Mert mag keine Schw*len. Deshalb wird er jetzt Rapper.

Rapper und Ex-YouTuber Mert hat mit einer hasserfüllten Tirade gegen Homos*xuelle auf Kritik an hasserfüllten Tiraden gegen Homos*xuelle reagiert. In der Rapszene fühlt er sich mit seiner Meinung am richtigen Platz. Was ist da schiefgelaufen?

Worum es ursprünglich ging: Wir haben kurz recherchiert und sind auf eine Teenie-Website namens "bravo.de" gestoßen. Die berichtet, dass eine youtubende Deutschland sucht den Superstar-Jurorin angeblich "die gesamte Homos*xuellen-Community gegen sich aufgebracht" habe, weil sie mit Mert eine "(mittlerweile gelöschte) [...] Nutella Challenge" veranstaltet habe. Was ja an sich "harmlos" sei, nur: "itsMertTV ist offen homophob!"

Tatsächlich muss man nicht lange recherchieren, um herauszufinden, was Mert von Homos*xualität hält. Getriggert von Menschen, die es wagen, ihn zu dissen, während sie rosane Augenbrauen tragen, legt Mert nach: 

"Das ist doch kein Mensch mehr. Ein Mensch ist entweder Frau und Mann. Aber keine Frau, die aussieht wie ein Mann."

Oder auch kein Mann, der aussieht wie eine Frau. Das ist ja alles sehr verwirrend. Die Kritik an seinen Aussagen bestätigt Mert auf jeden Fall darin, dass seine Zukunft nicht in der YouTuberei, sondern im Rap liegt:

"Dieses Rap-Geschäft gehört den Kanacken, ist einfach so. Es gibt keinen Deutschen, Dikka, der einfach so richtig auf Alman ist, der bei Rap was reißt. Weil: Rap ist asozial, Dikka. [...] Da fühl ich mich wie zu Hause, weil: Ich kann da asozial sein, wie ich will."

Wow. Nicht mal völlig falsch!? Zumindest nicht, wenn man nur von Straßenrap redet (es gibt mehr Rap als Straßenrap amk). Aber auch Straßenrapper und Straßenrap-Fans haben in der Mehrheit eine andere Meinung als Mert. Wir wollen Staiger und rap.de nicht Rolle der Political-Correctness-Hausmeister streitig machen. Aber wir besetzen dieses Haus auch schon seit 1998 und haben eine andere Meinung als Mert, was Rap und Homos*xualität angeht.

Wenn Mert rappen will, statt zu youtuben, let's go. Er kann's ja sogar. Rap hat keine Angst vor Schimpfwörtern, asozialem Verhalten oder maximaler Meinungsfreiheit. RapUpdate, die die Hasstirade gegen Homos*xuelle mit: "Gebt Euch bitte mal das folgende Statement von Mert – es lohnt sich definiv!" [sic] bewerben, haben sogar noch Recht damit, dass Mert performance-technisch einen beeindruckenden Rant hinlegt. Reime rein, fertig ist der Disstrack. Aber dass man in einer Punchline alle mögliche asoziale Sche*ße verpacken kann, heißt nicht, dass ernst gemeinte Asozialität nicht ekelhaft wäre. Dass solche Aussagen in der Rapszene kein Problem wären, ist Schwachsinn. Wäre schön, wenn das nicht dauernd jemand falsch verstehen würde.

Fler hat übrigens mal gut erklärt, wo das Missverständnis herkommt:

"Das passt natürlich super in das Klischee, der Rapper hätte was gegen Schw*le, Lesben oder Leute, die soft sind. Was die Leute nicht verstehen, ist, dass es Teil des Sports ist, dass wir Wörter wie 'Schw*chtel' benutzen. Ein Fußballer, der einem anderen Fußballer in die Beine grätscht, hat auch keine Körperverletzung begangen. Denn das war Teil des Spiels. Dafür bekommt er dann wahrscheinlich eine rote Karte, aber niemand ruft die Polizei. Vielleicht hätte der ein oder andere Rapper auch mal eine rote Karte verdient. Aber er ist nicht gleich schw*len- oder frauenfeindlich, nur weil er über 'Schw*chteln' rappt."

