Bushido bricht mit "Black Friday" den nächsten Rekord

Bushidos neues Album Black Friday räumt nicht nur ordentlich in den Album-Charts auf, sondern bricht dabei auch noch diverse Rekorde. In den Single-Charts ist Bushido mittlerweile "der deutsche Künstler mit den meisten Charthits". Aber auch im Streaming-Game führt offenbar kein Weg an dem Berliner vorbei.

Black Friday bricht den 2014 von Kollegah aufgestellten Rekord, was das Streaming von Künstlern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz angeht: Bushidos neues Album kommt auf über 14,6 Millionen Streams innerhalb der ersten Woche nach Veröffentlichung.

Bushido freut sich entsprechend, veröffentlicht die Bekanntmachung auf Instagram und bedankt sich bei seinen Unterstützern:

Ich möchte mich bei allen bedanken, die uns seit Jahren schon unterstützen! #egj #spotify

6,514 Likes, 144 Comments - Bushido (@bush1do) on Instagram: "Ich möchte mich bei allen bedanken, die uns seit Jahren schon unterstützen! #egj #spotify"

Bushido - Black Friday

1. Black Friday 2. Sodom und Gomorrah 3. Echte Berliner feat. AK Ausserkontrolle 4. Fallout 5. Moonwalk feat. Shindy 6. Gehen wir rein feat. M.O.030 7. Geschlossene Gesellschaft 8. Papa 9. CCN DNA feat. Fler 10. Ground Zero 11. Switch Stance feat. Laas Unltd. 12. Angst feat. Ali Bumaye 13.

Bushido verzeichnet neuen Rekord in den Single-Charts

Soeben wurde bekannt, dass Bushido mit seinem neuen Album Black Friday Platz #1 in den Album-Charts erreicht hat. Damit befindet sich der egj-Chef bereits zum achten Mal an der Chart-Spitze. Das ist aber noch nicht alles, denn Bushido kann auch in den Single-Charts einen neuen Rekord verbuchen.

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Karriereende als Option: Wieso es trotzdem zu "JBG 3" kam

Karriereende als Option: Wieso es trotzdem zu "JBG 3" kam

Von Michael Rubach am 06.12.2017 - 13:04

Kollegah und Farid Bang haben mit JBG 3 ein erwartet kontroverses Album abgeliefert. Auf ihrem Weg zum Release gaben sie dabei so gut wie keine Interviews und ließen fast nur die Musik sowie fast jeden Social-Media-Kanal sprechen. Für Rooz machen die Düsseldorfer eine Ausnahme und äußern sich in #waslos zum dritten Teil der Battlerap-Reihe.

Dabei blickt Farid Bang durchaus ernst auf die Zeit nach seinem letzten Soloalbum Blut zurück. Nach dem Mai 2016 schien es für den Banger Musik-Boss gar nicht so selbstverständlich, mit dem Rappen weiterzugehen.

"Da war ich auf einem ganz anderen Trip. Ich war wirklich langsam in Richtung aufzuhören und zu chillen [sic]."

Zudem hatte er "keinen Bock mehr, auf die ganzen Beef-Geschichten." Danach seien allerdings einige Sachen passiert, die ihn dazu angetrieben haben, wieder in den Angriffsmodus zu wechseln. Die Freundschaft der beiden sei einer Probe unterzogen und das Projekt letztendlich herausgefordert worden. Wer JBG 3 gehört hat, weiß, dass er damit implizit auf den Konflikt zwischen Kollegah und Bushido sowie dessen Camp anspielt.

Als soundtechnischer und inhaltlicher Gradmesser diente dabei JBG 1, den sie als "der bessere Teil" einstufen. JBG 2 erscheint den inzwischen eigenständigen Label-Chefs rückblickend als ein wenig zu humorvoll geraten. Kollegah fasst den bei JBG 3 geltenden Anspruch folgendermaßen zusammen:

"Es muss ein Gefühl erzeugen und du willst dich ja nicht wie ein Clown fühlen."

Die Gefühle, die ausgelöst werden sollen, sind vollkommen anderer Natur. Mit ihrem Kollaboalbum wollen Kollegah und Farid Bang nicht weniger als "Angst und Schrecken" bei der Konkurrenz auslösen. Für eine Crew fallen dabei auffällig oft Battle-Lines ab. In Bezug auf die KMN Gang spricht Farid Bang von einer "kleinen Lektion", die erfolgen musste. Kollegah verortet solche Disses als pädagogische Maßnahmen:

"Man muss einfach konstatieren: Da sind ein paar Sachen vorgefallen, da waren sie ein bisschen zu aufmüpfig, zu frech. Da musst du die jungen Rotzlöffel mal zurechtweisen."

Das Gespräch in voller Länge gibt es bei einer brandneuen Folge #waslos:

Das große "JBG 3"-Interview: Kollegah & Farid Bang über Beef, Frieden & Punchlines #waslos

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