50 Cent verkauft einen Satz für eine Million US-Dollar

Einer der wohl geschäftstüchtigsten Rapper ist und bleibt 50 Cent. Sein neuester Business-Move reiht sich in eine Reihe von spektakulären Deals ein. Er hat offenbar einen einzigen Satz für eine Million US-Dollar verkauft. Zusammen mit dem Foto beim Friseur offenbarte Fiddy, dass er seine Catchphrase "Get The Strap" für diese erhebliche Summe veräußert habe:

l did a deal today l sold (get the strap) for a million dollars to Viacom's Bellator. So you will see lt on some cooler clothing shortly. see how l make something out of nothing. LOL

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Den Satz benutzt der New Yorker seit geraumer Zeit bei seinen Social Media-Aktivitäten. Unter anderem hat er seit Monaten eine diebische Freude daran, Jim Jones zu ärgern. Dabei nutzt er immer wieder die nun offenbar verkaufte Wortfolge. Da er die Catchphrase vermeintlich abgetreten hat, übernimmt bei einem aktuellen Stichelei gegen Jim Jones die Community den "Get The Strap"-Part und setzt entsprechende Hashtags:

This guy just look dirtyright? For real look at him he just look mangy dog. LOL

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Der Ursprung des Ganzen liegt in der Serie "Power" begründet. Dort sagt der Charakter Kanan Starks, der von 50 gespielt wird, "Get The Strap" zum ersten Mal. Curtis Jackson hat das Markenpotenzial schnell erkannt und den Satz rechtlich schützen lassen.

Laut dem Urban Dictionary handelt es sich dabei um einen bosshaften Satz, der darauf hinweist, dass eine angespannte Situation bestehe, die gleich total eskalieren könne. Die Trollerei brachte dem US-Star auch schon ein Verfahren ein, weil er einen Officer mit seinen Späßen nervte. 50 Cents Anwalt erklärte daraufhin, dass es sich lediglich um eine spielerisch eingesetzte Phrase handele, die absurde und empörende Momente beschreibe. Im G-Unit-Shop gibt es bereits das passende Merchandise. Auf den Hype des Satzes ist die Bellator MMA aufmerksam geworden. Die Mixed Martial Arts-Organisation hat laut eigener Aussage des Rappers die Markenrechte für eine Million Dollar erworben.

Bellator MMA team, get the strap all l do is win.#lecheminduroi

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Gegendarstellungen auf amerikanischen Hiphop-Portalen betitelt 50 auf präsidiale Art als Fake News:

This shit is fake news Justin lvey, you better go fact check. Matter of fact I'm gonna sue you and this website for using my picture in the morning.get the strap

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50 Cent fordert Fans auf, Trump zu wählen und spaltet das Internet

50 Cent fordert Fans auf, Trump zu wählen und spaltet das Internet

Von Alina Amin am 20.10.2020 - 13:00

50 Cent hat gestern auf Social Media angekündigt, dass er Donald Trump wählen wird. Hauptgrund dafür sei ein finanzielles Interesse. Der Rapper postete ein Foto von den ungefähren Zahlen, die sich aus Joe Bidens Steuerplänen ergeben. Der Höchstsatz beträgt dabei über 62 Prozent in Los Angeles und auch in New York City siedelt sich der Steuersatz für wohlhabende Bürger im gleichen Bereich an. Das ist Fiddy wohl eindeutig zu viel: "Are you out of ya f*cking mind?".

Zu hohe Steuersätze: 50 Cent will Trump wählen

Es geht konkret um Steuerzahler, deren jährliches Einkommen über 400.000 Dollar liegt. Für diese regelt Bidens Steuerplan den Satz noch mal neu – im Ergebnis mit einer Prozentzahl, die laut CNBC weit über dem aus Obamas Amtszeit liegt und der höchste seit 30 Jahren wäre. 50 versteht nicht, wie das sein kann. Den hohen Satz kann er offenbar nicht mit sich vereinbaren. Deshalb würde er nun Trump wählen und legt seinen Fans nahe, gleiches zu tun: "Vote for Trump". Er erklärt, dass ihm egal sei, dass der aktuelle US-Präsident Schwarze Menschen nicht mögen würde.

"Egoistisches Stück Sch*isse": Das Internet reagiert auf 50 Cents Trump Support

Unter dem Post ist Zuspruch von bekannten Republikanern wie Tomi Lahren oder Candace Owens zu finden. Erstere heißt den Rapper willkommen "auf dem Trump-Zug". Viele User zeigen sich enttäuscht. Ein Fan auf Twitter erklärt, dass der Rapper sich "f*cken gehen" kann, wenn er "seine persönlichen Interessen über die Gesundheit einer Nation stellt."

Es gibt aber auch einige, die mit der Argumentation des "Many Men"-Rappers symphatisieren. Eine Userin erläutert, dass es ihr egal sei, wie die sozialpolitische Einstellung eines Kandidaten ist. Wolle man ihr an die "Taschen", sei man bei ihr unten durch.

Ein Anderer erklärt, dass Themen wie der Steuersatz eben die Dinge seien, die Erwachsene Menschen wirklich interessieren.

Schließlich wird auch vermutet, dass 50 seine Aussagen nicht so ernst meint:

Es kommt etwas überraschend, dass für 50 der finanzielle Aspekt ein ausschlaggebender Punkt bei der Wahl ist. Der Rapper sei nämlich nach herber finanzieller Rückschläge laut eigener Aussage bankrott. Fif ist längst nicht der Einzige, der in den letzten Tagen mit Aussagen zu Trump auf sich aufmerksam gemacht hat. Erst kürzlich verteidigte Ice Cube sich für die Entscheidung, mit den Republikanern zusammen zu arbeiten:

Trump-Supporter? Ice Cube verteidigt seine politische Arbeit

Ende 2018 forderte Ice Cube mit einem Track " Arrest The President". Er meinte damit Donald Trump. Am vergangenen Dienstag meldete sich plötzlich die republikanische Wahlkampfmanagerin Katrina Pierson auf Twitter und bedankte sich bei dem Rap-Veteran für "seine Bereitschaft sich zu engagieren und mit der Administration von Donald Trump zusammenzuarbeiten, um den Platinum Plan zu entwickeln".


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