Wie der PUMA Suede zur Hiphop-Ikone wurde | Bboy Legende Storm x Hiphop.de
Wie der PUMA Suede zur Hiphop-Ikone wurde | Bboy Legende Storm x Hiphop.de

Für kaum jemanden ist die Bezeichnung Hiphop-Legende wohl passender als Storm. Als Breakdance in den Achtzigern langsam nach Europa schwappte, war Storm bereits Repräsentant einer Kultur, die anno 2020 die ganze Welt im Griff hat.

Der zweifache Gewinner des legendären Battle Of The Year von 1991 und 1992 hat fast sein gesamtes Leben dem Hiphop verschrieben und damit Generationen von Tänzer*innen maßgeblich geprägt. Er weiß aus eigener Erfahrung, dass Style und Attitüde unmittelbar miteinander verknüpft sind. Der richtige Sneaker hatte damals wie heute eine enorme Strahlkraft. Der deutsche Breaking-Pionier denkt in einer Kurzdokumentation an eine Zeit zurück, als die Suche nach dem passenden Schuh noch Struggle bedeutete. Der als Kultsneaker geltende PUMA Suede war seinerzeit schwer zu bekommen – so schwer, dass er sich auch ohne zu bezahlen unter den Nagel gerissen wurde.

Der Schuh fand seit den Achtzigern innerhalb der Freestyle Tanz Community mehr Fans. Sein Siegeszug begann dabei in den Staaten. Doch auch die deutschen Tänzer*innen fühlten den PUMA Suede. Sobald man ein Paar ergattern konnte, war die Pflege das A und O. Storm führt ganz praktische Vorteile des Schuhwerks vor Augen: Die weiße Sohle macht es möglich, die schnellen Footworks besser zu erkennen. Wer einen PUMA Suede trägt, gibt außerdem automatisch Auskunft über seine Skills. Je mehr Abschürfungen im Leder oder Abradierungen in der Sohle zu sehen sind, desto weniger Kontrolle über die eigenen Moves.

Mit dem Sneaker geht eine Botschaft einher, die auch Storms Wirken umschreiben: Hiphop ist Competition und Hiphop ist Freiheit.

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Puma