50 Cent disst G-Unit-Member: "They f*cked up"

50 Cent rechnet in einem Instagram-Post mit (ehemaligen) G-Unit Membern ab. Fifty präsentiert sich auf einem Bild in nachdenklicher Pose und erklärt sinngemäß, dass vor allem seine vormaligen Crew-Kollegen nicht dafür bestimmt seien, Erfolg zu haben. Speziell Lloyd Banks und Young Buck bekommen von 50 Cent eine Breitseite verpasst.

50 Cent begreift sich als alleiniges Zugpferd der G-Unit

Aus Fiftys Sicht haben die Jungs, die an seiner Seite waren, ihre Karrieren regelrecht gegen die Wand gefahren. Das habe mit ihrem Naturell zu tun.

"Einige Leute sind nicht dafür gemacht, es zu schaffen. Ihre Gewohnheiten und ihre Instinkte werden sie direkt wieder in Schwierigkeiten bringen."

Was nach den ersten Sätzen nur erahnbar ist, macht Fifty dann in der Kommentarsektion mehr als deutlich. Er zielt mit seinem Beitrag auf die gesamte G-Unit ab. In einem bereits gelöschten Post erklärte Fifty, dass die G-Unit ohne sein Mitwirken nur fünf Konzerte gegeben habe. Jede weitere G-Unit-Show sei eigentlich ein 50 Cent-Gig gewesen. Für Fifty haben seine ehemaligen Kollegen auf ganzer Linie versagt: "They f*cked up".

50 Cents Meinung zu Lloyd Banks & Young Buck

Ein User schrieb unter Fiftys Post, dass gerade Lloyd Banks es im Rapgame weit hätte bringen können. Diese Einschätzung konnte 50 Cent nicht so stehen lassen und entgegnete, dass Lloyd Banks aktuell genau das tun würde, was er am besten kann. Da Lloyd Banks seit geraumer Zeit musikalisch eher inaktiv ist, dürften kaum Zweifel daran bestehen, wie 50 Cent das Ganze gemeint hat.

50 Cent über Lloyd Banks
Foto:

Screenshot: instagram.com/50cent
50 Cent über Lloyd Banks

Dass Fiddy (mal wieder) nicht gut auf Young Buck zu sprechen ist, verwundert kaum. Fifty behauptet beispielsweise, dass Young Buck ihm Geld schulde. Nach den Gerüchten um ein Verhältnis von Buck mit einer transsexuellen Frau macht sich 50 Cent zudem regelmäßig einen Spaß daraus, seinen alten Weggefährten zu trollen. Dabei lässt er nicht selten eine homophobe Einstellung erkennen. Young Buck antwortete auf Fiftys Anfeindungen mit diversen Disstracks in Instagram-Live-Sessions und drohte unter anderem damit, 50 Cents Karriere zerstören zu wollen. Fifty kümmert das offenbar kaum. Aus seiner Perspektive ist Young Buck jemand, der komplett gescheitert ist.

50 Cent über Young Buck
Foto:

Screenshot: instagram.com/50cent
50 Cent über Young Buck

Auf den noch verbliebenen G-Unit-Member Tony Yayo geht 50 Cent nicht gesondert ein. Ob die Kritik auch auf ihn abzielt, weiß nur Fifty. Das letzte musikalische Projekt der G-Unit war die EP "The Beast is G-Unit" aus dem Jahr 2015. 2017 wurde noch ein Mixtape in Aussicht gestellt, das jedoch nie erschienen ist.

G-Unit - The Beast Is G-Unit EP

G-Unit - The Beast Is G-Unit EP - Am 3 März, 2015 - 00:00 erscheint G-Unit - The Beast Is G-Unit EP.

Neuer Song, neues Mixtape: Die G-Unit ist (wieder) zurück

Don't call it a comeback! Gut zweieinhalb Jahre nach dem letzten gemeinsamen Release, der The Beast Is G-Unit EP (2015), wurde jetzt ein neues Tape der Crew rund um 50 Cent angekündigt.

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Freizügigkeit & Arroganz: T.I. bereut das Signing von Iggy Azalea

Freizügigkeit & Arroganz: T.I. bereut das Signing von Iggy Azalea

Von Anna Siegmund am 29.10.2019 - 11:43

Anfang des Monats gab es Schlagzeilen um die Rapperin Iggy Azalea und ihrem ehemaligen Labelchef T.I., der es in einem Interview als großen Fehler bezeichnete, die Australierin bei seinem Label Grand Hustle Records gesignt zu haben. Angesprochen auf diese Aussage in einem Radiointerview, führte der Rapper dieses Statement nun weiter aus und unterstellt Iggy unter anderem, sich anders zu verhalten, seit sie nicht mehr auf die Fanliebe von People of Color angewiesen ist. 

T.I. On Kanye West, Iggy Azalea Blunder, Hip-Hop Lists, 'ExpediTIously' Podcast + More

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T.I. war anfangs begeistert von Iggy Azalea

Zunächst fasst T.I. in dem Interview den Ausgangspunkt der Diskussion zusammen. Er sei gefragt worden, was er in seiner Karriere noch erreichen möchte. Seine Antwort war:

"Ich möchte der Rapwelt eine weibliche Rapperin vorstellen, die den Fehler mit Iggy Azalea vergessen macht."

(I gotta introduce another female to the game that can undo the blunder Iggy Azalea.)