Fans feiern Tabubrüche. Das heißt aber nicht, dass sie jede Asozialität feiern. Mert fragt, warum man Homos*xuelle tolerieren müsse. Das hat erst mal gar nichts mit Rap zu tun. Wir glauben an Menschenrechte. Unter anderem an die Freiheit, "alles tun zu dürfen, was einem anderen nicht schadet" und nicht tun zu dürfen, was einem anderen schadet. Hiphop ist eine Veranstaltung, bei der es nicht darauf ankommt, was du bist, sondern was du kannst. Deshalb widerspricht Hass auf eine Ethnie, Religion oder S*xualität der Idee von Hiphop.

Jemandem die Menschlichkeit abzusprechen, weil er sich schminkt, passt noch weniger zu Hiphop als in die Mehrheitsgesellschaft. Wäre geil, wenn jemand mit pinken Augenbrauen mit einem Track antworten würde. Aber auch, wer nicht rappen kann, darf nicht als "unmenschlich" bezeichnet werden. Das ist einfach ... unmenschlich?

In der Rap-"Industrie" wird es Mert mit solchen Aussagen nicht viel leichter haben als auf YouTube. Ein paar Rapper werden hinter den Kulissen zustimmen – die meisten aber auch nur dort. Mert riskiert auch in der Rapszene die Chance auf Sponsoringverträge, Festival-Auftritte, Major Label-, Booking- und Vertriebsdeals, weil viele nichts mit Hass gegen bestimmte Gruppen von Menschen zu tun haben wollen oder opportunistisch sind. So sehr diese Empörungs- und Verurteilungskultur suckt, das ist nachvollziehbar.

Mert sagt:

"Auf die Straße gehen 20.000 Leute, protestieren gegen eine Moschee in Deutschland. Aber wenn man einmal was gegen Schw*le sagt, wird man gef*ckt." 

Die Argumentation bringen viele. Ist das so? Warum?

S*xuelle Freiheit wird vielleicht manchmal noch stärker verteidigt, weil sich der Mensch seinen Glauben "aussuchen" kann, die S*xualität aber nicht? Kann sein. Man sollte beide Freiheiten schützen. So sehr Rechtsradikale in Deutschland auf dem Vormarsch sind, Islamfeindlichkeit wird nach wie vor kritisiert und Religionsfreiheit steht im Grundgesetz.

Man muss sich nicht entscheiden, ob man "für Moslems", "für Schw*le", für Bodybuilder, Busfahrer, Frühaufsteher oder für sonst wen ist. Wir sind einfach gegen Hass auf Menschengruppen. Klingt das schw*l? Ok, so be it.

Die, die gegen Moscheen demonstrieren, werden auch gef*ckt. Beziehungsweise ihre Aussagen. Für die Berichterstattung auf Hiphop.de ist uns diese Unterscheidung wichtig: Wir wollen Mert nicht f*cken. Wir finden seine Aussagen in dem Video sche*ße. 

Lange Rede, kurzer Sinn:

"Why does that sh*t matter? If he wanna f*ck dudes, why does that matter?"

- Tyler, the Creator, 2014

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Kommentare

wenn ihr dagegen seid warum push ihr ständig homophobe , antisemiten etc ?

Was ihr hier beschreibt, ist eine unter männlichen Muslimen weitverbreitete Haltung, die auch von islamischen Geistlichen in der westlichen Welt fleißig weitergegeben wird. Ihr seid immer noch am Augen zumachen. Insbesondere im Rap wird der Tenor deutlich: Hass auf Israel, echte Homophobie und die westliche Welt ist verantwortlich für das Übel in der muslimischen Welt. Jetzt wird wieder wild mit den Händen gewedelt und so getan, als wäre Mert mit diesen Haltungen ein Einzelfall.

Warum wollt ihr so einen Höhlenmenschen denn noch großartig beschützen? Menschen wie er haben im Hip-Hop nichts zu suchen. Punkt!

Du opfer der einziger Höhlenmensch hier bist du !!!

Das was MERT sagt können viele falsch verstehen aber es gibt immer etwas was jemanden so weit bringt man kann schwül oder lesbisch sein hat niemand was gegen aber so Sachen die keine andere Person macht sollten auch ******es nicht mache n sie müssen sich nicht immer bemitleiden sie sollen so leben wie sie wollen und nicht immer sagen wir werden beleidigt oder so wird nämlich jeder Mensch.!!

"schwül" ist höchstens das Wetter.

Homophobie ist keine Beleidigung, sondern einfach nur asoziale ******e. Wir leben im 21. Jahrhundert und da sollte man doch wohl erwarten dürfen, dass Steinzeitdenken längst vorrüber ist!

