Mick Jenkins - Pieces Of A Man

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Artist

Release Titel

Veröffentlichungsdatum

26 Okt 2018

Pressetext / Beschreibung

Rap kann modern sein und trotzdem wie schon seit Jahrzehnten vor lauter Funk, Soul und Jazz nur so strotzen. Mick Jenkins aus Chicago beweist das zwei Jahre nach "The Healing Component" erneut auf "Pieces of a Man".

Pieces of a Man

Pieces of a Man, an album by Mick Jenkins on Spotify

Trackliste

1. Heron Flow (ft. Julien Bell)

2. Stress Fracture (ft. Mikahl Anthony)

3. Gwendolynn's Apprehension [Explicit]

4. Soft P*rn

5. Grace & Mercy

6. Barcelona

7. Percy Interlude 

8. Reginald (ft. Ben Hixon)

9. Padded Locks (ft. Ghostface Killah)

10. Ghost

11. Heron Flow 2

12. Plain Clothes

13. Pull Up

14. Consensual Seduction (ft. Corinne Bailey Rae)

15. U Turn

16. Understood

17. Smoking Song (ft. BadBadNotGood)

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10 US-Newcomer, die bereit für den Durchbruch sind

10 US-Newcomer, die bereit für den Durchbruch sind

Von Clark Senger am 21.05.2015 - 22:48

Es ist nicht einfach, die US-Szene komplett auf dem Schirm zu haben. Das Land ist groß und jedes Jahr werden neue Stars geboren. Noch bevor XXL wie jedes Jahr seine zehn Freshmen vorstellt, haben wir uns schon mal nach zehn Newcomern umgesehen, die bereit für Größeres sind.

Als Vorgeschmack, ein paar, die wir am Ende nicht in die Top 10 genommen haben: YP, Kirk Knight, Tink, IamSu!, Dillon Cooper oder Bodega Bamz. Sollte man allesamt im Auge behalten! Kommen wir zu den zehn, die wir vorne gesehen haben:

1. Vic Mensa

Kein unbeschriebenes Blatt. Seine Artist Page bei uns ist schon gut gefüllt, er hat kürzlich einen Top-Labeldeal abgeschlossen und schon mehrfach mit Kanye West zusammengearbeitet. Bereit für den Durchbruch? Wohl eher mittendrin!

Wenn du ihn noch nicht kennst, solltest du das nachholen. Hör am besten in sein Innanetape rein.

Falls der Tipp dir zu einfach war, wir haben noch neun...

2. Mick Jenkins

Auf Jenkins' Artist Page sieht es schon um einiges trister aus. Der Name ist hier noch nicht so bekannt und auch in Amerika ist er noch nicht in aller Munde ist. Wie Vic Mensa und Chance The Rapper gehört er zu einer Generation vielversprechender Newcomer aus Chicago.

Er wird oft für seine starken Wortspiele und intelligent konzipierten Tracks gelobt. Mit The Water(S) hat er ein sehr atmosphärisches und schön düsteres Mixtape abgeliefert. Ein Feature von Joey Bada$$ ist dabei, die Beats kommen unter anderem von DJ Dahi, Statik Selektah und Kirk Knight.

Schön, dass es drüben Gang und Gebe ist, sowas komplett gratis zur Verfügung zu stellen. Diese Qualität hätte eigentlich schon ein paar Dollars verdient. Hier The Water(S) als eine Kostprobe von Mick Jenkins:

3. Vince Staples

Ähnlich wie Mensa eigentlich schon ein sehr bekannter Dude. Vince Staples aus Long Beach ist inzwischen bei Def Jam gesignt. Der endgültige Durchbruch sollte also nur eine Frage der Zeit sein. Aufmerksame Freunde der US-Szene werden auch schon mitbekommen haben, dass der 21-Jährige aus dem Odd Future-Umfeld regelmäßig Qualitätsware vom Staple lässt.

Vor gut zwei Wochen wurde bekannt, dass er Ende Juni sein Debütalbum Summertime '06 droppen soll. Für musikalische Kostproben von Staples kannst du seine Artist Page abchecken. Zuletzt gab's ein surreales Hood-Video zu Senorita und beim Splash! kannst du den Newcomer mit seinem frischen Album im Gepäck sehen.

Edit: Album hat alles rasiert! Überzeug dich davon in unserer Release Section. Safe eins der Alben des Jahres!

4. DeJ Loaf

DeJ Loaf dürfte dir aus gemeinsamen Tracks mit The Game und Kid Ink oder von ihrem bekanntesten Track Try Me mit Wiz Khalifa ein Begriff sein. Da die 23-jährige Sängerin/Rapperin aus Detroit kommt und ein wachsames Auge aus der obersten Rap-Etage über dieser Stadt liegt, ist DeJ Loaf auch auf Eminems Allstar-Track Detroit vs. Everybody gelandet. Spätestens von da müsste die einprägsame Stimme dir vertraut erscheinen.

