Spanischer Rapper verstümmelt scheinbar seinen Mitbewohner für Social Media-Reichweite

[Triggerwarnung: Sexuelle Gewalt]

Der spanische Hobby-Rapper Sanatorio del Atico steht aktuell in Spanien vor Gericht, weil er seinem Mitbewohner 2019 das Geschlechtsteil abgeschnitten haben soll. Auf ihn sollen bei einer Verurteilung bis zu viereinhalb Jahren Gefängnis warten. Der Rapper soll das Ganze auf Video festgehalten haben, um Reichweite auf Social Media zu gewinnen. Sein "Opfer" habe der Tat zuvor zugestimmt.

Spanischer Rapper schnitt seinem Mitbewohner wohl Geschlechtsteil ab

Im März des Jahres 2019 sollen Sanatorio del Atico, der bürgerlich Aaron Beltran heißt, und sein Mitbewohner Andrew B. den Plan gefasst haben, zweiterem das Geschlechtsteil mit einem Messer zu entfernen. Die Tat wurde auf Video aufgenommen und sollte dem Rapper Klicks bescheren. Der an der hiesigen Sprachschule unterrichtende Andrew B. sollte dafür, abhängig von der generierten Reichweite, eine Kompensation in zwischen 173 und 2.164 britischen Pfund erhalten, wie The Independet berichtet.

Andrew B. wurde im Nachhinein stark blutend von Polizisten gefunden, die ihn ins Krankenhaus brachten. Dort konnten Chirurgen sein bestes Stück wieder vollkommen funktionstätig anbringen, nachdem dieses in einer Plastiktüte in der Wohnung des Beschuldigten gefunden wurde.

Andrew B gab gegenüber der Polizei an, er selbst hätte die Tat begangen und dass er Beltran nicht anzeigen wolle. Auch verzichtete er auf jegliche Form der Kompensation.

Die spanische Staatsanwaltschaft geht nun gegen den Rapper vor, da es sich bei der Tat trotz vermeintlicher Einwilligung um ein Verbrechen handele. Beltrans Verteidiger hingegen plädiert auf die Unschuld seines Mandanten.

Auch ohne die Veröffentlichung des Videos bescherte der aktuelle Umstand Sanatorio del Atico einige Klicks. Sein letztes YouTube-Video konnte knapp 80.000 Aufrufe erreichen, obwohl sein Kanal lediglich knapp 200 Abonnenten vorweisen kann.

Kategorie
Genre

Umfrage

Eine kleine Umfrage zum Schluss

 

Groove Attack by Hiphop.de