In der Sendung OVO Sound Radio sorgt Drake regelmäßig dafür, dass neue Musik Premiere feiert. In der neusten Ausgabe hat er mit 4PM In Calabasas eine Serie von Songs fortgesetzt, deren Titel nur aus Uhrzeiten und Orten bestehen: 9AM In Dallas, 5AM In Toronto and 6PM In New York.

In der neusten Auskopplung der Reihe finden sich einige Zeilen, die Richtung Diddy zielen:

The higher I get, the less they accept me / Even had the OG's tryna press me / Ha-ha-ha-ha / No way out cause I'm already in it

Can't nobody hold me down, especially not right now

Vor einiger Zeit gingen Gerüchte um, Diddy hätte Drizzy 2014 vor einem Club angegriffen. Danach wurde lange gestichelt und schließlich soll man sich wieder vertragen haben. Mit diesen neuen Lines deutet Drake an, Diddy habe ihn unten halten wollen ("They don't want you to win", wie Khaled sagen würde). Vielleicht ist ja etwas dran an den Gerüchten. Es soll 2014 um den Beat zu 0 To 100 gegangen sein, der angeblich Diddy versprochen war.

Der böse Drizzy steckt im Detail: No Way Out war das erste Album von Hiphop-Mogul Puffy, Can't Nobody Hold Me Down ein Song auf ebendiesem Release. Drake mal wieder im Fuchs-Modus.

Schon in den letzten Tagen gab's einiges an neuem Output von Mr. Ich-breche-Rekorde-jeden-Tag. Außerdem in der frischen Folge 23 von OVO Sound Radio: Der Remix zum Welthit One Dance mit Beteiligung von Justin Bieber.

05.06.2016 - 17:09

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wo's jetzt der diss? ich peil's nicht mal

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Kurz vorm Bürgerkrieg? Diddy gründet politische Partei

Kurz vorm Bürgerkrieg? Diddy gründet politische Partei

Von Michael Rubach am 18.10.2020 - 13:21

Diddy mischt fortan mit seiner eigenen Partei im politischen Geschehen Amerikas mit. Wenige Wochen vor der US-Präsidentschaftswahl hat er die "Our Black Party" ins Leben gerufen. Eine Verbesserung der Lebensrealität der Schwarzen Community ist dabei das erklärte Ziel.

"Die Mission ist es, eine Plattform zu schaffen, um eine politische Agenda voranzutreiben, die auf die Bedürfnisse der Schwarzen eingeht."

Diddy umreißt das Partei-Programm

Auf Twitter nennt Diddy den Launch der Partei "eines der kühnsten Dinge", die er jemals getan habe. Er arbeite dabei unter anderem mit jungen Schwarzen Aktivist*innen zusammen. Es sei bei "Our Black Party" letztlich egal, ob man auf der demokratischen oder republikanischen Seite des politischen Spektrums stehe. Was zählt: Die Lebensqualität der Schwarzen Bevölkerung müsse "dramatisch verbessert" werden, wie es auf der Website der Partei heißt.

Das Programm der "Our Black Party" formuliert verschiedene Forderungen: Das Ende der Finanzierung der Polizei ("Defunding The Police"), ein garantiertes Einkommen für alle und die Legalisierung von Marihuana sind nur ein paar Punkte auf der Agenda. Weitere Infos gibt es auf ourblackparty.org. Die aktuelle Lage in den Staaten schätzt der Hiphop-Mogul darüber hinaus ziemlich dramatisch ein.

Diddy vs. Donald Trump: Kurz vorm Bürgerkrieg?

Oberste Priorität habe für Diddy zunächst, die Wiederwahl des amtierenden US-Präsidenten zu verhindern. "Er muss gehen", twittert der Bad Boy Records-Gründer. Die amerikanische Bevölkerung dürfe "diesem Mann nicht erlauben, dass dieser weiter versuche zu spalten". Diddy prognostiziert, dass die verhärteten Fronten in den USA sonst zu kriegsähnlichen Zuständen führen könnten.

Trump habe die "Dinge zu weit getrieben". Um die Situation bewältigen zu können, wünscht sich Diddy den demokratischen Kandidaten Joe Biden im Weißen Haus. Es sei an der Zeit, dass sich die Schwarze Community vereine. Mit der frisch gegründeten Partei soll dieses Vorhaben offenbar angegangen werden.

Diddys Engagement wird hier und da öffentlich hinterfragt. Die Sängerin Aubrey O'Day zieht seine Aussagen in Zweifel. Das ehemalige Mitglied der von Diddy gecasteten RnB-Gruppe Danity Kane deutete via Twitter an, dass Diddy und Trump eigentlich gute Freunde sein würden.

Weitere Einblicke in seine politischen Vorstellungen gewährt Diddy in einem aktuellen Interview bei Revolt TV.


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