Diddys & Joey Bada$$' Film gewinnt einen Oscar

Diddy hatte im letzten Jahr als Executive Producer an dem Kurzfilm "Two Distant Strangers" mitgewirkt, in welchem Rapper Joey Bada$$ die Hauptrolle spielt. Dieser konnte jetzt den Oscar für den "Besten Live-Action-Kurzfilm" absahnen. In dem Film findet sich Joey Bada$$ in einer Zeitschleife gefangen, die ihn immer wieder auf den gleichen Polizisten treffen lässt.

"Two Distant Strangers": Oscar für Film von Diddy & Joey Bada$$

Der auf Netflix verfügbare Film konnte sich gegen vier weitere Nominierte in der Kategorie "Bester Kurzfilm" durchsetzen. Diddy und Joey waren bei der von Steven Soderbergh inszenierten Gala nicht persönlich anwesend. Regisseur Travon Free nahm den Preis entgegen. Bei seiner Dankesrede trug Free einen Anzug, der bestickt war mit Namen von Leuten, die durch Polizeigewalt umgebracht wurden.

Während seiner Rede wies er darauf hin, dass die Polizei in den USA durchschnittlich drei Menschen pro Tag umbringen würde und dass es sich dabei überproportional oft um Schwarze handeln würde.

In einem Video ist zu sehen, wie Diddy und Joey Bada$$ miteinander telefonieren, nachdem ihr Gewinn bekannt gegeben wurde. Diddy freute sich sichtlich und gab seinem Kollegen zu verstehen, dass es ohne ihn keinen Oscar gegeben hätte.

Für Diddy ist es bereits der zweite Gewinn eines Academy Awards, den er für sich beansprucht. Bereits 2011 war er Executive Producer des Football-Dokumentarfilms "Undefeated", welcher ebenfalls einen Oscar gewinnen konnte. Diddy stieß allerdings erst nach der Nominierung zu den Produzenten hinzu.

Offiziell konnte Diddy nämlich keinen dieser Preise gewinnen. Auf der Seite der Academy Awards ist Diddy bei keinem der Filme unter den Gewinnern gelistet. Die offiziellen Gewinner waren jeweils die Regisseure. Doch wie in dem Backstage-Video zu sehen ist, bedankt sich Regisseur Free bei Diddy und gibt ihm zu verstehen, dass es sich bei der ganzen Sache um eine gemeinsame Leistung gehandelt habe.

"Fight For You": Auch H.E.R. holt einen Oscar

Die Sängerin H.E.R. konnte ebenfalls einen Academy Award gewinnen, für ihren Track "Fight For You" aus dem Film "Judas and the Black Messiah". Ebenfalls für diesen Film konnte Daniel Kaluuya als "Bester Nebendarsteller" eine Auszeichnung holen.

H.E.R. perfomte ihren Song zudem Live im Rahmen der Awards:

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Diddy ändert seinen bürgerlichen Namen

Diddy ändert seinen bürgerlichen Namen

Von Till Hesterbrink am 04.05.2021 - 12:36

Rapper, Produzent und Mogul Sean Combs, wahrscheinlich besser bekannt als Diddy (diesen Artist bei Apple Music streamen) , hat seinen Namen ändern lassen. Bereits in 2019 hatte er den Antrag gestellt, welchem jetzt stattgegeben wurde. Diddy hat sich dabei für einen doch eher ungewöhnlichen Zweitnamen entschieden.

Diddy: Das Zeitalter der Liebe

Diddy hat nun bewirken lassen, dass sein legaler bürgerlicher Zweitname "Love" ist. Somit steht nun auch im Pass des Bad Boy-CEOs Sean 'Love' Combs. Zuvor hieß Diddy mit zweitem Namen eigentlich John.

Auf Instagram präsentierte Diddy seinen neuen Führerschein, auf dem "Love" bereits als Name eingetragen ist. Dazu schrieb er:

"Schaut, was ich heute in der Post hatte. Es ist offiziell: Willkommen im Zeitalter der Liebe!"

Im Laufe seiner Karriere durchlief der mittlerweile 51-Jährige schon einige Namensänderungen. So wechselte er bereits zwischen den Künstlernamen Puff Daddy, P. Diddy, Puffy oder eben nur Diddy. Auch unter dem Namen Brother Love ist er bekannt. Bereits 2017 kündigte er an, ab sofort unter diesem Namen bekannt sein zu wollen. Jedoch hielt diese Phase nicht lange an. Bis jetzt.

Kürzlich konnte ein von Diddy mit-produzierter Film einen Oscar gewinnen. Die Hauptrolle in "Two Distant Strangers" spielte Rapper Joey Bada$$.

Diddys & Joey Bada$$' Film gewinnt einen Oscar

Diddy hatte im letzten Jahr als Executive Producer an dem Kurzfilm "Two Distant Strangers" mitgewirkt, in welchem Rapper Joey Bada$$ die Hauptrolle spielt. Dieser konnte jetzt den Oscar für den "Besten Live-Action-Kurzfilm" absahnen. In dem Film findet sich Joey Bada$$ in einer Zeitschleife gefangen, die ihn immer wieder auf den gleichen Polizisten treffen lässt.


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