"Zwei Mal komplett auf null": Eko Fresh erklärt seinen Business-Struggle

Nach Massiv und Natasha Kimberly ist nun Eko Fresh der neuste Gast im Passion Talk, dem Interview-Format von Akay. Dabei geht es neben Rap vor allem auch um Unternehmergeist und andere Business-Themen. Während des Gesprächs legt Eko offen, dass es auch bei ihm nicht immer so gut lief wie heute.

"Nicht die Fische, sondern die Angel": Eko Fresh & Akay im Passion Talk

Im Laufe des Interviews kommt die Frage auf, was Eko Fresh (jetzt auf Apple Music streamen) machen würde, wenn ihm morgen alles weggenommen würde, was er sich aufgebaut hat. Für beide wird dabei schnell klar, dass Eko einfach von vorne beginnen würde. Unterstützt durch alles bereits Gelernte.

Eko erklärt, dass er bereits zwei Mal von null anfangen musste. Aber weil er jetzt "nicht die Fische, sondern die Angel" habe, könne er sich immer wieder etwas Neues aufbauen.

"Ich hatte schon zwei Mal von komplett null. Sogar weniger als null. Hab das zwei Mal wieder aufgebaut. Wenn du einmal weißt, wie es geht. Das Geld kommt sowieso, aber die Frage ist, ob du das weiter liefern kannst."

Er erklärt aber auch, dass zumindest bei ihm mit dem Alter natürlich auch der Wunsch kommt, nicht noch einmal anfangen zu müssen, sondern breit aufgestellt zu sein. Neben der Rap- & Schauspielkarriere ist Eko mittlerweile auch mit seinem eigenen Lieferdienst Liefertüte am Start, bei dem man sich Snacks und Getränke bestellen kann.

Nur eines wird man von ihm nie sehen, erklärt er: Werbung für Glücksspiel.

Den ganzen Talk könnt ihr euch hier anschauen:

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"Das ist auch eine Anti-Haltung": Marteria verteidigt New-Wave-Hiphop

"Das ist auch eine Anti-Haltung": Marteria verteidigt New-Wave-Hiphop

Von Till Hesterbrink am 19.10.2021 - 15:46

Marteria hat am Freitag sein neues Soloalbum "5. Dimension" veröffentlicht. Im exklusiven HYPED Videointerview auf Apple Music mit Aria spricht der Rostocker über den Entstehungsprozess seines neuen Werkes, das Leben im Corona-Lockdown und erklärt, warum niemand Hiphop als Jugendkultur etwas vorschreiben kann.

Marteria verteidigt New-Wave-Hiphop

Während des Interviews spricht Marteria (jetzt auf Apple Music streamen) darüber, dass er es für extrem wichtig hält, sich immer weiterzuentwickeln. Er könne aus diesem Grund auch die Leute nicht verstehen, die New-Wave-Hiphop verurteilen würden. Niemand hätte das Recht, einer Jugendkultur vorzuschreiben, was sie zu klingen habe.

Wohl mit Blick auf Lil Pumps kontroversen Breakout-Hit "Gucci Gang" führt Marteria aus, dass auch ein Song, bei dem der Künstler 70 Mal "Gucci" sagt, politisch sein kann und Kunst ist. Immerhin würden damit auch Emotionen transportiert und hervorgerufen.

"Das ist auch eine Anti-Haltung. Das ist wie eine Graffiti-Terrorline die Straße lang. Das ist natürlich absoluter Wahnsinn und alle sind angepisst, dass so eine schwarze Line die ganze Straße lang geht. Aber es ist trotzdem Kunst. [...] Es ist immer Betrachtungsweise, wie man etwas sieht. Manchmal lohnt es sich, ein bisschen noch mal drüber nachzudenken."

Er selber komme vor allem durch seinen mittlerweile 14 Jahre alten Sohn mit neuer Musik in Verbindung. Er freue sich immer, wenn dieser ihm Sachen zeigen würde, die er aktuell feiert, so wie OMG oder Yin Kalle. Diese Einflüsse hälfen ihm auch bei der Entstehung von Marteria- und Marismoto-Songs.

Das ganze Videointerview mit Marteria könnt ihr euch hier anschauen:

Marteria droppt neues Album "5. Dimension"

Nach gut drei Jahren ohne Veröffentlichung erschien am Freitag endlich Marterias neues Album "5. Dimension". Thematisch geht es dabei viel um das vermeintlich selbstzerstörerische Feierngehen und Partynächte, deren Ausgang noch unklar ist.

Auch darauf versucht Marten einen neuen Blickwinkel zu eröffnen: Ob es nicht eigentlich viel selbstzerstörerischer sei, jeden Tag um Punkt 18:00 Uhr am Küchentisch mit der Käsestulle zu sitzen und das Leben zu verpassen.

Das neue Album entstand unter anderem auch während der Zeit im Corona-Lockdown, die Marteria zu Teilen gezwungenermaßen auf Barbeidos verbrachte.

Hört hier in das Album rein:


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