Zur Debatte standen 7-8 Monate Knast: Marcus Staiger wurde verurteilt

Marcus Staiger erzählt in der aktuellen Ausgabe seines Podcasts mit Mauli (Die wundersame Rapwoche) unter anderem auch davon, dass er kürzlich vor Gericht erscheinen musste. Er wurde sogar verurteilt, glücklicherweise allerdings nicht zu einer Haftstrafe:

"Sagen wir es mal so: Ich hatte ein bisschen Glück. Zur Debatte standen sieben bis acht Monate Freiheitsentzug."

Marcus Staiger gibt scherzhaft zu Protokoll, in seiner "Eigenschaft als linksradikaler Freund" verurteilt worden zu sein. Angaben dazu, weswegen er genau vor Gericht stand, macht der Gründer des Royal Bunker-Labels allerdings nicht. Statt ins Gefängnis zu wandern, muss er nun Geld zahlen.

"Ich bin verurteilt worden zu sechzig Tagessätzen."

Auch hier schweigt sich Marcus Staiger über die Details aus, um keine Rückschlüsse auf sein "spärliches Gehalt" zu ermöglichen. Die gesamte wundersame Rapwoche mit Mauli und Staiger findest du hier. Um die Verurteilung geht es ungefähr ab Minute 15:00:

22.07. Die wundersame Rapwoche mit Mauli und Staiger

Immer samstags ab 11 Uhr auf BoomFM - HipHop NonStop. Findet ihr: Im Webplayer: http://bit.ly/2iIb1GN In der FluxMusic-App: http://bit.ly/1Tbdarl Auf Facebook: http://ow.ly/V25D30dDxkm Aktuelle Ausgabe im Repeat-Channel: Web: http://bit.ly/2r0RAOm App: http://bit.ly/1Tbdarl Die wundersame Rapwoche mit Staiger & Mauli ist eine launige Wochenschau im FluxMusic-Channel BoomFM, die sich mit den Skurrilitäten und Absurditäten aus der Welt von Rap & HipHop beschäftigt.

Womöglich hat die Verurteilung etwas mit der Hausdurchsuchung bei Marcus Staiger zu tun:

Nach Hausdurchsuchung: Marcus Staiger wendet sich mit ausführlichem Statement an Berliner Polizei

Marcus Staiger hatte gestern wohl nicht viel zu lachen: Auf Facebook veröffentlichte er ein ausführliches Statement, in dem er sich an die Berliner Polizei wendet. Warum? Offensichtlich durchsuchten die Beamten gestern seine Wohnung und ließen diese verwüstet zurück. " 17 Beamtinnen und Beamte - sogar mit schusssicheren Westen - Wow!

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Kommentare

lol

"bewährung" wohl eher als knast...

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Manuellsen mit Statement zu Gerichtsprozess mit Animus: "Wollte mich in den Knast bringen"

Manuellsen mit Statement zu Gerichtsprozess mit Animus: "Wollte mich in den Knast bringen"

Von Michael Rubach am 12.08.2020 - 15:15

Die Informationslage zu Manuellsens Auftritt vor Gericht war bisher eher übersichtlich. Dass der König im Schatten zu einer Bewährungsstrafe für seine letztjährige Attacke auf Animus verurteilt worden ist, schien jedoch einigermaßen gesichert. Nun hat Manuellsen ein langes Statement zu dem Gerichtsprozess folgen lassen, bei dem auch Animus selbst zugegen gewesen sein soll.

Manuellsen vs. Animus: 2 Versionen der Geschichte

Ein Streit zwischen Manuellsen und Animus fand vor über einem Jahr ein unrühmliches Ende in einer körperlichen Auseinandersetzung. Ein Video, das Animus offenbar bewusstlos zusammengesackt auf einem Stuhl zeigt, ließ zudem keinen Zweifel daran, dass sich der Konflikt auf unschönste Art und Weise zugespitzt hat.

Manuellsen erzählt in einem Live-Stream, dass er sich vor Gericht direkt schuldig bekannt habe. Er habe drei Backpfeifen an seinen ehemaligen Freund verteilt. Das erwähnt er gleich mehrfach. Weitere Aussagen zu dem gesamten Vorgang hätte er nicht getätigt. Das hieße: keine Angabe zu dem Motiv oder möglichen Mittätern. Der Ruhrpottler fasst es so zusammen:

"Ich hab' gehauen. Ganz einfach."

Als schließlich Animus den Zeugenstand betreten habe, sei Manuellsen auch ein ihm bekannter Anwalt aus Berlin aufgefallen. Die Vermutung liegt nahe, dass Manuellsen hier auf den juristischen Beistand von Bushido anspielt. Im Gegensatz zu ihm selbst sei Animus bereit gewesen, reichlich Angaben zum Tathergang zu machen – und zwar solche, die dazu geführt hätten, dass der passionierte Motorradfahrer einen innerlichen "Hassanfall" erlitten habe.

Animus Version der Auseinandersetzung unterscheidet sich laut Manuellsen nämlich vor allem in einem wichtigen Detail von seiner Darstellung. So sei gemäß Animus über die drei Backpfeifen hinaus auch ein Messer zum Einsatz gekommen. Des Weiteren soll Bushidos "CCN4"-Partner geschildert haben, wie es ihm trotz Bewusstlosigkeit gelungen sei, wahrzunehmen, dass Manuellsen mit einem Messer auf seinen Kopf geschlagen habe. Diese Beschreibung des Ablaufs hätte selbst die Richterin skeptisch gemacht. Manuellsen deutet diese Zeugenaussage seines ehemaligen Weggefährten so:

"Er wollte mich in den Knast bringen. Er wollte aus drei Backpfeifen einen versuchten Totschlag machen."

Die Erklärungen der anderen vorgeladenen Zeugen stuft Manuellsen hingegen als "korrekt" ein. Diese hätten auch nichts von einem Messer berichtet. Dadurch, dass Manuellsen sich eher schweigsam präsentiert habe, sei es der Richterin nicht möglich gewesen, ein niedriges Strafmaß anzusetzen. Manuellsen wurde zu 15 Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. Er deutet jedoch an, eventuell in Berufung gehen zu wollen.

Zum Schluss seines Statements erteilt Manuellsen der Rapszene noch einen Ratschlag: So solle man Provokationen von "diesen Jungs" – mutmaßlich ist hier Ersguterjunge gemeint - einfach ignorieren. Deren neuer Drip sei es, Leute in den Knast zu bringen zu wollen.

Seine gesamte Sicht auf den Prozess hat Manuellsen als IGTV-Video online gestellt. Hier kannst du es sehen:



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Drei Affen

Ein Beitrag geteilt von AZ INSAN COK HUZUR (@manuellsen) am


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