Streaming-Superstar Ninja & Adidas präsentieren gemeinsamen Sneaker

Der weltbekannte Streamer Ninja wird noch dieses Jahr einen eigenen Adidas-Sneaker auf den Markt bringen. Der 'Time In' Nite Jogger soll kurz vor Jahresende am 31. Dezember droppen.

'Time In': Ninjas erster Sneaker mit Adidas

Die Nite Jogger Silhouette bildet die Grundlage für Ninjas ersten Sneaker im Rahmen seiner Adidas-Kollabo. Auf dem Modell sind gut sichtbar die Worte "Ninja" und "Time In" platziert worden. Der Schuh besticht durch den Einsatz eines kräftigen Gelbs und eines kräftigen Blautons – die Signature-Farben des Gamers. Sich kreuzende Klingen gibt es ebenfalls auf dem Sneaker zu entdecken.


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Die Gemeinschaftsarbeit des Gamers und des Sportartikelherstellers kommt keineswegs überraschend. Im August wurde bekannt, dass beide Seiten eine Partnerschaft eingegangen sind.

Adidas nimmt Streaming-Superstar Ninja unter Vertrag

Adidas und Ninja haben ihre Zusammenarbeit angekündigt. Der vor allem durch Fortnite-Streaming berühmt (und reich) gewordene Tyler "Ninja" Blevins stellt damit den ersten Pro-Gamer dar, den Adidas einzeln unter Vertrag nimmt. Was genau der Deal bedeutet oder wieviel Geld dabei den Besitzer gewechselt hat, bleibt aktuell noch unklar.

Auf der Page von Adidas lässt sich Ninja folgendermaßen zitieren:

"Der erste Schuh aus meiner Kollaboration mit adidas sollte eine Hommage an alle sein, die hart dafür arbeiten, ihre Skills zu perfektionieren. Alle, die wissen, was es bedeutet, für seine Leidenschaft Opfer zu bringen."

In seinem Instagram-Post spricht Ninja außerdem vom "first drop", auf den er sich freue. Weitere Ninja-Wear dürfte also in der Zukunft auf uns warten. Die Kooperation mit Adidas ist schließlich auch auf mehrere Jahre ausgelegt.

Ab dem 31. Dezember kann man den Sneaker erstmal online auf adidas.de oder in den entsprechenden Stores finden.

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Adidas: Corona-Strategie sorgt für Boykott-Aufrufe & Unverständnis

Adidas: Corona-Strategie sorgt für Boykott-Aufrufe & Unverständnis

Von Michael Rubach am 30.03.2020 - 18:08

Adidas hat kürzlich inmitten der Corona-Krise angekündigt, die Mietzahlungen für ihre Filialen für den April auszusetzen. Auch wenn das Unternehmen diesen Schritt bereits relativiert hat, trägt das Image einen unübersehbaren Schaden davon. Im Internet wird zum Boykott der Weltmarke mit den drei Streifen aufgerufen.

Corona: Adidas macht sich neues Gesetz zunutze

Die Bundesregierung hat kürzlich das sogenannte "Gesetz zur Abmilderung der Folgen der Covid-19-Pandemie" erlassen. Dieses soll dazu beitragen, kleine und mittelständische Unternehmen während des aktuellen Ausnahmezustands zu entlasten. Adidas dürfte momentan noch kaum von einer Existenzangst bedroht sein. Der Sportartikelgigant konnte allein 2019 mehrere Milliarden Euro Gewinn erwirtschaften.

Daher macht das Verhalten des Unternehmens für Außenstehende auf den ersten Blick einen fragwürdigen Eindruck. Adidas hat sich dazu entschieden, die Gunst der Pandemie zu nutzen. In der aktuellen Lage lassen sich nämlich Mietzahlungen aufschieben. Nicht gezahlte Mieten stellen vorläufig von Anfang April bis Ende Juni keinen Kündigungsgrund dar. Auch H&M, Deichmann oder Puma orientieren sich an dieser Strategie. Im Spiegel wird eine Sprecherin von Adidas folgendermaßen zitiert:

"Es ist richtig, dass Adidas, wie viele andere Unternehmen auch, vorsorglich Mietzahlungen temporär aussetzt, wo unsere Läden geschlossen sind. Wir sind dazu mit den betreffenden Vermietern in engem Austausch."

