem Schauplatz im Fler-Universum ist die On-Off-Beziehung mit Sentino aktuell belastet. Letzterer beklagte sich über ausbleibende Zahlungen für die Mitarbeit an "Atlantis" und lieferte einen Disstrack, der vor allem durch seine extreme Homofeindlichkeit auffällt:

Sentino frontet Fler wegen angeblich unbezahlter "Atlantis"-Lyrics

Fler und Sentino dissen sich aktuell wieder mal gegenseitig - und zwar auf sehr unangenehme Art und Weise. Sentino frontet Fler in einer Disstrack-Vorschau, die vor Homofeindlichkeit nur so trieft. Fler postet als Antwort ein Video, das Sentino offenbar auf der Flucht zeigt, worauf der ebenfalls schon wieder reagiert hat.


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