ENDLICH. hut ab dafür, dass ihr endlich mal stellung bezieht. ekelhafte szene

Komisch nur dass ihr das kritisiert aber kriminelle, gewaltverherrlichende Rapper pusht. Seid bitte wenigstens konsequent!

Aber genau das wurde in dem Artikel doch angesprochen. In einem Song das Wort ********** zu sagen gehört bei der Szene dazu (ich finde das aich fragwürdig), jedoch eine homophobe Weltanschauung an andere Menschen zu vebreiten ist das was nicht toleriert wird.

Ich glaube nach dem Video gehe ich auch in Zukunft mal gegen Moscheen protestieren, zumindest wenn dass, das Weltbild ist, welches dort vermittelt wird. Wenn dann noch explizit Landsleute zu Hass gegen Bevölkerungsgruppen aufgerufen werden, ohne überhaupt auch nur den Versuch zu machen seine Meinung zu rechtfertigen, ist es einfach Verfassungsfeindlich. Ich fände es wäre besonders von Rooz und Aria ein sehr starkes Statement sich da mal in einem OnPoint oder waslos klar gegen zu positionieren. Wir stehen vor dem größten Deutschrap Image Problem seit Jahren!

Lasst doch mal bitte Religion da raus! Mert hat die Themen leider vermischt, er hat aber nicht behauptet, seine Meinung aus der Moschee zu haben. Moslems können genau so wenig pauschal was für Merts Aussagen, wie Rapfans.

toxik wir wissen alle das im islam homophobie weit ausgebreitet ist . ich finde es wichtig solche sachen explizit zu erwähnen , damit man darüber sprechen kann und es evtl etwas daaran ände4rt

Mert selber hat Religion mit ins Spiel gebracht, indem er ******e als gottlose bezeichnet hat und dazu ****** sein als "haram" deklariert. Damit schadet er nicht nur der muslimischen Glaubensgemeinschaft (die zeitkonform handelt) sondern offenbart leider auch die Ansichten (was auch nichts Neues ist) fundamentalistischer Muslime und gibt den Leuten, die dem Islam ohnehin kritisch gegenüber stehen neuen Nährboden. Das schlimme ist, dass besonders youtuber wie er, größtenteils Kinder erreichen, die sich nicht ihres eigenen Verstandes bedienen können und somit falsche Werte vermittelt bekommen. Und um zu verdeutlichen, dass es mir nicht nur um Muslime geht, im fundamentalistischem Christentum ist es das selbe. Wie gesagt, das Problem ist, dass er unteranderem seine religiösen Ansichten benutzt um zu polarisieren. Und leider ist es wahr was er gesagt hat, es kann ihm scheiss egal sein, youtuber sind selber für die Kids wie götter, die glauben das was er sagt und leider wird er mir seinem Statement wohl noch Follower hinzu gewinnen.
PA Sports hat in meinen Augen das mit Abstand beste Statement was Religion oder sonstige Lebensformen betrifft abgeliefert: Glaube ist einzig und allein eine Sache zwischen Gott und sich selbst.
Wenn Mert möchte, dass sein Glaube toleriert wird, sollte er auch andere tolerieren, vielleicht möchte er das ja auch garnicht, sondern eben genau den jetzigen Effekt. Sich selber in eine Art Randgruppe zu drängen um etwas besonderes zu sein. Rappen können viele, vorallem von der Straße und die sind noch wesentlich niveauvoller, bzw. beschäftigen die sich mit den wirklichen Problemen der Gesellschaft und nicht mit ******en, die eben keines darstellen.
Du hättest ruhig noch kritischer sein können, die Probs am Ende waren leider wirklich unnötig, denn das ist das worauf es ihm sowieso nur ankommt und darin hast du ihn bestätigt...
Peace!

