7000Grad ist zurück aus der Winterpause und es wurde langsam Zeit. Deutschrap ist mehrfach explodiert seit der letzten Folge – allem voran war natürlich Capital Bras Ansage gegen Bushido auf Instagram das dominierende Thema, das nun auch von Aria, Toxik und Anita in all seinen Facetten aufgearbeitet wird.

Deutschrap im Umbruch mit Mero, Capital Bra & Co

Aber Deutschrap ist nicht nur im Umbruch, weil womöglich die Ära des "Rückenraps" endet. Dass den neuen Stars wie Mero, Eno oder der KMN Gang in diversen Kommentarspalten immer wieder ein überraschendes Ausmaß an Hate entgegenschlägt, zeigt, wie groß Rap aktuell in Deutschland ist. Obwohl diese Künstler offenkundig rappen können und Rap lieben, posten Fans aus einer anderen Zeit tagtäglich Savas-Memes unter neue Beiträge. Unser Team ist der Frage auf den Grund gegangen, woher diese Antipathie kommen könnte und ob sie tatsächlich argumentativ gestützt werden kann (Spoiler: eher nicht).

02.02.2019 - 17:58

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T-Pain sichert sich "f*cktpain.com" – und verkauft dort Merch

T-Pain sichert sich "f*cktpain.com" – und verkauft dort Merch

Von Michael Rubach am 18.02.2020 - 13:25

T-Pain inszeniert sich als geschäftstüchtiger Typ: Laut eigenen Angaben hat er eine Website erstanden, die auf den wenig schmeichelhaften Namen f*cktpain.com hört. Statt ausschließlich Hate findet man dort nun zusätzlich einen Merch-Shop. Was wirkt wie ein unglaublich smarter Move, könnte auch einfach nur ein Promo-Stunt sein.

T-Pain kauft "F*ck T-Pain"-Website

In einem Tweet beschreibt der Autotune-Pionier wie das Geschäft abgelaufen sein soll. Er habe den Link zu einer Page erhalten, die sich ausschließlich aus Beleidigungen gegenüber seiner Person zusammensetzt. Statt die Seite offline nehmen zu lassen, sei T-Pain daraufhin auf die Idee gekommen, den geballten Hate in ein Businessmodell umzuwandeln. Außerdem wolle er den Menschen nicht verletzen, der so viel Zeit und Mühe in diese Kampagne investiert hat. Also habe er die Domain einfach gekauft, um sie für eigene Zwecke zu benutzen.


Foto:

Screenshot: twitter.com/TPAIN

Wenn man sich nun dorthin verirrt, kann man Shirts shoppen, die zum Ausdruck bringen, wie abstoßend man T-Pain und Autotune findet. Auf den ersten Blick hat das viel von einem überlegen gespielten Schachzug im zugetrollten Internet. Doch einige Twitter-User wollen dem Sänger diese Geschichte nicht so recht glauben.

Zweifel an T-Pains Version

Ein Paar User wollen den Vorgang überprüft haben. Sie unterstellen T-Pain, dass er und sein Team von Anfang an mit der Seite zu tun gehabt hätten. Ein Webdesigner aus dem Lager des Sängers soll bereits im Dezember 2019 in Verbindung mit der Website gestanden haben. Eine gewisse Spontanität müsste man T-Pains Aktion mit diesem Hinweis schon einmal absprechen.

Auch sei der Eigentümer-Wechsel der Domain kaum derart erfolgt, wie T-Pain es angegeben hat. Der Besitzer der Website sei seit der Erstellung unverändert geblieben. Ein Transfer habe nicht stattgefunden.

Nick Soapdish on Twitter

@AROAH @TPAIN @theneedledrop Good pick up. Also looks like the owner of the website domain hasn't changed hands since it's initial creation date, so it's never been transferred from anyone.

T-Pain entgegnete, dass ein Re-Design der Seite natürlich notwendig gewesen sei. Vorher habe alles wie eine Variante von MySpace ausgesehen. Jetzt, wo sein Geld in der Page stecke, könne er sie so nicht weiter präsentieren. Zu der angeblichen Ungereimtheit mit dem Webdesigner schweigt er vorerst.

In Bezug auf die Kaufabwicklung gab er sich zudem recht ahnungslos. Ihm sei mitgeteilt worden, dass er die Domain erworben habe. Wie das alles konkret funktioniere, wisse er nicht. Schlussendlich zeigte er sich noch amüsiert darüber, dass einige Personen nicht wahrhaben wollen, wie er mit der Situation umgegangen ist. Er beharrt auf der Realness hinter dem Vorgang.

T-Pain on Twitter

@AROAH @theneedledrop Yea the shit looked like a MySpace page when I saw so of course I had my ppl redesign it. I'm not gonna present it like that with my money into it now

T-Pain on Twitter

@AROAH @theneedledrop I saw it. Told my ppl to make sure I own it. I do now. I don't know how the rest works. Why do you want this to not be real lol

Wie T-Pain zu seiner Hochphase 40 Millionen Dollar auf den Kopf gehauen haben will, kannst du hier nachlesen:

Wie T-Pain $40 Millionen verprasst haben soll

T-Pain war in der Sendung The Breakfast Club zu Gast und hat erzählt, wie er in kürzester Zeit sein Vermögen von 40 Millionen Dollar losgeworden ist. Ein gesundes Verhältnis von Einnahmen und Ausgaben juckte den Autotune-Godfather in der Vergangenheit offenbar nicht so richtig.


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