Ganz so knallhart reizt Adidas den Gesetzesvorteil jedoch nicht aus: Es wird zwischen privaten Vermietern sowie großen Immobilienvermarktern und Versicherungsfonds getrennt. Letztere hätten für den Entschluss die Zahlungen auszusetzen "überwiegend Verständnis gezeigt". Privatpersonen sollen hingegen weiter ihre Miete erhalten. Der Unternehmenssprecher Jan Runau erklärt bei tagesschau.de:

"Es geht uns nicht darum, die Miete für den April nicht zu bezahlen. Es geht lediglich um eine Stundung."

Doch die Wirkung der angekündigten Maßnahme ist nicht mehr umzukehren. Aus allen Bereichen der Gesellschaft schlägt Adidas eine Welle der Empörung entgegen.

Boykottaufrufe: Adidas massiver Kritik ausgesetzt

Grade von Seiten der Politik herrscht großes Unverständnis über das Vorgehen von Adidas. Arbeitsminister Hubertus Heil ordnet die Maßnahme im Interview mit dem Handelsblatt als "unverantwortlich" ein und ruft zur Solidarität auf:

"[...] alle sind gefordert, sich nicht wegzuducken."

Die Vizepräsidentin des Europaparlaments Katarina Barley hält von dem Move ähnlich wenig und wird wohl zukünftig auf Adidas-Sneaker im Schuhschrank verzichten:

Katarina Barley on Twitter

Das hier waren übrigens die letzten ⁦@adidas⁩ , die wir gekauft haben. Als globaler Konzern mit 3,2 Milliarden Gewinn 2019 eine Schutzvorschrift für MieterInnen in Existenznot auszunutzen, ist schäbig. #coronavirus ⁦@BMJV_Bund⁩

Ein Münchner Politiker der SPD geht noch ein Stück weiter. Er belässt es nicht bei bloßen Worten. Ein brennendes Shirt soll symbolisch seinen Standpunkt verdeutlichen:

Florian Post on Twitter

Ich kaufe keine adidas-Produkte mehr! Auch Vereine sollten überlegen, wer ihr Sponsoring-Partner künftig und gerade nach der Corona-Krise sein sollte. Hier handelt es sich übrigens um ein altes Polo-Shirt, für die Kleiderspende völlig ungeeignet. #adidas #covid_19 https://t.co/nzpxzneuEd

Doch nicht nur Politiker, sondern auch die Twitter-Community, findet die Maßnahme von Adidas kritikwürdig. Unter dem Hashtag #adidasboykott finden sich Appelle an die Moral sowie jede Menge Ungläubigkeit über den Kurs des Global Players.

Barbara Krause on Twitter

Schade eigentlich! Sie waren richtig gut. Aber für euch @adidas möchte ich keine Werbung mehr machen. #adidasboykott

Wolf is a true super hero on the couch on Twitter

Da kauf ich nichts mehr Und Buycott auch schon programmiert, damit mir ja nichts mehr von den Asozialen untergeschoben werden kann #adidasboykott #adidas #asidas

dabinichwieder on Twitter

@ZDFWATCH @ErhardScherfer Ich erwarte von einem Unternehmer keine Nächstenliebe, sondern soziale Verantwortung. Und die kann man #trigema nicht absprechen! Wohl aber #adidas! Darum #adidasboykott

Die Taz vermutet hinter der Mietaussetzung eine Strategie, um mögliche Liquiditätsengpässe zu vermeiden. Adidas will demnach auf jeden Fall flüssig bleiben, um keinen Notkredit aufnehmen zu müssen. Dieser würde nämlich Zinsen kosten. Eine Zusatzbelastung, die sich Adidas der Taz zufolge im Wettbewerb eher sparen möchte.

Unternehmenschef Kasper Rorsted kündigte heute an, noch diese Woche Kurzarbeit zu beantragen. In einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung prognostiziert er zudem für den Fortgang der Corona-Pandemie:

"Das wird zu massiven wirtschaftlichen Verwerfungen führen, deutlich schlimmer als in der Finanzkrise 2008/2009."

Verlässliche sowie hilfreiche Informationen zu Corona und COVID-19 stellen zum Beispiel die WHO oder die Webseite der Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung zur Verfügung. Aktuelle Entwicklungen und Daten finden sich zudem auf der Page vom Robert Koch Institut.


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