Tweef light: Sido lacht, Alpa Gun reagiert prompt

Alpa Gun sorgte in den vergangenen Tagen vor allem mit seiner Line gegen die 187 Strassenbande für ein gewisses Aufsehen. Der Diss hatte Azad auf den Plan gerufen und es folgten Stellungnahmen auf beiden Seiten. Mittlerweile glätten sich die Wogen wohl wieder.

Nun folgt eine Interaktion zwischen Alpa und einem anderen Rapperkollegen. Sein ehemaliger Weggefährte Sido hatte auf den Twitter-Post eines Users mit einem Lachsmiley geantwortet. In dem Post ging es darum, dass Alpa nach einem möglichen bevorstehenden Flop seines Albums wohl wieder Sido die Schuld in die Schuhe schieben würde.

Auf den Smiley reagierte Alpa mit einer scheinbaren Anspielung auf eine alte Story zwischen den beiden, bei der Sido wohl nicht mehr zum Lachen zumute gewesen wäre. Was auch immer das für eine Story gewesen sein mag.

Über zu geringe Aufmerksamkeit kann sich Alpa zur Zeit jedenfalls nicht beschweren. Trifft sich ja gut, denn letzten Freitag (9. September 2016) erschien sein Album Zurück zur Straße.


Foto:

Screenshot: Alpa Gun Sido Twitter - https://twitter.com/alpagunberlin/status/774927348890275840

Leg dir hier Alpas aktuelles Album zu:

Zurück zur Straße

Amazon.de/musik: Alpa Gun - Zurück zur Straße jetzt kaufen. Bewertung 3.7, . Rap & Hip-Hop

Wie die 187er auf Alpas Diss reagiert haben:

Disstrack gegen Alpa Gun? 187 Strassenbande antwortet

Alpa Gun hat heute sein Album Zurück Zur Strasse veröffentlicht. Darauf ist der Track Chaos zu hören, ein Diss gegen die 187 Strassenbande. Die Frage, ob zurückgedisst wird, haben die Jungs einem Fan auf Facebook beantwortet. "Vorher mache ich Klingelstreiche beim Seniorenheim", heißt es da.

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Kommentare

super news hhde!!!

junge das ist 5€uro schlaucher und nicht irgend ein user ihr kekkos

alpa gun ohne siggi bist du garnix

Alpa Gun ist der neue Toony mit allen ekelhaften Eigenschaften – Nationalismus, Rassismus, Homophobie, beinahe schon fanatische Religiosität.

Wolfgang Powers hat Recht.

Deine Meinung dazu?

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Fler rudert zurück: Jalil-Diss "unangebracht und nicht feinfühlig"

Fler rudert zurück: Jalil-Diss "unangebracht und nicht feinfühlig"

Von Michael Rubach am 01.04.2020 - 10:58

Fler steht wieder einmal im Kreuzfeuer der Kritik. Gegenüber allen, die ihm in den letzten Tagen Rassismus unterstellt haben, räumt er nun ein, mit seiner "Slave"-Line gegen Jalil übers Ziel hinausgeschossen zu sein. In einem Instagram-Post zeigt er sich geläutert und kündigt an, den Part gegen Jalil neu schreiben zu wollen.

Fler: "Rassismus hat auf Atlantis keinen Platz!"

Nach mehreren rhetorischen Fragen, die allesamt wohl auf die Geschehnisse der letzten Tage und Flers persönliche Lage anspielen sollen, kommt der Berliner zum Punkt. Er gesteht sich ein, dass er auf dem Track "Mood" die Grenzen der bloßen Provokation verlassen hat. Das Wort "Sklave" in einem Diss gegen einen dunkelhäutigen Kollegen zu verwenden, sendet auch an jugendliche Hörer eine fatale Message. Fler spricht in diesem Kontext von einem "bösen Beigeschmack", den er nun erkenne.