Manche Vorkommentatoren haben aber schon Recht. Ein Mensch der den deutschen Strassenrap ohne entsprechende pop- & soziokulturelle Vorkenntnisse betrachtet, kann eigentlich nur noch Homophobie, Gewalt, ***ismus, völlig aus dem Ruder laufendes Machismo und die damit verbundene Aus- bzw. Selbstausbeutung von Menschen konstatieren. Und Religion hat damit genauso gut zu tun wie viele andere kulturelle Faktoren... Zu anderem Rap braucht man nebenbei oft einen Kulturführer. Vor diesem Hintergrund bekleckert ihr euch oft nicht mit Ruhm.
Ich wünsche mir oft das ihr z.B. in Interviews mal mehr Kante zeigt, und nicht dauernd irgendwelchen aufge******en Mackertypen stundenlang eine Bühne für ihr martialisches Gehabe bietet. Das ihr den einen oder enderen Rapper auch mal direkt & nachhaltiger kritisiert. Und ja, auch gerne mal die ganz Großen (#scheissaufarafat)!
Sag doch mal ehrlich Toxic, Du triffst im Zuge deiner Arbeit doch bestimmt sehr oft Leute die Du aufgrund ihrer Ansichten und sozikulturellen Prägungen, oder ihres Welt- & Menschenbildes usw. das sie als öffentliche Person zeigen, im privaten nie dulden würdest. Jemanden wie Mert z.B, stimmts? Die öffentliche Plattform bietest Du besagten Leuten aber trotzdem.
Du hättest in den letzten zehn Jahren genug Gelegenheit gehabt solche offenen Briefe an unzählige deutsche Rapper zu schreiben - warum jetzt so akut? Und vor allem an jemanden der noch nichteinmal ein richtiger Rapper ist, sondern ein klickgeiler Youtubeabzocker (wie man an seiner Promoaktion ja super sehen kann).
Ihr seid die HipHop Presse. Geht mal mehr voran wenn es darum geht die grassierende Unmenschlichkeit im hiesigen Rapgeschäft zu verringern und entzündet euch nicht an solch unrelevanten Gestalten wie Mert. Peace

Hast Du jetzt echt meinen Kommentar gelöscht? wegen dem #scheissaufarafat? ist nicht dein ernst oder?

Kommentare gegen ******e hat er in nahezu jedem Video.
Ich wette es wird sich kein einziger Rapper gegen oder für ihn positionieren. Sonst kaufen irgendwelche 14 Jährigen Gangster ihre Boxen nicht mehr. Danke Hiphop.de für eure Courage.

mert hat recht, er hat sich nur zu wild ausgedrückt

aber was viel wichtiger ist...
warum "recherchiert" hiphop.de in der bravo?! :(

weil die nichts anderes können
siehst du doch an den ganzen twitter news und aus einem interview 20 news machen. aber das ist ganz ok für behinderte

da äußert man kritik an hiphop.de und argumentiert für mert und es werden spurlos kommis vernichtet!

toxik los hol mein kommi aus deinem bart

SKANDAAAAALLL!!!!!
Toxik bald bei Dr. Sommer?!

HIPHOP.DE LIEST BRAVO AHAHAHA

Immer schön auf allem rumhacken was schwächer ist; ******e, Behinderte, Frauen... wer sowas macht, hat ein Problem und ist alles andere als männlich oder cool, sondern ein armseliger Schwachmat. Aber nein; stimmt ja... ist ja alles nicht so gemeint und gehört schon seit der Steinzeit zum Rap. Blablabla...

Finde ich grundsätzlich gut, deinen Comment. Leider merkt man sehr offensichtlich, dass du auf ekelhafte Art und Weise versucht, ironisch zu sein. Almans raus!

Der letzte Satz mag ironisch gemeint sein, aber das scheinen Typen wie Du nicht zu checken. Du findest meine grundsätzliche Aussage gut, sagst dann aber Deutsche raus? Wieso das denn? Hat das was mit dem Thema zu tun? Ich bin übrigends kein Deutscher, zumindest meine meine Eltern nicht, nur mal so nebenbei...

"D. raus" muss nix mit irgendeinem Thema zu tun haben - das gilt immer und ist immer richtig. :-) Ansonsten musst du dich von deiner Gastarbeitermentalität freimachen und aufhören, dich den "Herrenmenschen" hierzulande andienen zu wollen. Rotfront!

Alter, kommst Du irgendwie klar?

Hörst Du Dich eigentlich selber reden? Gastarbeitermentalität? Herrenmenschen? Menschen wie Du versauen es für den Rest von uns, vielen Dank. Ich habe auch nicht die deutsche Staatsbürgerschaft, aber wenn Du es hier so ******** findest, dann verrate mir doch mal, wo es Deiner Meinung nach besser läuft. In der alten Heimat? Dann gute Reise.

Jaja, immer dasselbe “Wenn es dir hier nicht gefällt...“-Gefasel. Fakt ist nunmal: dieses Land hatte historische Chancen in der internationalen Gemeinschaft und sie zweimal katastrophal versaut. Und darüber hinaus ist deutsche Denke immer Nazidenke, einfache Rechnung. Man ist ja auch nicht “nur ein bisschen *********“. Deshalb habe ich oben gesagt, der andere User solle und müsse sich nicht der (Noch-) Mehrheit andienen. Deshalb sagte und sage ich: nie wieder D. und D. raus. Hoffe, du begreifst das.

