Kanye West soll sich als Sternekoch ausgegeben haben

Kanye West und seinem Team wird vorgeworfen, sich als dänischer Sternekoch ausgegeben zu haben, um einen Tisch in einem Restaurant zu bekommen. Die Besitzerin des Restaurants schilderte den Vorfall über Twitter. Einige ihrer Köche sollen enttäuscht gewesen sein, als sie Kanye West erblickten.

Kanye West gibt sich als Sternekoch Rene Redzepi aus

Einen Tisch in einem guten Restaurant zu bekommen ist nicht immer einfach, selbst dann nicht, wenn man Kanye West (jetzt auf Apple Music streamen) ist. Ye und seine Entourage mussten daher auf unlautere Mittel zurückgreifen, um im Restaurant Nari in San Francisco bedient zu werden.

So sei zuvor bei dem Restaurant angerufen und für eine Gruppe von sechs reserviert worden. Dabei sei auch der Name Noma gefallen. Das dänische Etablissement, welches von Sternekoch Rene Redzepi geführt wird, wurde bereits mehrfach als bestes Restaurant der Welt ausgezeichnet. Verständlich groß war da wohl auch die Vorfreude der Nari-Köche.

Als Kanye und sein Team den Laden betraten, soll die Stimmung eher enttäuscht gewesen sein. Trotzdem bekamen sie den Tisch und wurden bedient, allerdings nicht, ohne sich eine Spitze von der Besitzerin einzufangen, wie sie auf Twitter berichtete.

Kanye West erschleicht sich Platz im Restaurant

Über den gesamten Abend sollen Ye und seine Entourage sehr höflich, ruhig und äußerst großzügig gewesen sein. Die Besitzerin Pim Techamuanvivit erklärte aber auch, dass das Namedropping unnötig gewesen sei. Auch als Kanye West hätte er den halbwegs privaten Bereich buchen können, einfach weil dieser an dem Abend noch frei gewesen sei. Wäre dies nicht der Fall gewesen, hätte Techamuanvivit selbst für Leute vom Noma keinen Platz frei machen können.

Wie schnell man als Promi an der Tür abgewiesen werden kann, erlebten vor kurzem erst A$AP Rocky und Rihanna als sie eine New Yorker Bar besuchen wollten. Der Türsteher wollte die beiden erst nicht ohne Ausweis reinlassen:

A$AP Rocky & Rihanna kommen nicht in den Club - weil der Türsteher sie nicht erkennt

Die Welt der Rapstars ist voller Ruhm, Blitzlicht und offenen Türen. Zumindest meistens. Blöd nur, wenn der Türsteher nicht weiß, wer du bist und du keinen Ausweis dabei hast. So kürzlich geschehen bei A$AP Rocky und Rihanna, die nicht in einen New Yorker Club kamen, da sie ihre Ausweise nicht dabei hatten.

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OZ über Deutschrap: "95% sind einfach respektlos gegenüber deutschen Rap-Fans"
Oz

OZ über Deutschrap: "95% sind einfach respektlos gegenüber deutschen Rap-Fans"

Von Djamila Chastukhina am 31.07.2021 - 15:00

Der Schweizer Producer OZ, der unter anderem für Künstler wie Travis Scott, Drake und Shindy produziert hat, gab vor Kurzem auf Twitter seine Sicht auf Deutschrap bekannt. Der 29-Jährige bezeichnet deutschen Rap als einen "Mix aus Statements und schlechter Musik" und bekam daraufhin zahlreiche Meinungen aus der Community sowie von anderen Artists.

Kanye West-Produzent Mike Dean reagiert auf OZs Tweet und gibt Props an Genetikk

OZ (jetzt auf Apple Music streamen), der durch seine Arbeit mit US-amerikanischen Rappern und Producern Kontakte in vielen Ländern hat, zog mit seinem Tweet über die deutsche Rapszene zahlreiche Reaktionen an. Gestern schrieb er:

"Deutscher Rap ist ein Mix aus Statements und schlechter Musik, sehr schlechter Musik."

Neben Fans, die in den Kommentaren seine Aussage diskutieren, meldet sich auch Producer-Kollege Mike Dean zu Wort. Der 56-Jährige ist unter anderem für seine Arbeit mit Kanye West, Jay-Z, Travis Scott oder The Weeknd bekannt. Er nennt OZ ein Gegenbeispiel zur "schlechten Musik" und sagt, dass Genetikk geile Musik machen und gute Samples benutzen.

Auch Genetikk, die in der Vergangenheit bereits mit Mike Dean gearbeitet haben, äußern sich zur Thematik und behaupten, dass es in der US-amerikanischen Szene nicht anders zugehe:

OZ fügt hinzu: 95% im Deutschrap seien "respektlos"

Heute möchte der Künstler seine Aussage etwas konkreter formulieren. Seiner Meinung nach gibt es in Deutschland nämlich auch kreative Artists, die gute Musik machen. Diese Artists seien jedoch in der Unterzahl, laut OZ machen sie nämlich nur etwa 5% der Szene aus:

"Lasst mich folgendes hinzufügen: Es gibt 5% mit geiler, kreativer Musik in Deutschland. Aber die anderen 95% sind einfach respektlos gegenüber deutschen Rap-Fans (inkl. mir)"

Die Community ist gespalten: Einige stimmen ihm zu, andere sehen sehr viel Potenzial in deutschen Artists. Hier ein paar Eindrücke:


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