Chima Ede, Ghanaian Stallion - Principium

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Release Titel

Label

Veröffentlichungsdatum

7 Okt 2016

Pressetext / Beschreibung

Mit seiner zweiten EP hat der Berliner Newcomer Chima Ede gleich einen Coup gelandet: Das komplette Release entsteht in Zusammenarbeit mit Ghanian Stallion, einem der vielseitigsten Produzenten hierzulande.

Im Gegensatz zum Vorgänger 2023 geht Principium eher in Richtung klassischen Hiphop-Sounds.

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Trackliste

01. Principium

02. Halt mich auf

03. Oh Herr

04. Mama wusste feat. Megaloh

05. Bleib weit weg

06. Jigidem feat. Musa

07. Vorne

08. Siehst du zu

09. Outro

10. Kreis (Bonus)

11. Wenn ich fliege (Bonus)

Audio / Video

Chima Ede x Ghanaian Stallion - Halt Mich Auf// 16BARS.TV PREMIERE

Chima Ede x Ghanaian Stallion – Principium // JUICE Premiere

Chima Ede X Ghanaian Stallion ft. Megaloh - Mama Wusste

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Megaloh, Kool Savas, Samy Deluxe & Co.: Ghanaian Stallion über das MC-Gipfeltreffen

Megaloh, Kool Savas, Samy Deluxe & Co.: Ghanaian Stallion über das MC-Gipfeltreffen

Von Till Hesterbrink am 30.06.2021 - 12:29

Das nächste Producer-Special bei Apple Musics HYPED Radio mit Aria Nejati: Nach Kitschkrieg, Jumpa und Bazzazian ist jetzt Ghanaian Stallion am Start. Der Ausnahme-Produzent ist verantwortlich für Hits deutscher Rapstars wie Megaloh, Audio88 & Yassin oder Kalim. Aber auch in Ghana ist er gut connected und produzierte bereits für Künstler wie Kwame Yesu und Black Sherif. Im Talk (in voller Länge auf Apple Music anhören) spricht er über seine Connection zu Ghana und auch darüber, wie der kürzlich erschienene Megaloh-Mammut-Track "Live & Direct" zustande kam.

Wie Ghanaian Stallion es geschafft hat, Megaloh, Kool Savas, Marteria, ASD & Amewu auf einem Track zu vereinen

Aria erklärt ganz richtig, "viel mehr MC-Level geht in Deutschland gar nicht" als auf dem neusten Megaloh-Track "Live & Direct" von dessen kommendem Album. Der Song ist eine Zusammenarbeit zwischen Megaloh, Kool Savas, Samy Deluxe, Amewu, Marteria und Afrob. Produziert wurde das Brett von Ghanaian Stallion, der den Beat dazu schon über ein Jahr rumliegen hatte, wie er verrät. Dieser enthält ein Sample vom Intro-Tracks des "Live & Direct"-Albums der britischen Reagge-Band Aswad aus dem Jahre 1983.

Zu Beginn waren nur die Strophen von Megaloh und Amewu am Start. Doch mit der Zeit seien es dann immer mehr geworden mit schlussendlich Marteria, der als Letzter noch auf den Track mit drauf ist.

Jetzt gilt es nur noch darauf zu warten, dass Festivals ihre Rückkehr feiern können, damit man den Song auch wirklich "Live & Direct" erleben kann.

"Der war eine Weile da, mit den Strophen von Mega und Amewu. Die waren tatsächlich die Ersten, die darauf aufgenommen hatten. Und dann ist es halt auch nicht so leicht, Leute zu finden, die nach diesen beiden Verses da noch draufsteppen wollen und die halt vor allem auch diesen Claim 'Live & Direct' irgendwie auch leben. Ich meine, es ist geil, dass es am Ende dann noch geklappt hat. Vor allem mit einem Marten. Ich glaube, der war der Letzte. Dass der da dann noch so einen geilen Part gemacht hat. Im Endeffekt ist es halt ein Banger und da kann man sich nur auf die Festival-Saison im nächsten Jahr freuen, wenn vielleicht ein paar der Leute dann auch auf dem gleichen Festival sind."

Ghanaian Stallion über seine Connections nach Ghana

Ghanaian Stallion trägt seinen Namen nicht umsonst. Seine Schulzeit absolvierte der Produzent in Ghana, er spricht fließen Fante und ist mittlerweile gut connected mit Artists der dortigen Hiphop-Szene. Doch trotz dort lebender Familie war es anfangs nicht so einfach, als Produzent Fuß zu fassen. Viele seien erst einmal skeptisch, wenn sie hören, dass er aus Deutschland kommt. In den meisten Fällen habe sich das aber direkt gelegt, sobald man sich kennenlernen konnte.

"Wir waren jetzt nicht in der Hauptstadt direkt mit den ganzen Kids und der Musikszene in dem Sinne. Sondern es ist für mich auch noch mal komplett neu, Ghana jetzt von der Musikindustrie-Seite zu entdecken. Das ist dann schon so ein Ding bei manchen Leuten. Weil wenn die dann hören 'Okay, producer from germany', dann denken die natürlich erst mal 'Okay, mhm'. Wenn du dann mit denen chillst und die hören 'Ah, okay der spricht Fante, der ist Halb-Ghanaer', dies das, dann ist das natürlich direkt auch ein anderes Level."

Seine Aspirationen in der Musikszene Ghanas seien allerdings auch nicht, einfach bei den Größten der Größten Beats zu platzieren. Natürlich würde er die Möglichkeit ergreifen wollen, wenn beispielsweise ein Burna Boy anfragen würde. Eigentlich wolle er aber lieber einfach mit den Leuten zusammenarbeiten, die er persönlich krass findet. Ungeachtet ihrer Größe und Reichweite.

Die komplette Folge HYPED Radio kannst du hier hören:


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