Das sollte kein “Wenn es dir hier nicht gefällt...“-Gefasel sein, ich habe Dich gefragt, wo es Deiner Meinung nach besser ist als hier. Die Deutschen haben 2 Kriege angezettelt, da gebe ich Dir Recht, aber schau andererseits was die Leute hier für eine Wandlung gemacht haben in den letzten 70 Jahren.
Du sagst "Und darüber hinaus ist deutsche Denke immer Nazidenke, einfache Rechnung." Das kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen. Klar gibt es genug Konservative und Reaktionäre in D., diese sind aber in der Minderheit. Und wie kannst Du D. raus sagen? Wie soll das gehen? Alle Deutschen raus aus Deutschland oder was? Übrigens, schon mal in Italien, Frankreich oder auch England gewesen? Mal erlebt, wie toll da mit Fremden umgegangen wird? Du raffst überhaupt nicht, was Du hier hast.

Magst Du das bitte mal näher erklären?

Ein toller Artikel kann man nicht abstreiten. Aber ich will kurz sagen das MERT in seiner Sache genau missverstanden wird und sich viele auf einen ******enhass beziehen oder sowas. Aber MERT hat eindeutig gesagt das er ******e nicht akzeptiert aber toleriert. Er geht nicht auf die Straße, sieht einen ******en und schlägt ihn. Nein. Er selber sagt für sich es sollte Mann und Frau geben und nicht Mann der wie eine Frau fühlt und andersrum. Das und genau das ist nicht wirklich verwerflich und es gibt Millionen Menschen, die denken das es nicht gut ist, für einen selber ist das nicht ok. Man kann dafür sein oder halt nicht . MERT ist ein Kanack (so nennt er sich selber) und hat sich wütend ausgedrückt, wo sich natürlich Tonnen von Medien, Youtubern oder sonst welche Persönlichkeiten die die Masse erreichen wollen drauf stürzen. Das ist ein gefundenes Fressen aber dafür sollte man ihn nicht sein Image kaputt machen wollen nur , weil man MERTs Aussage nicht richtig versteht. Bei Akzeptieren und Tolerieren gibt es einen großen und treffenden unterschied besonders in diesem Fall.

Nein, diese Ansage ist nicht zu tolerieren und spricht nur von bodenloser Dummheit und Menschenverachtung. Was hat er sich denn überhaupt dazu zu äußern, ob jemand homo- oder hetero***uell ist? Er kritisiert, dass Menschen gegen die religiösen Einstellungen von anderen demonstrieren und äußert sich dann abwertend über Menschen mit einer anderen ***uellen Ausrichtung? Das Problem ist,dass heute viele Menschen in Hip Hop drängen, die rein gar nichts von der Kultur und der Einstellung wissen. Die haben ihre Kenntnisse aus Flerinterviews und ihrem eignen abgeschotteten Freundeskreis. Wenn dieser Mert keine Deutschen mag (denn warum sollte er sonst von Almans in diesem zusammenhang sprechen?), keine Menschen mit einer anderen Meinung oder Einstellung, dann ist er sowohl in einer an sich positiven und eher linken Musik wie Hip Hop als auch in einem demokratischen Land falsch. Und an sich finde ich es gut, solche Geschichten zu bringen Hip Hop, um sich klar von solchen "Rappern" zu distanzieren, aber eventuell ohne Namen, denn Menschen mit einer so unaufgeklärten, dämlichen Einstellung sollte man keine Plattform bieten, das gibt es leider schon zu häufig.

Es ist hinfällig zu behaupten, man toleriere Homo***ualität aber akzeptiere sie nicht. ***ualität ist keine freie Wahl. Die Frage der Akzeptanz stellt sich nicht, sondern muss in demokratischen Gesellschaften schlicht vorausgesetzt werden. Jeder Mensch hat das Recht - im Rahmen der rechtlichen und gesellschaftlichen "Leitplanken" - ***ualität, Kultur, Glauben, das gesamte Leben frei auszuleben.

Man kann bestimmtes Verhalten nicht tolerieren oder akzeptieren. Verhalten hat aber nichts mit der ***ualität eines Menschen zu tun. Einen Mensch wegen seiner ***ualität zu diskreditieren macht so viel Sinn wie Menschen wegen Ihrer Haarfarbe oder Körpergröße abzulehnen.

