Rin - Eros

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Artist

Rin

Release Titel

Label

Veröffentlichungsdatum

1 Sep 2017

Pressetext / Beschreibung

RINs Hype ist seit der Genesis EP (2016) gefühlt exponentiell angestiegen. Turnup-Anthems wie Blackout und Bros haben die Messlatte in den letzten Monaten hoch gelegt. Und wenn man mit den bisherigen Singles wenig anfangen konnte, wird man nur schwer Zugang zu Eros finden.

Wie der Albumtitel eigentlich schon verrät, stehen Gefühle im Mittelpunkt. Das zeigt sich nicht nur in den Lyrics, die um Shawty, RINs Donnerstagsgewohnheiten, seine Jungs aus Bietigheim und die nächste Packung Kippen kreisen. Die Instrumentals decken eine ganze Bandbreite von stilistischen Einflüssen ab, bekommen aber durch eine gewisse Verträumtheit und liebevoll inszenierte Synthies einen roten Faden – da können auch mal "Waka Flocka"-Adlibs auf einem Beat landen, der den frühen Funk von ATCQ aufgreift (Vagabundo), oder RIN sucht mit 80er-Jahre-Sound im Rücken Intimität mit Shawty (Sag mir wenn du high bist).

Eros bietet Musik zum Feiern, zum Lieben, zum Glücksein und auch zum Traurigsein. Damit bleibt RIN sich treu. Technik steht nach wie vor am unteren Ende der Nahrungskette, Melodie und Gefühl dafür ganz oben. Rap-Fans der alten Schule werden ungläubig mit den Köpfen schütteln. Parallel dazu dreht irgendwo ein feierwütiger Mob zum "neuen Sch*iß" komplett durch. Die Hype-Kurve dürfte nach Release weiter nach oben zeigen:

Trackliste

1. Intro/Liebe

2. Blackout

3. Bass

4. Bros

5. Vagabundo

6. Arrêté (Skit)

7. Ich will dass du mich brauchst

8. Dizzee Rascal Type Beat

9. Doverstreet

10. Nightlife

11. Gamma

12. Colette

13. Sag mir wen du high bist

14. Monica Bellucci

15. Aretha Franklin Freestyle

Audio / Video

RIN - Blackout (prod. Lex Lugner) / Dizzee Rascal Type Beat (prod. Minhtendo)

RIN - Ich will dass du mich brauchst (prod. Deadcrow)

RIN - Doverstreet (prod. Minhtendo)

RIN - Bros (prod. Minhtendo)

RIN - Monica Bellucci (prod. Alexis Troy)

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Hilfreichste Rezensionen

10

Kunst. Punkt.

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Nach RIN: Elvir Omerbegovic gibt zwei neue Signings bei Division bekannt

Nach RIN: Elvir Omerbegovic gibt zwei neue Signings bei Division bekannt

Von Michael Rubach am 07.02.2019 - 14:28

RIN bekommt Gesellschaft bei Division. Das zweite Labelstandbein von Selfmade-Records-Gründer Elvir Omerbegovic hat mit Kynda Gray und Yugo (vormals Jugo Ürdens) zwei neue Künstler unter Vertrag genommen.

In einem Interview in der Musikwoche erklärt Elvir, warum er sich genau für diese beiden Newcomer entschieden hat. Außerdem führt er aus, warum gute Labelarbeit weiterhin wichtig ist.

Yugo & Kynda Gray: Was den Ausschlag gegeben hat

Wer auf der aktuellen RIN-Tour war, hat Yugo bereits als Support erleben dürfen. Der Österreicher überzeugte Elvir mit seiner Attitüde und seinen Skills. Er feiert den "schönsten Mann Wiens" als "Ausnahmekünstler":

"Er gehört zu den wenigen Acts, die sowohl selbst schreiben, als auch produzieren, und bringt mit seinen 15 Jahren Skatervergangenheit auch eine besondere und authentische Attitüde mit. Dazu ist er smart und hungrig, er hat alles, was einen Ausnahmekünstler ausmacht."

Der Name Kynda Gray dürfte Fans von Sierra Kidd ein Begriff sein. Kynda war einst mit Teamf*cksleep unterwegs. Vor allem der Sound und das Melodiegespür seines frischen Signings haben es Elvir angetan. Die neue Generation des US-Rap sticht hier als bedeutender Einfluss hervor.

"Mit Kynda Gray ist es ganz ähnlich. Wir sind mit ihm direkt ins Studio und Alexis Troy, musikalischer Kopf hinter vielen Produktionen von Selfmade Records und DIVISON, hat einen ganz neuen Sound mit ihm kreiert. Er hat ein besonderes Gefühl für Toplines und Melodien und die bisherigen Songs sind progressiv und dabei trotzdem hittig. Diese Atmosphäre ist für das urbane Genre einfach neu."

Die Bedeutung von Labelarbeit

Streamingdienste und Social Media haben das Tor zur Selbstvermarktung ganz weit aufgestoßen. Der Division-Chef hält klassische Labelarbeit aber natürgemäß nicht für überflüssig – nur müsse sie anders gedacht werden. Seine Signings seien "immer progressiv, der Blueprint für morgen."

Vor allem die Langfristigkeit sei ein Faktor, den viele Artists bei ihrer Karriereplanung außen vor lassen würden. Der eine Hit sichere demnach keinen dauerhaften Erfolg.

"Ohne prägende Alben, fehlende Kontinuität im Aufbau und der Künstlerentwicklung und oft eben auch einfach zu wenig Substanz ist man aber zwei Jahre später bereits wieder vergessen. Dafür ist die Labelstruktur dann wichtig. Der Aspekt eines guten Teams wird im Musikbusiness auf der Jagd nach dem nächsten Hype leider häufig unterschätzt."

Über bevorstehende Veröffentlichungen von Yugo und Kynda Gray verriet Elvir vorerst nichts.


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