Mit ihrem Cover zu Anaconda sorgte Nicki Minaj mal wieder für Aufsehen. Gekonnt setzte sie ihren Hintern in Pose und brachte die Internet-Gemeinde zum Toben. Es kamen Fragen auf wie beispielsweise: "Ist dieser Arsch überhaupt echt?", "Muss das sein?", oder: "Was für ein Vorbild ist Nicki Minaj jetzt?"

Ein paar Fans eingängiger Bildbearbeitungssoftware haben sich nun die Mühe gemacht, Nicki Minaj in historischen Kunstwerken unterzubringen. Ja, man könnte sich auch hier wieder fragen, ob es geschmack- oder respektlos gegenüber Legenden wie René Magritte, Sandro Botticelli oder George Seurat ist. 

Vielleicht ist dies aber auch eine Art, die jüngere Generation an bildende Kunst heranzuführen. Oder einfach Menschen zum Lachen zu bringen.

Also, viel Spaß beim Genießen der... nun, ja, "Kunst".


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Anstatt des Apfels sitzt Nicki vor dem Kopf der Figur des Bildes Der Sohn des Mannes von René Magritte aus dem Jahre 1964.


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Wo normalerweise Der Wanderer über dem Nebelmeer in Caspar David Friedrichs gleichnamigen Bild aus dem 19. Jahrhundert steht, hat sich nun eine uns bekannte, halb*****e Frau hingesetzt. Ist das die moderne Vorstellung von Romantik? 


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Selbst vor Edvard Munchs Der Schrei macht Frau Minaj nicht halt und positioniert sich neben die Figur, die viele Jahre nach Entstehung des Bildes Ende des 19. Jahrhunderts zum Vorbild für die Maske im amerikanischen Blockbuster Scream wurde. Ist man ihr gut gesinnt, kann man ihre Arbeit vielleicht sogar mit dem Expressionismus vergleichen.


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Man mag es kaum glauben, aber die Venus, deren Stelle die Rapperin hier eingenommen hat, ist im Originalbild von Sandro Botticelli eigentlich noch *****er als Miss Minaj. Vom Interpretationsansatz her ist dieser, sagen wir mal, Vergleich zum Bild Die Geburt der Venus aus dem 15. Jahrhundert vielleicht sogar der passendste.


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Ja, selbst in Geoges Seurats Ein Sonntagnachmittag auf der Insel La Grande Jatte hat sie es geschafft. Und man muss sagen, Nicki kann absolut mithalten mit dem damals als hochmodern geltenden Cul de Pariszu deutsch: Pariser Hintern den die Dame hinter ihr trägt.


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Auch in eines der Werke von Claude Monet hat man sie hineinretuschiert. Hier darf sie sogar neben Camille Monet, der Frau des Impressionismus-Künstlers, posieren.


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Eine *****e Frau bei zwei Männern sitzend war damals zu Édouard Manets Zeiten schon gewagt. So lehnte man sein Bild Das Frühstück im Grünen im Pariser Salon ab, als er es 1863 zur Ausstellung anbot. Auch hier ist die Young Money-Künstlerin angezogener als die Dame neben ihr. Wie oben schon erwähnt, scheint allerdings auch heute noch, gute 150 Jahre nach Entstehung des Werkes, eine leichtbekleidete Frau auf einem Bild für Aufruhr zu sorgen.


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Hier fügt sich Nicki fast perfekt in das Bild ein. So thront sie auf einem Sockel zwischen sich räkelnden Figuren. Dabei bildet ihr Kopf den Fluchtpunkt der Zentralperspektive, positioniert zwischen zwei korinthischen Säulen.

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Vater von Nicki Minaj stirbt nach Autounfall
Tod

Vater von Nicki Minaj stirbt nach Autounfall

Von Michael Rubach am 15.02.2021 - 10:48

Der Vater von Nicki Minaj ist an den Folgen eines Autounfalls gestorben. Schon am vergangenen Freitag wurde der 64-jährige Robert Maraj als Fußgänger von einem Wagen erfasst. Er erlag später seinen Verletzungen, wie die Polizei mitteilte.

Vater von Nicki Minaj kommt ums Leben

Robert Maraj soll in Mineola (New York) von einem Auto angefahren worden sein. Der Fahrer oder die Fahrerin des Wagens habe nicht angehalten, sondern sich vom Unfallort entfernt. Der Vater von Nicki Minaj sei daraufhin in ein Krankenhaus gekommen. Dort wurde am Samstag sein Tod festgestellt. Die Polizei sucht aktuell nach Personen, die den Vorfall beobachtet haben.

Gegenüber TMZ hat das Team von Nicki Minaj den Tod bestätigt. Weitere Angaben erfolgten nicht. Die US-Rapperin hat sich noch nicht persönlich zu dem Todesfall geäußert.

Nicki Minaj & ihr Vater hatten ein schwieriges Verhältnis

Wie genau es gegenwärtig um die Beziehung zwischen Nicki Minaj und ihrem Vater stand, ist unklar. Das Verhältnis galt als kompliziert. 2018 schilderte die US-Künstlerin erneut Vorfälle von häuslicher Gewalt. Sie habe im Kindesalter miterlebt, wie ihre Mutter unter den Wutausbrüchen von Robert Maraj gelitten habe.

In einem Interview 2012 bei ABC's Nightline beschrieb die US-Rapperin ihren Vater als "Drogenabhängigen und Alkoholiker". Auch habe sie als Kind den Wunsch verspürt, ihre Mutter mit allen Mitteln vor ihm zu beschützen: "Ich wollte meinen Vater töten. Ich wünschte immer, er wäre tot". Gleichzeitig erklärte die US-Künstlerin jedoch, dass sie ihrem Vater verzeihen konnte. Gemeinsame Fotos aus den vergangenen Jahren deuten ebenfalls daraufhin.


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