Guter Kommentar, Tox. Schätze Dich sehr für Deine Meinung und die direkte Art, Dinge anzusprechen. Das ist Hip-Hop. Ich hoffe, solche "Rapper" finden bei Euch keine Plattform.

aha, wir ******en sind also schuld, weil wir zu blöde sind zu kapieren, dass rapper sich gegenseitig mit dem wort ****** beleidigen und das anscheinend nichts mit diskrimminierung von minderheiten zu tun hat.

ihr seit homophob und versteckt euch hinter hiphop.

und im übrigen haben es ******e mit migrationshintergrund oft doppelt schwer, weil sie den meisten hass aus ihren familien und aus ihrer community erfahren.

damit wollt ihr euch nur nicht auseinandersetzen.

ich wünsche euch allen ******e und lesbische kinder, väter, mütter, tanten, onkel. dann könnt ihr ja zeigen ob sich eure homophobie nur auf eure rapkollegen beschränkt, oder ob ihr ansonsten auch homophobe ***** seit.

Ja so ist es mit den tollen un****rückten Menschen aus dem Orient die immer rumheulen und selber ein Weltbild das Pervers, Veraltet und absolut menschen verachtend ist. Dann wundern sie sich das sie immer noch nicht so akzeptiert sind wie sie sich das wünschen. Als ich Jugendlich war war ich in vielen linken Gruppen aktiv und hab mich für Toleranz eingesetzt um dann in Berlin festzustellen das 60-80 Prozent der Migranten in Kreutzberg oder Neukölln tausend mal rückständiger sind als die ganzen eckelhaften Dorffaschos mit denen man sich früher geboxt hat.

Also ich finde es ganz normal und okay wenn man sich zum Mann-Sein bekennt und ******e eklig findet, dass sowas normal wie Antisemitismus unter Muslimen sei, finde ich ech genauso ein widerliches Klischee, da viele Muslime selbst richtige Semiten sind und nicht irgendwelche Weißbrote die es von sich behaupten. Klar soll jeder machen was er will, aber die Leute sind diese LGBT-Propaganda einfach nur leid, weil eine Minderheit ständig künstlich in den Vordergrung gedrängt wird und irgendwann reichts einfach (ich weiß , dass es auch so gewollt ist die Leute gegen einander aufzuhetzen) Aber was definitiv zu weit geht, dass man mittlerweile als NORMALO oder HETERO diskriminiert wird. Die Mehrheit ist Normal.

Es gab vor gar nicht langer Zeit Menschen, die sich nichts zu Schulden haben kommen lassen aber sich ihr Leben lang verstecken mussten - erst aus politischen, dann aus gesellschaftlichen Gründen. Dass diese Menschen nun gleiche Rechte verlangen und sie - da sie nicht mehr gezwungen sind sich zu verstecken - sichtbar(er) sind ist keine Propaganda, sondern ein völlig normaler Prozess. Hinzu kommt, dass viele Themen (z.B. "Gleiche Rechte und Pflichten" in Bezug auf die Eheschließung) hoch politisch sind und einen breiten öffentlichen Anklang finden. Daher wird viel diskutiert und berichtet.

Man hat die Wahl mit welchen Personen und mit welchen Themen man sich privat beschäftigen möchte. Lass die Leute einfach leben. Es begegnen dir täglich weit mehr homo***uelle Menschen als du glauben magst.

..noch nie was von diesem mert gehört, aber jetzt ist er ja bekannt..

Staiger und Rap.de als Political-Correctness-Hausmeister XD so true.
Btw... bin ich nun rechts wenn ich den Islam als Idee kritisiere, aus welcher nicht selten Antisemitismus und Homophobie entspringt? Oder bin ich links wenn ich dafür einstehe das Gleichgeschlechtliche Beziehungen nichts verwerfliches sind und vor dem Gesetz gleichgestellt werden müssen? Oder das die Juden nicht Schuld am Untergang der Welt sind?
Meiner Meinung nach ist es gerade die Aufgabe einer emanzipatorischen Linken den Islam in seiner konservativen, unaufgeklärten Ausprägung zu kritisieren. Falsch wäre es den einzelnen Muslim zu kritisieren, denn wie wir wissen ist die Mehrheit der Gläubigen friedlich. Der Islam als Idee bietet jedoch das Fundament für viele Unmenschlichkeiten und gehört daher (wie jede andere Religion) scharf kritisiert. Ohne Tabus und ohne Rücksicht auf "religiöse Gefühle".