Anfangs habe er das Gefühl gehabt, sie sei dazu gemacht, etwas Großes zu erreichen.

Kritik am Lebenswandel der Rapperin

Doch dieser Eindruck schien schnell vergessen zu sein, denn T.I. begründet seine Kritik an der Australierin wie folgt:

"Ich habe das Gefühl, dass sie begonnen hat, sich anders zu verhalten und Dinge zu tun, auf die ich nicht stolz war, als sie gemerkt hat, dass weiße Menschen sie mögen und sie nicht mehr darauf angewiesen ist, dass Schwarze sie mögen. Das hat meinen Ruf in die Schusslinie gebracht."

(I feel like when she found out white people liked her and she didn't really need black people to like her anymore, she switched up, started acting different, made moves that I wasn't proud of, that kind of placed my reputation in the line of fire.)

Iggy Azalea musste sich bereits zu Beginn ihrer Karriere den Vorwurf anhören, aufgrund ihrer Hautfarbe die Hiphop-Kultur zu manipulieren. Damals sprang T.I. ihr noch zur Seite und entgegnete der Kritik, dass gute, weiße Rapper*innen wie Iggy Azalea und Eminem viel eher zur Entwicklung der Kultur beitragen würden, als sie zu klauen oder ihr zu schaden.

Die Kritik des Rappers kann durchaus etwas mit der Freizügigkeit Iggys zu tun haben, denn weiter führt er aus, dass ihm die Karriere der Rapperin gefallen habe, bis sie sich zu offen gezeigt habe.

"It was dope first and then she exposed herself so much."

Iggy zeigte sich nicht nur in ihren Videos sehr freizügig, sondern zog sich beispielsweise auch für die Männerzeitschrift GQ aus. Von dem gleichen Magazin wurde sie auch zur Frau des Jahres gekürt und ihre Rede um die Auszeichnung sorgte damals für Schlagzeilen. Die Rapperin sprach davon, an einigen Tagen lediglich als V*gina angesehen zu werden und nur an manchen Tagen als Frau. Es war wohl ihre Art, den medialen Umgang mit Frauen zu kritisieren.

Iggy Azalea schrieb ihre Texte nicht selbst

Im Laufe des Interviews deutet T.I. auch an, dass Iggy ihre Texte nicht selbstgeschrieben hat. Er beginnt den Satz und sagt "Natürlich hatte sie...". Der Interviewer bietet ihm in der langen Sprachpause an, das Wort "writers", also Schreiber*innen, zu wählen. T.I. lacht nur und ergänzt das Wort "Hilfe".

Dennoch betont er, dass Iggy in seinen Augen viel mehr Potential hatte und sie einfach "dope" rappen kann.

"When will this guy shut up": Iggy Azalea reagiert auf das Interview

Auf Twitter hat Iggy Azalea bereits bitter-süß auf die Aussagen von T.I. geantwortet. Allerdings sind die Tweets aktuell nicht mehr auf ihrer Seite zu lesen. Da das Internet bekanntlich aber nicht vergisst, kann hier auf Screenshots verwiesen werden.

Iggy spricht T.I. den Einfluss auf ihr Album "The New Classic" ab und erzählt, er habe lediglich an "100" mitgewirkt. Aus diesem Grund sei sie auch nicht damit einverstanden, dass er sich immer mit dem Erfolg des Albums in Verbindung bringt. Sie bittet ihren ehemaligen Labelboss, seinen aktuellen Künstler*innen tatsächlich zu helfen und ihren Namen nicht mehr zu nutzen, um an Relevanz zu gewinnen.

T.I. signte Iggy bei Grand Hustle Records

Die Geschichte der australischen Rapperin und T.I. beginnt etwa 2012, als Iggy bei T.I.s Label Grand Hustle Records gesignt wurde. Im März desselben Jahres erschien die Single "Murda Bizness", auf dem auch T.I. einen Part übernahm.

IGGY AZALEA - Murda Bizness ft. T.I. (Official Video)

DOWNLOAD IGGY'S NEW EP FOR FREE: http://www.iggyazalea.com/ Like Iggy on Facebook: http://www.facebook.com/iggyazalea Follow Iggy on Twitter: http://www.twitter.com/IGGYAZALEA Director - Alex/2tone Production Company - What You Steal Producer - Sacha Smith Prod. Coordinator - Keeva Halferty Cinematographer - Andrew Wheeler AD - Christian Butcher Wardrobe - Alejandra Hernandez, Dani Michelle IN THIS VIDEO YOU WILL LEARN...

Anfang 2013 unterschrieb sie bei dem Label "Mercury Records", für "Change your Life" waren T.I. und Iggy dennoch weiter gemeinsam im Studio. Auf eine weitere Zusammenarbeit der beiden dürfte man in naher Zukunft wohl vergeblich hoffen.

Vor Kurzem sah sich Eminem mit ähnlichen Vorwürfen konfrontiert. Wie die Kritik genau aussah, könnt ihr hier nachlesen:

Benzino äußert sich kontrovers über Eminem und seine Fans

Eminem und der Mitgründer des Hiphop-Magazins The Source Benzino lieferten sich zu Beginn der 2000er ein Diss-Feuerwerk. Nun wurde Benzino in einem Interview bei Revolt TV erneut auf seinen Beef mit der Raplegende angesprochen und scheint seine Meinung kaum geändert zu haben.


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