DMX - Year of the dog...again

Year of the dog...again

Artist

DMX

Release Titel

Label

Veröffentlichungsdatum

22 Aug 2006

Pressetext / Beschreibung

Der Dog Catcher himself ist back. Der Mann, der nicht müde wird zu behaupten, dass er Hunden mehr Liebe und Vertrauen entgegenbringt als Menschen ruft das Jahr des Hundes aus - noch mal. Dabei wollte DMX doch immer von der Bildfläche verschwinden, doch seine Fans, so DMX in zahlreichen Interviews, hätten ihn förmlich gezwungen zurückzukehren. Evt. lag es auch daran, dass sein Label Bloodline Records nichts zustande gebracht hat, evt. lag es daran, dass der Dog eben doch nicht ohne Rap kann. Fakt ist, er ist zurück und Earl Simmons hat die "Great Depression" hinter sich gelassen und dreht im Zeichen des "R"s ordentlich auf, was zum großem Teil auch auf Swizz Beatz zurückzuführen ist. Dieser hat z.B. das Vorabbrett "We in here" (inkl. DMX'scher Rechtfertigung über dessen Rückkehr) produziert, das sich problemlos in die bisherigen Hits des rappenden Pitbulls einreiht. Ein Clubbrett, wie es eben nur DMX zustande bringt und solche Bretter finden sich zuhauf auf "Year of the Dog - again". So auch "Come Thru (Move)", einem DMX-Blueprint, auf dem sich der Dog an der Seite Busta Rhymes förmlich durch den Hörgang boxt. DMX liefert über weite Strecken das ab, was zu erwarten war und schart nur wenige Gäste um sich. Fehlen dürfen Jada & Styles P, auf dem fast schon psychedelischen "It's personal", trotzdem nicht.

DMX gibt den Fans, was wir wollen und dazu trägt auch Scott Storch bei, der das fast schon lockere "Give 'em what they want" mit lockerer String und dennoch bissigem DMX beisteuert. Doch der stets so aggressive DMX hat auch andere Seiten. Da wäre zum einen die religiöse Seite, die in "Paryer VI" oder der Geschichte, die er in "Lord give me a sign" (wieder Scott Storch) an der Seite eines Gospelchors zum Ausdruck bringt. Oder die nachdenkliche, gefühlvolle Seite, die auf "Blown Away" (feat. Jinx & Janyce) oder auch "Goodbye" zum Ausdruck kommt.

Bewertung:
4,5 von 6           
    
Fazit:
Für mich persönlich war es stets die Mischung aus Clubbangern und nachdenklichen Tunes, die DMX ausgezeichnet haben und aus diesem Grund ist "Year of the dog - again" das was man von DMX erwarten durfte. Hier warten keine großen Experimente, hier wartet kein DMX der sich neu erfunden hat, hier wartet das Jahr des Hundes - also bell dich schon mal warm.

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DMX bestätigt Arbeit an neuem Album
DMX

DMX bestätigt Arbeit an neuem Album

Von Michael Rubach am 28.03.2020 - 16:02

Rap-Legende DMX hat im Quarantäne-Live-Stream von Tory Lanez vorbeigeschaut und neue Musik angekündigt. Dark Man X sagt, er sei bereit, wieder anzugreifen.

DMX kündigt neues Album an

In dem kurzen Gespräch zwischen Vertretern unterschiedlicher Rapgenerationen zollt Tory Lanez seinem älteren Kollegen zunächst großen Respekt. Lanez würdigt die Verdienste von DMX für die gesamte Hiphop-Community:

"Wir sind gerade totale Fans. Wir lieben verdammt nochmal alles, was du für Hiphop getan hast."

("We are complete fans, right now. We fucking love everything you’ve done for Hip Hop.")

Daraufhin eröffnet DMX, dass er sich gerade in Nashville aufhalte, um an einer neuen Platte zu arbeiten. Einen ersten Eindruck ließ sich der Altmeister jedoch nicht entlocken. Dafür beschenkte er Tory Lanez mit ein paar wohlbekannten Geräuschen.

Den letzten musikalischen Wurf auf Albumlänge lieferte DMX im Jahr 2015 mit "Redemption of the Beast" – wobei eher sein damaliges Label Seven Arts Music und nicht er persönlich für dieses unfertig klingende Release verantwortlich war. In den vergangenen Jahren kämpfte der Rapper vor den Augen der Öffentlichkeit an diversen Fronten. Auf der einen Seite wären da die Drogenprobleme, die letztendlich dazu führten, dass sich DMX 2019 selbst in eine Entzugsklinik begab.

DMX begibt sich erneut in Entzugsklinik

DMX hat sich zum wiederholten Male in eine Entzugsklinik einweisen lassen. Die US-Legende kämpft seit Jahren mit Drogenproblemen und ist nun offenbar selbst zu der Erkenntnis gelangt, dass er ohne Unterstützung nicht weiter vorankommt. Das Team von DMX hat ein entsprechendes Statement auf dem offiziellen Instagram-Profil des Rappers platziert.

Auf der anderen Seite verhinderten Gerichtsverfahren wegen Steuerhinterziehung oder ausbleibender Unterhaltszahlungen, dass DMX seiner Kunst nachgehen konnte. Nun liegt der Fokus aber offenbar wieder auf Musik. Schon kurz vorm Jahreswechsel kehrte DMX auf die Bühne zurück und performte in einem Club in Nevada.

DMX Returns to the Stage After Checking into Rehab | TMZ

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Im September 2019 wurde zudem bekannt, dass DMX einen neuen Deal mit Def Jam Records abgeschlossen hat. Wann ein neues Werk des Dark Man erscheint, bleibt allerdings vorerst unklar. Genaue Infos ließ sich der 49-Jährige vor der Kamera nicht entlocken.


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