"Die Wortwahl bei dem Diss gegen Jalil war unangebracht und nicht feinfühlig. Das Wort Sklave im Zusammenhang mit Farbigen hat einfach einen zu bösen Beigeschmack Aufgrund der Schwarzen-Geschichte." [sic]



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Wenn eine Gruppe von Leuten Dich als einzelnen unterdrückt bist du ein Opfer. Wenn du danach zur Polizei rennst, weil Du alleine bist und sie in der Mehrzahl, bist auch wieder das Opfer...? Aber wenn du nicht zur Polizei gehst, kein Schutzgeld zahlen willst und deswegen natürlich auch keinen Rücken hast... bist du das aller grösste Opfer!??? Wenn du Streetrap machst und sagst du hast ein schweres Leben ist alles fake und gelogen...? Wenn du das selbe machst und Schutzgeld zahlst bist aufeinmal eine der Realste in der Szene...? Die Wortwahl bei dem Diss gegen Jalil war unangebracht und nicht feinfühlig. Das Wort Sklave im Zusammenhang mit Farbigen hat einfach einen zu bösen Beigeschmack Aufgrund der Schwarzen-Geschichte. Deswegen hab ich beschlossen die 2.Stophe von MOOD neu zu schreiben. Es gibt 1000 andere Angriffsflächen bei Jalil die ich sportlich als Rapper angreifen kann. Rassismus hat auf Atlantis keinen Platz! #atlantis

Ein Beitrag geteilt von FLER (@fler) am

Dem attackierten Jalil schmeckte die Wortwahl des Tracks auch ganz und gar nicht. Er entgegnete kurz nach Release von "Mood", Fler hätte "gleich N**ga sagen können". Der von Fler in seiner Klarstellung benutzte Begriff des "Farbigen" ist leider ebenfalls nicht unproblematisch. Er geht auf Rassentheorien zurück und findet als Selbstbezeichnung in der Black Community keine Anwendung. An dieser Stelle Fler Absicht zu unterstellen, erscheint jedoch unangebracht. Dafür macht er generell zu deutlich, dass er seinen Diss neu bewertet hat.

Eine bewusste Entscheidung von Fler war hingegen sein Interview bei TV Strassensound. Dort vertiefte er mit seinen Aussagen den Graben zwischen sich und der schwarzen Community. Manuellsen, Künstler der Bantu Nation, Mortel und viele mehr positionierten sich daraufhin gegen Fler. Sugar MMFK droppte gestern noch einen Part, um klarzumachen, dass Flizzy sich keine weitere "Frechheit" erlauben solle.

Bantu Nation vs. Fler: Sugar MMFK teilt in neuem Part aus

Da Fler seine Lyrics inzwischen offenbar für unangebracht hält, möchte er sie nicht unverändert stehen lassen. Er kündigt an, die zweite Strophe des Tracks "Mood" umzutexten. Das hieße jedoch nicht, dass er nicht weiter auf Konfrontationskurs mit Jalil bleiben würde. Es gebe "1000 andere Angriffsflächen bei Jalil". Sein Statement beschließt er mit dem Satz:

"Rassismus hat auf Atlantis keinen Platz!"

Neben diesem Schauplatz im Fler-Universum ist die On-Off-Beziehung mit Sentino aktuell belastet. Letzterer beklagte sich über ausbleibende Zahlungen für die Mitarbeit an "Atlantis" und lieferte einen Disstrack, der vor allem durch seine extreme Homofeindlichkeit auffällt:

Sentino frontet Fler wegen angeblich unbezahlter "Atlantis"-Lyrics

Fler und Sentino dissen sich aktuell wieder mal gegenseitig - und zwar auf sehr unangenehme Art und Weise. Sentino frontet Fler in einer Disstrack-Vorschau, die vor Homofeindlichkeit nur so trieft. Fler postet als Antwort ein Video, das Sentino offenbar auf der Flucht zeigt, worauf der ebenfalls schon wieder reagiert hat.


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