Adidas und Palace droppen Kollektion mit Juventus Turin

Adidas und die heiß begehrte Skateboard-Marke Palace droppen eine Kollektion mit dem italienischen Fußballclub Juventus Turin. Das ist wahrscheinlich das erste Mal, dass eine Skateboard-Brand eine Spitzen-Fußballmannschaft einkleidet.

Der Club von Christiano Ronaldo wird aber wohl eher selten in den Trikots zu sehen sein. Die Jerseys stellen nur die vierte Wahl dar. Nachdem im Mai bereits die ersten Infos durchsickerten, sollen die Pieces morgen am 8. November zum Kauf erhältlich sein. 

Adidas und Palace entwerfen Trikots für Juventus Turin

Die Klamotten sind von alten Adidas-Vorlagen von der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 inspiriert. Die Kollektion umfasst eine Reihe von Trainingstrikots, Trainingsanzügen, Pullovern und Accessoires.

Das neue Trikot zeigt das Juve-Abzeichen in neon-grün, hat neon-orangene und neon-grüne Ärmel und die Kolabbo-Partner auf der rechten Brust. Zusätzlich wurden die charakteristischen schwarz-weißen Streifen des Teams in einem Farbverlauf dargestellt. Neben dem eher klassischeren Colorway gibt es auch eine neon-grüne und eine neon-orangene Version.

Die Trainingsjacken kommen in Schwarz oder Weiß mit neon-grünem Detail. Auf der Rückseite befindet sich ein großes Palace- und ein Adidas-Logo. Außerdem ist hier ein Aufdruck von Jeep zu sehen. Der Autohersteller ist nämlich der Hauptsponsor von Juventus Turin. Zusätzlich ist in dem Drop ein Pullover enthalten, der an das Top eines Torhüters erinnert. Als Accessoires gibt es Caps, eine Mütze, ein Schal, ein Rucksack und sogar ein Fußball und passende Torwart-Handschuhe. 

Viele Rapper sind in der Vergangenheit schon von Juve-Trikots begeistert gewesen. So trägt beispielsweise der US-Rapper Gunna in seiner Colors-Performance den Juve-Dresscode.

Die Artikel können morgen ab 12 Uhr direkt bei Adidas bestellt werden.

Alle Fotos von Adidas.

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Adidas unterstützt Nike-Kampagne gegen Rassismus

Adidas unterstützt Nike-Kampagne gegen Rassismus

Von Michael Rubach am 31.05.2020 - 17:28

Es gibt Momente im Leben, die lassen jegliches Konkurrenzdenken absurd erscheinen. Der brutal herbeigeführte Tod von George Floyd ist so ein Moment. Das rassistische Verbrechen an dem 46-jährigen US-Amerikaner bringt nun sogar die Sportartikel-Giganten Nike und Adidas auf eine Linie.

"Don't Do It": Nike & Adidas gemeinsam gegen Rassismus

Eine drastische Lage erfordert drastische Maßnahmen: In einem Clip wendet sich Nike nun von seinem ikonischen Slogan "Just Do It" ab. Stattdessen heißt es dort: "Don't Do It". Mit dem kurzen Video kommentiert das Unternehmen aus Oregon die Protestbewegung gegen Rassismus und Polizeigewalt, die aktuell ganz Amerika in Atem hält.

Nike kommt dabei direkt zur Sache. So solle man sich nicht vormachen, dass es kein Problem in Amerika gebe. Es sei notwendig, sich dem allgegenwärtigen Rassismus entgegenstellen. Ebenso könne niemals hingenommen werden, dass unschuldige Menschen ihr Leben lassen müssen. Wer denkt, das sei nicht sein Business, liege falsch. Die Zeit des Zurücklehnens und des Schweigens sei vorbei. Alle könnten etwas dazu beitragen, grundlegende Veränderung einzuleiten.

Das reduzierte Video funktioniert allein mit prägnanten Sätzen auf schwarzem Hintergrund. Eine eindringliche Melodie untermalt das Ganze. Bei Adidas ist dieser Appell angekommen. Die Marke mit den drei Streifen zeigt sich öffentlich solidarisch und hat das Video des Wettbewerbers retweetet. Die Message: Nur gemeinsam kann man einen gesellschaftlichen Wandel bewirken.

adidas (at ) on Twitter

Together is how we move forward. ⁣ Together is how we make change. https://t.co/U1nmvMhxB2

Die US-Rapszene hat das bereits begriffen und ist zum Teil selbst auf den Straßen anzutreffen, um so ein politisches Zeichen zu setzen.

Nach George Floyds Tod: Rap-Stars engagieren sich in den Protesten

Videoaufnahmen von einem weißen Polizisten, der den später verstorbenen George Floyd mit roher Gewalt quälend lange auf den Asphalt presst, schockieren die ganze Welt. Seit seinem Tod sind Proteste in mehreren US-Städten entfacht und die Forderung ist eindeutig: Gerechtigkeit für George Floyd und die Opfer von Polizeigewalt.


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