Zum Start des neuen Formats "Gangsta Rap International" hat Noisey den polnischen Rapper Popek Monster besucht. Im Titel der Reportage wird der 41-Jährige als "der wildeste Rapper der Welt" bezeichnet und es dürfte schwer sein, Beispiele gegen diese These zu finden.

Noisey stellt den polnischen Rapper Popek vor

In Popek treffen unterschiedliche Persönlichkeiten aufeinander, sagt der Pole über sich selbst. Eine dieser Persönlichkeiten sagte ihm zum Beispiel, dass er sich ohne Betäubung das Gesicht vernarben lassen müsste. Oder dass er sich die Augen tätowieren sollte – für diese Aktion hat er nach eigenen Angaben mit 35 % seiner Sehkraft bezahlt.

Paweł Ryszard Mikołajuw aka Popek trat in einer polnischen Tanz-Show auf, ist seit knapp 20 Jahren Rapper, startete eine MMA-Karriere und beförderte sich während seiner Zeit in Amsterdam zweimal durch wahnwitzige Dosen LSD ins Koma, wodurch er 14 Monate seines Lebens verpasste. Außerdem hat er eine Waffenfaible und ballert seit Anbeginn der Zeit ohne Führerschein über Polens Straßen.

"Seine vielfältige Auswahl an Hobbys reicht von Gesellschaftstanz bis hin zu schwerer Artillerie."

Definitiv ein sehr wilder Kerl! In künftigen Episoden der Show soll der Host Chuckie "überall von Israel bis Irland" MCs vorstellen, die in ihren Länder eine wichtige Rolle für Gangsta Rap spielen oder gespielt haben.

07.12.2019 - 11:52

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Asche kündigt Reaktion auf Mois' Behauptungen an

Asche kündigt Reaktion auf Mois' Behauptungen an

Von Clark Senger am 06.01.2021 - 12:11

Mit seinem knapp 20-minütigen Video über Asche hat Mois ganz schön etwas losgetreten. Mittlerweile kursieren unterschiedliche Theorien zur Lebensgeschichte des Kollegah-Signings sowie zu Mois' Beweggründen für das Video. Ein riesiger inszenierter Promo-Move kurz vorm Kollaboalbum von Kolle und Asche? Aufrichtige, persönliche Enttäuschung? Ist alles nur ein großes Missverständnis? Fragen, auf die Asche selbst wohl zeitnah mögliche Antworten liefern wird.

Asche will Mois' mit Song antworten

Als erste Reaktion hatte Asche angekündigt, ein "kleinkariertes" und "ausführliches" Statement zu liefern, aber ließ offen, in welcher Form das passieren sollte. Für den Moment reagiert er nun allerdings nicht inhaltlich auf die Story, die im Raum steht und die Szene zu Mutmaßungen, Jokes und Memes animiert. Er sagt nur, dass er musikalisch antworten möchte.

"Ich werde mein Statement in Kürze in der Form abgeben, wie ich es am besten kann. In musikalischer Form."

Zur Ankündigung gibt's einen Swipe-Up-Link zu seinem Spotify-Profil:

Asches Profil auf Instagram hat gestern durch ein Wachstum von 9.633 Followern (Quelle: Socialblade) die 100K-Marke geknackt, während jeder seiner alten Posts mit Jokes und Vorwürfen vollgespammt wird. Dass es sich dabei tatsächlich um einen Promomove handeln könnte, erscheint vor diesem Hintergrund und angesichts eines womöglich bleibenden Image-Schadens eher unrealistisch. Aber wer weiß.

Eine andere Theorie vom Twitter-User @bossxplosive, die Asche offenbar mit einem klatschenden Emoji kommentiert hat, dreht sich um ganz praktische Gründe für die anscheinend polnische Herkunft, die Mois in seinem Video thematisiert: Demnach hätten seine Eltern absichtlich falsche Daten in den Pass eintragen lassen, um unbefristeten Aufenthalt zu erhalten. Bisher kann nur spekuliert werden.

Asches Kollabopartner und Labelboss Kollegah hat sich bisher nicht zur Thematik geäußert. Den Hintergrund zum Thema der Woche könnt ihr hier nachlesen:

Alles fake? Mois zweifelt Asches Lebensgeschichte an

YouTuber und Rapper Mois hat ein Video veröffentlicht, welches das Image von Kollegah-Signing Asche gehörig ins Wanken bringt. Von der Geschichte eines aus dem Krieg in Tschetschenien geflüchteten Jungen bliebe so nicht mehr viel übrig. Mois selbst verweist in diversen Videos auf seine persönlichen Erlebnisse während des Tschetschenienkriegs.


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