Eunique wehrt sich gegen angebliche Unterdrückung ihrer Musik

Euniques Debütlbum liegt mittlerweile knapp zwei Jahre zurück und ihr eigentlich im Februar erscheinendes, zweites Werk "VISION" wurde kurz vor Release abgesagt. Auf Instagram hat sie sich nun zu ihrer Situation geäußert und Vorwürfe gegen Entscheidungsträger laut gemacht.

Eunique hat bereits 45 Songs fertig

In dem IGTV-Video erklärt die 24-Jährige, dass es scheinbar Probleme im Hintergrund gibt, mit Personen, die über die Veröffentlichung ihrer Musik entscheiden können. Nach eigener Aussage wird Eunique seit über einem Jahr daran gehindert Einnahmen zu generieren, Auftritte zu spielen oder Features zu machen.



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"Ich mache jetzt dieses Video, weil ich keine Lust mehr habe, mich aus Kulanz professionell zu verhalten oder mein Maul zu halten, wenn ich offensichtlich die ganze Zeit sabotiert werde, unterdrückt werde […] und das jetzt schon seit über einem Jahr. Das heißt ich f*cke auf Corona, denn mein Corona geht schon seit einem verf*ckten Jahr."

Angeblich habe sie schon 45 fertige Songs, die sie aber nicht rausbringen dürfe. Sie würde ihren Job machen und sich als Künstlerin um ihre Kunst kümmern. Um sie herum gäbe es aber wohl Leute, die ihrer Arbeit nicht nachkämen und sie als Künstlerin zurückhalten.

Namen nennt Eunique keine, sie ist sich jedoch sicher, dass für die Fans trotzdem deutlich sei, an wen die Ansage gerichtet wäre.

"Ich muss nicht mal deinen Namen sagen und alle wissen, worüber und über wen ich hier gerade rede."

Keine neue Situation für Euniqe

Bereits im Februar ließ die Rapperin anklingen, dass es Probleme in ihrem Umfeld gäbe, als sie ihr im Jahr 2019 angekündigtes Album "VISION" cancelte. Damals gab sie bekannt, sich seit acht Monaten in einem Rechtsstreit mit ihrem alten Team zu befinden. Es ist unklar, ob ihr aktuelles Statement auch an eben dieses alte Team gerichtet ist.

Eunique cancelt ihr Album "Vision"

Von Michael Rubach am 27.03.2020 - 15:14

"Ich rede so, weil ich im Recht bin. Egal ob Straße, egal ob Business, egal ob Alman-Politik. Ich bin im Recht, Bro! Also krieg dich mal zusammen dicker und sorg dafür, dass ich wieder Musik machen kann, okay? Ohne deinen Arsch."

Zum Ende hin lässt die Hamburger Rapperin die Möglichkeit anklingen, eine GoFundMe-Kampagne unter dem Hashtag "FreeEunique" zu starten, um alle Geschichten auzupacken und von dem gesammelten Geld die Anwaltskosten zu zahlen. Als letzten Ausweg vor dieser Situation nennt sie die Möglichkeit, spätestens kommenden Montag oder Dienstag eine akzeptable Lösung auf dem Tisch zu haben.

Erst vor Kurzem war Eunique bei uns im all-female-Format "flexx" für ein Interiew zu Gast:

EUNIQUE über Black Lives Matter, Deutschrap, neue Musik und OnlyFans - fleXX

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"Diskriminierung & Racial-Profiling": Boosie Badazz will Instagram verklagen

"Diskriminierung & Racial-Profiling": Boosie Badazz will Instagram verklagen

Von Till Hesterbrink am 19.09.2020 - 12:28

Boosie Badazz hatte es sich, wie so viele, während der Corona-Pandemie zum Hobby gemacht, auf Instagram mit seinen Fans live zu gehen. Dabei war jedoch das ein oder andere Mal nackte Haut zu sehen, sodass sein Account gesperrt wurde. Nun ereilte seinem neuen Account ein ähnliches Schicksal und wie HiphopDX berichtet, scheint Boosie gewillt, diesen Streit im Gerichtssaal auszufechten.

Boosie Badazz: Neuer Instagram Account mit Live-Verbot

Nachdem sein Account gesperrt wurde, sah sich Boosie scheinbar gezwungen, ein neues Instagram-Profil anzulegen mit dem passenden Namen "@boosienewig". Als er sein Comeback mit einem Live-Stream feiern wollte, wurde dieser umgehend von Instagram beendet. Sein Account scheint mittlerweile mit einem Live-Verbot belegt zu sein.

Wenn es das eine soziale Netzwerk nicht mehr bringt, dann geht es halt zum nächsten. Auf Twitter ließ Boosie sich über seine Instagram-Sperrung aus und vermutete, dass die Entscheidung auf Diskriminierung zurückzuführen sei:

"Ich habe einen neuen Account angelegt, @boosienewig, und die haben meinen Livestream direkt gestoppt, als The Shade Room ihn gepostet hat. Ich hab nichts gepostet oder bin live gegangen, das ist Diskriminierung/Racial-Profiling und so weiter. Ich werde dagegen klagen. Ich rufe jetzt Drew an."

Mit "Drew" scheint Drew Findling gemeint zu sein, der Anwalt des Rappers.

Boosie Badazz: "Ruft Mark Zuckerburger an"

Als Boosies ursprünglicher Account letzten Monat gelöscht wurde, tat er das, was wahrscheinlich jeder vernünftige Erwachsene in seiner Position getan hätte: Er wandte sich an den Facebook-Chef und Instagram-Besitzer Mark Zuckerberg persönlich.

Via Twitter veröffentlichte der Rapper mit eigenem OnlyFans-Profil ein Video, welches an Zuckerberg gerichtet war. Auch wenn es an der korrekten Aussprache des Namens noch ein wenig haperte.

"Mark Zuckerburger, ich muss mit dir reden. Ich weiß nicht, was ich getan habe, aber ich brauche mein Instagram zurück! [...] Ich hab jedem gesagt 'Ruft Mark Zuckerburger an. Markiert ihn. Sagt ihm, er soll meine Schwester anrufen. Wir müssen reden.' Ich brauche mein Instagram!"

("Mark Zuckerburger, i need to talk to you. I don't know what i did, but i need my Instagram back. [...] I told everybody, 'Call Mark Zuckerburger. At him right now. Tell him call my sister. We need to talk.' I need my Instagram!")

Doch der Milliardär schien nicht erreichbar zu sein. Aus diesem Grund fuhr Boosie härtere Geschütze auf und versuchte Zuckerberg mit Geld zu locken. Er bot dem Mann mit einem geschätzten Vermögen von knapp 100 Milliarden Dollar ganze 100.000 Dollar für die Reaktivierung seines Accounts.

Doch auch der Bestechungsversuch blieb erfolglos. Bis heute ist Boosies originaler Instagram-Account gesperrt.


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