Kollegah kommentiert erstmals den Vorfall in Leipzig

Kollegah veröffentlicht den zweiten Videoblog zu seiner Imperator-Tour. Bei der Auftaktveranstaltung in Leipzig kam es am Samstag zu einer körperlichen Auseinandersetzung mit einem Fan. Im Video von gestern Abend sehen wir jetzt, wie der Alpha Music Empire-Chef zum ersten Mal öffentlich den Vorfall in Leipzig kommentiert.

Zunächst erwähnt Kollegah, dass die Geschichte "ins Auge gegangen" sei und gibt im Anschluss noch eine Art Erklärung zu der Angelegenheit ab:

"Guck mal, du kannst den Boss als Fake bezeichnen, als Wannabe-Zuhälter, er trifft den Takt nicht – aber fass' ihm nicht an seine 1000-Dollar-Versace-Brille, bitte!"

Dafür erntet er in München tosenden Beifall. Dann bittet der Rapper wieder zwei Fans auf die Bühne, die gegeneinander rappen sollen. Dem Sieger des Freestyle-Battles schenkt Kollegah anschließend sogar seine Brille, und zwar mit folgenden Worten:

"Die wollen alle die Brille vom Boss – ich schenk' sie dir."

IMPERATOR TOUR - TAG 2 - MÜNCHEN

► "IMPERATOR"-TOUR Tickets: http://www.eventim.de/Kollegah ► "IMPERATOR" CD bestellen: http://alpha-music-empire.click/Imper... ► "IMPERATOR" auf iTunes kaufen: http://kollegah.click/Imperator-iTunes ► "IMPERATOR" auf anderen Plattformen: http://kollegah.click/Imperator ▲ Folgt Kollegah: http://www.facebook.com/KOLLEGAH http://www.instagram.com/kollegahderb...

Was sagst du zu dem Statement von Kollegah und dem Verschenken der Brille?

Nach Ausraster in Leipzig: Rechtliche Schritte gegen Kollegah

Nachdem wir gestern darüber berichteten, dass Kollegah bei einem Konzert in Leipzig einen Fan auf der Bühne zu Boden schlug, liegt jetzt eine Online-Anzeige gegen den Rapper vor. Nach dem Konzert im Haus Auensee in Leipzig wurde im Netz ein Video nach dem anderen von Kollegah hochgeladen, auf denen zu sehen ist, wie er einen Fan erst wegschubst, tritt und schließlich ins Gesicht schlägt, nachdem dieser ihm die Sonnenbrille wegnehmen wollte.

Eklat auf "Imperator"-Tour: Kollegah schlägt Fan nieder

Im Rahmen seiner Imperator-Tour legte Kollegah gestern in Leipzig einen Tourstopp im Haus Auensee ein. Bei dem Konzert wurde er von Ali As unterstützt, der mit ihm zusammen auf der Bühne stand. Während des Auftritts holen die beiden sich zwei Fans auf die Bühne, um ein Rap-Battle zu veranstalten.

Kommentare

Was für ein spendabler Mensch. Alpha.

Pack den Boss nicht an seine Eier. Denn die trägt die ********** im Gesicht.
Ausraster kann man das beim besten Willen nicht nenne. Zwischen Grapscher und Wannabe K1 liegen knapp 4 Sekunden Überdenk Zeit, wo sich Felix Blümchen ausrechnet, mit 6 Bodyguard und meinem Mini****** sollte ich diesen voll besoffenen Fan schaffen und eine billige PR für mein Album haben.
Kolle war schon immer Fake als Stilmittel und seine Feigheit ist nun für immer im Netz aufgezeichnet

****a ist 1 ehrenmann

Extremer *****move... Jeder Kiddi-Kollegah-Fanboy sollte erkennen was dieser Minusmensch auf seine Fans gibt und nichts mehr von diesem abgehobenen Affen kaufen!

Wer von diesem Anabolika Möchtegern Gangster überhaupt etwas kauft hat für mich nicht alle Latten am Zaun!...nicht mal downloaden würd ich mir seinen auf über coolen Müll

Kollegah steht voll über der ganzen ********, beleidigungen jeglicher art prallen wie projektile an ihm ab, aber wehe einer fast seine tollen teuren sachen an, dann jibbet haue, 1 krasser gee

Guter Move und auch was für die hater damit sie keine zähne mehr in der fresse haben.

Deine Meinung dazu?

Weiter ...