Was der Dame noch fehlt, ist eigentlich nur ein eigenes, wohlüberlegtes Album. Ob man sich die oft stark Autotune-getränkte Stimme auch auf Albumlänge geben kann, wird sich dann zeigen.

5. GoldLink

Der Name GoldLink sieht schon rein optisch ziemlich cool aus und das gute Gefühl täuscht nicht. Sein Sound ist eine bunte Mischung aus Komponenten diverser Genres: Da steckt viel gutes Elektronisches drin, es gibt R'n'B-mäßige Gesangsanwandlungen und die eindeutigen Rap-Parts. Irgendwo kommt dann noch eine Note von etwas rein, das nach futuristischem Funk, Jazz oder beidem klingt. Alles in allem ein genialer Genre-Hybrid!

Wir sind hellauf begeistert von dem guten Mann. Wenn da nicht allzu viel schiefläuft, wird der richtig durch die Decke gehen. Verabreich dir hier eine ordentliche Dosis The God Complex und lass dich flashen. Niemand weiß, ob wir uns in fünf Jahren triumphal auf die Schulter klopfen oder doch verlegen die Löschung unserer Lobeshymne bei Google beantragen, aber... GoldLink ist die Zukunft!

6. Bas

Was J. Cole innerhalb von wenigen Jahren hinbekommen hat, kriegen bestimmt auch seine sorgfältig ausgewählten Schützlinge auf die Reihe. Soweit die These. Während Coles Forest Hills Drive Tour überzeugte Bas auf ganzer Linie, erinnerte an eine Mischung zwischen ScHoolboy Q und Jay Electronica und stellte seine Dreamville-Kollegen regelrecht in den Schatten. Album kann kommen. Gerne mit dem gleichen Spirit wie alle bisherigen Cole-Releases.

7. Boogie

Irgendwann müssen die Storys aus South Central, Long Beach und Compton doch erschöpft sein. Denkste. Boogie sucht sich den schwierigsten Moment der letzten zwei Jahrzehnte, um von der Stadt der Engel aus dem Rapgeschäft seinen Stempel aufzudrücken. Während Experten noch die vierte und fünfte Ebene von To Pimp A Butterfly unter phänomenologischen und lingualen Aspekten zerpflücken, zieht Boogie locker flockig sein eigenes Ding durch. Mit Oh my hat er zumindest schon mal ein Brett gedroppt, das die Messlatte seines mittlerweile nicht mehr so aktuellen Mixtapes Thirst 48 mit Leichtigkeit übertrifft.

8. Two-9

Der Wu-Tang Clan schwächelt. Vielleicht schon seit Jahren. Aber: sie sind nach mehr als 2 Jahrzehnten immer noch da, haben diverse Klassiker produziert – diese Crew allein hat mehr gerissen, als die meisten Bundesstaaten! Großgruppen haben das Potential, eine Ära zu prägen. Neben Wu-Tang, kann man da an Dipset denken. Der A$AP Mob hat ähnliche Pläne. Und auch Two-9: Von Hot 97-Guru Peter Rosenberg schon abgenickt, bringen die fünf Jungs aus Atlanta wahnsinnig frischen Sound unter der Regie von Mike-WiLL-Alles-Produzieren. Mit unterschiedlichsten Gesichtern und beeinflusst vom frühen Eminem, kann doch kaum noch etwas schief gehen. Oder?

9. Belly

Newcomer und Nachwuchstalente sind ja nicht immer kongruent. Spätzünder sind in der Musik gar kein so unübliches Phänomen: Eine ganze Garde von 50 Cent bis Jay Z feierten erst als fast 30-Jährige das Release ihres Debütalbums. Belly hat in Toronto schon ausgiebig seine Kreise gezogen und ein kanadisches Gold-Album in der Vita. Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten soll der Durchbruch jetzt auch endlich kommen. Dafür legt sogar XO-Chef und Drake-Sprössling The Weeknd seine Hand ins Feuer. Up For Days hört sich nach Erfolg an.

10. Bishop Nehru

Der Lieblingsrapper deines Lieblingsrappers hat einen Lieblingsrapper: Dank Nas-Krönung und damit einhergehendem Mass Appeal-Labeldeal hatte Nehru als 18-Jähriger das außergewöhnliche Privileg, mit Maskenlegende MF Doom ein astreines Kollaboalbum anzufertigen. Was der Auserwählte von God's Son im Studio mit Doom gelernt hat, möchte er ganz aktuell auf seinem Solo-Mixtape The Nehruvian EP unter Beweis stellen. Überzeug dich selbst.

Konnten wir dir den einen oder anderen Kopfnicker entlocken? Wer von unseren "Hiphop.de Freshmen" gefällt dir am besten?

Wenn du alle schon kanntest, bekommen wir heute kein Abendessen. Dann vielleicht doch YP, Tink, IamSu!, Dillon Cooper oder Bodega Bamz!? Fehlt jemand? Kommentare sind gern gesehen!


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