Die Einstellung anderen Menschen gegenüber sollte nichts mit Religion zu tun. Auch Atheisten können ******e hassen. Wenn man Religion & Einstellung anderen Menschen gegenüber jedoch nicht trennen kann (oder möchte), entstehen meist größere Probleme.

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Der soll aufhören, so unnötige Sachen zu zensieren. Hauptsache im Text wird '******e' zensiert, steht in den Tags aber groß & fett.

Wir müssen die Zensuren leider für Google und Apple vornehmen, das passiert automatisiert, danke für den Hinweis mit dem unzensierten Tag Diggi. 

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Mois reguliert aus dem Keller

Wer in der YouTube-Rap-Bubble unterwegs ist, hat schon von Mois gehört. Was 2017 als Ein-Mann-Keller-Projekt begann, ist heute eine professionelle Anlaufstelle für allerlei Persönlichkeiten der Deutschrapszene. Statt für Interviews stellen Rapper und Rapperinnen sich für meist launige Videos mit einem gewissen Unterhaltungsfaktor zur Verfügung.

Mois ist ebenfalls seit einiger Zeit selbst als Rapper aktiv. Seine erste Single droppte er 2019 zusammen mit Sun Diego. "Keller oder C*ckschelle" konnte sich auf Anhieb in den Top 100 der Charts platzieren. Es folgte die Gründung eines eigenen Labels. Über Keller GmbH releast zudem Maestro seine Songs, der im Vorfeld oftmals als Moderator vor der Kamera stand. Mit Albozz und Sokko167 stehen weiterhin zwei Newcomer bei Mois unter Vertrag. Neben diversen Solosongs kann Mois außerdem auf Features mit King Khalil, Sinan-G oder Manuellsen verweisen. Seine letzte Solosingle "Egal" erschien Mitte Juni.

Lil Lano schafft den Absprung

Lil Lano hat seine Tätigkeit als schräges YouTube-Experiment inzwischen vollständig eingestellt. Er tritt ausschließlich als Rapper auf. Dass eine der weirdesten Figuren der Web-Welt irgendwann zu einem Major-Deal gelangt und sich hauptsächlich auf Musik konzentriert, hätten wohl vor ein paar Jahren die wenigsten vorhergesehen. Aus dem Typen, der für ein bisschen Aufmerksamkeit seine Mutter beleidigt hat, ist jemand geworden, der regelmäßig mit musikalischem Output überzeugt.

Auf Lil Lanos Habenseite stehen diverse Top-100-Platzierungen. Über eine Million monatliche Hörer auf Spotify zeigen, dass Lil Lano seine vornehmlich junge Fanbase erreicht. Ananas bleibt der Squad. Das eigene Konsumverhalten feiert Lil Lano nicht mehr so bedingungslos ab, wie es eine Weile der Fall war. Seine Vergangenheit und Metamorphose zum Rapper bildet sein YouTube-Kanal nur noch bruchstückhaft ab. Den Hinweis, dass seine Videos Teil eines Kunstprojektes sind, spart er sich mittlerweile auch. Abnabelung completed.

Lil Lano ist der Beweis: Die Money Boy-Formel lässt sich wiederholen

"Bei diesem Video handelt es sich um ein Kunstprojekt." - das dachten die Zuschauer und Hörer auch jahrelang über den Output von Money Boy.

Taddl hat das Rap-Ding durchgespielt

Taddls Raphistorie ist umfangreich. Er nahm schon 2013 am VBT teil. Ein Stück weiter zurück liegen allerdings die Anfänge seiner Creator-Laufbahn.
2009 brachte er auf YouTube mit ein paar Kollegen einen Kanal an den Start. Aufbauend auf einer gewachsenen Community gelang der nahtlose Übergang zur Musik.

Als Teil der Gruppe Dat Adam war Taddl bisher kommerziell am erfolgreichsten. Mit der Formation konnte er zwei Einstiege in die Top 5 der Albumcharts verbuchen. Auftritte bei Festivals wie Rock am Ring oder Rock im Park hat die Band in der Vita stehen. Zwei Alben und drei EPs wurden insgesamt releast. 2018 folgte die Auflösung. Taddl ist immer noch dabei: Unter dem Namen TJ_beastboy erschien Ende 2019 eine neue EP "Hyperreal-Ravelord". Kürzlich zudem die Single "LVL-UP". Der YouTube-Veteran fährt zweigleisig und versorgt seine Anhängerschaft weiter mit Gaming-Content, Reactions oder persönlichen Einblicken. Fast eine halbe Million monatliche Hörer auf Spotify legen nahe, dass die Musik von TJ_beastboy auch 2020 auf breite Akzeptanz trifft.