(K)ein Besuch des EGJ-Camps bei Kollegah & Farid Bang: Berlin-Konzerte im Wandel der Zeit

(K)ein Besuch des EGJ-Camps bei Kollegah & Farid Bang: Berlin-Konzerte im Wandel der Zeit

Von Michael Rubach am 19.01.2018 - 13:06

Mit dem kommerziellen Erfolg von Rap hat sich viel verschoben. Die Stars der Szene sind auch im Live-Geschäft oben angekommen und spielen nicht mehr vor einem Expertenpublikum in kleinen Kellern. Damit gehören ebenso alte Verhaltensweisen der Vergangenheit an. Wenn Ali Bumaye die Columbiahalle besuchen möchte, um sich mit Kollegah und Farid Bang auszutauschen, geht das nicht mehr so einfach. EGJ-Kollege AK Ausserkontrolle hat festgehalten, wie die Polizei den Eintritt verwehrt und Ali selbst von einem Platzverweis ausgeht.

HAHAHA A.C.A.B #wasmansoallesimnetzfindet #sovielzumthemaboss #nohate

17.1k Likes, 941 Comments - AK AUSSERKONTROLLE (@ak_ausserkontrolle_offiziell) on Instagram: "HAHAHA A.C.A.B #wasmansoallesimnetzfindet #sovielzumthemaboss #nohate"

2009 war es noch ohne größeren Widerstand möglich, die Konzerte von ungebetenen Gästen zu besuchen. Auf der damaligen "Mittelfinger Hoch"-Tour von Selfmade Records kam es zu handfesten Auseinandersetzungen. Mehrere Personen stürmten den Gig von Shiml, Casper, Montana Max, Favorite und Kollegah. Die Polizei tauchte zwar auch auf, aber erst nachdem die Situation eskalierte. Zu dieser Zeit stand Kollegah sehr im Fokus, da er mit "Fanpost" einen vielbeachteten Disstrack gegen Fler veröffentlichte.

Im Jahr 2016 hatten sich die Verhältnisse nicht wesentlich verbessert. Mit viel öffentlichem Radau um eine Cola Light auf dem Alexanderplatz wurde die Berlin-Düsseldorf-Fehde neu aufgewärmt. Es folgten "Fanpost 2" und eine Vielzahl an Staatsbediensteten, die für die Sicherheit beim Kollegah-Gig auf seiner "Imperator"-Tour sorgten. Dort rappte Kollegah dann sogar seinen Disstrack. Fler hat sich im letzten Jahr aus all diesen Streitigkeiten zurückgezogen. Statt Angriffsziel ist er Kollabo-Partner für Kollegahs engste Verbündete.

Die Rap-Welt dreht sich immer schneller und Locations, Konstellationen und Setlisten sind grundlegend anders. So ist es auch wenig verwunderlich, dass die ausgewählten Songs des "JBG"-Duos in der Columbiahalle auf die alten Ungereimtheiten verzichten. Vorwiegendes Diss-Ziel von "JBG 3" war das EGJ-Camp, wobei sich vornehmlich über Bushido, Ali Bumaye, Shindy und Laas Unltd. ausgelassen wurde. Da verwundert es kaum, dass der Auftreten des Battle-Kontrahenten nicht unkommentiert bleibt.

Sowohl Farid Bang als auch Kollegah positionieren sich auf Instagram und kommentieren den Konzertbesuch von Ali Bumaye indirekt. Farid Bang formuliert die bekannte Line von Shindy um, die er einst live bei der Performance von "Stress mit Grund" rappte. Gleichzeitig bezieht er sich auf eine bestehende Zeile aus "JBG 3":

Kollegah teilt ein Foto, das ihn und Farid Bang bei der Signatur eines T-Shirts zeigen. Dieses fällt durch den besonderen Schriftzug auf. Über einem Dönerspieß findet sich dort das Wortspiel "Ali can eat" aus dem Track "Ave Maria":

Damals wie heute besteht ein Zwist zwischen Rappern aus der Bundeshauptstadt und Berufskollegen aus Nordrhein-Westfalen. Aufgrund der veränderten Medienlandschaft und der gestiegenen Popularität ist es nicht mehr ohne Weiteres möglich, Differenzen von Angesicht zu Angesicht zu klären. Durch die große Öffentlichkeit weiß auch die Staatsmacht Bescheid. Früher gab es noch Direktkontakt, heute läuft das Ganze übers Netz und Social Media. Wichtig bleibt, dass es nicht auf eine eklige Ebene zurückrutscht, bei der tatsächlich jemand zu Schaden kommt.


Sag uns deine Meinung zu diesem Artikel! (4 Kommentare)
Register Now!