Mert bringt beständig Straßenrap

Wie bei Lil Lano deutet bei Mert zunächst wenig daraufhin, dass er nicht immer einfach Rapper war. Zu lange ist er in diesem Game unterwegs. Mert (oder hin und wieder Mert Abi) hält sich von typischem Creator-Content einigermaßen fern. Auf die homofeindlichen Entgleisungen der Vergangenheit gibt es keinen Hinweis mehr. Mert versteckt seine früheren YouTube-Erfahrungen jedoch keineswegs.

Bis zu 5 Jahre reicht das verfügbare Material noch zurück. Darunter ist Gaming-Content sowie Videos der Sorte "10 Arten von ...". Der Fokus liegt aber klar auf der Musik. Mert hat inzwischen sein schon viertes Album "Kunde ist König 2" in den Startlöchern. Alle seine bisherigen Releases charteten in den Top 20. Auch die erste Single-Auskopplung seiner neuen Platte "Ausländer 2020" konnte sich in dieser Region platzieren. Mert ist als Künstler in einer Position angekommen, wo er sich einen Plattendeal scheinbar fürstlich entlohnen lassen kann.

Mert über den 1,5-Millionen-Deal, enttäuschte Fans, Spielsucht & Mula Brothers (Interview) #waslos

Mittlerweile hat der ehemalige YouTuber Mert drei Rapalben veröffentlicht und einige Erfahrungen im Musik-Business gesammelt, aus denen er viel für sich und seine Musik gelernt hat. Im Interview mit Rooz spricht er darüber, dass das Drumherum bei seinem letzten Album ihm gar nicht gefallen hat, über enttäuschte Fans und das neue Umfeld, in dem er sich nun deutlich wohler fühlt.

Leon Machère & eine Goldene Schallplatte

Leon Machère ist sicher der streitbarste Charakter in dieser Auflistung und noch am meisten YouTuber. Allein die kunterbunten Thumbnails des Contents, den er auf seinem Kanal präsentiert, sprechen eine deutliche Sprache. Es soll geklickt werden – ohne, dass es irgendwie um Rap gehen würde. Warum taucht er dennoch hier auf? Naja, er rappt mit einer gewissen Regelmäßigkeit und hat etwas erreicht, was bei Weitem nicht jedem musizierenden Emporkömmling des YouTube-Kosmos vergönnt war – er ist mit einem Track Gold gegangen. Seine Single "Copacabana" lässt sich von der Herangehensweise mit "Mamacita" von Kay One und Pietro Lombardi vergleichen. Dass es mit "Portofino" auch schon einen gemeinsamen Song mit Kay gibt, verwundert daher kaum.

Leon Machère hat 2017 ein Album auf den Markt gebracht und versorgt seine Fans selbst in den heutigen Corona-Zeiten mit Urlaubsmusik. Erst im Juni droppte er seine neue Single "Venezuela", die sich bemüht, an den Gold-Erfolg anzuknüpfen. Für den Beat zeigt sich Kay Ones Produzent Stard Ova verantwortlich.

Eine gesonderte Erwähnung soll noch Katja Krasavice erhalten, die auf ihrem Album "Boss B*tch" auch hin und wieder rappt, aber wohl eher als Produkt aus der Popmaschinerie durchgeht. Aufbauend auf einem jahrelangen Grind als offensiv offenherziges YouTube-Sternchen ist sie mit ihren Tracks offenbar auf fruchtbaren Boden gefallen. "Boss B*tch" ging auf die #1 und Rooz fragte mal nach, wie die Blondine auf die Idee kam, zu rappen:

Katja Krasavice, warum rappst du? (Interview) #waslos

Katja Krasavice liebt es zu provozieren. Ihre wilden Fantasien und erotischen Vorlieben präsentiert sie offen in Songs wie "Doggy", "S*x Tape" oder "D*cke Lippen". Trotz ihres großen Erfolgs im Bereich Pop und Schlager demonetarisiert Youtube grundsätzlich ihre Videos. Als P*rnostar würde sie sicher mehr Geld verdienen aber Katja möchte wie Cardi B oder Nicki Minaj Musik machen.


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