T.I. scheint nicht durchweg zufrieden zu sein mit der Geschichtsstunde von Q-Tip für Iggy Azalea. Auf Twitter gabs er jetzt einige Statements zu der Thematik ab.

Es hätte schon weitaus schlechtere weiße Rapper gegeben, welche die schwarze Kultur manipuliert und zu persönlichen Zwecken genutzt hätten. So sei eine defensive "Alle Weißen wollen unsere Kultur klauen"-Mentalität entstanden. T.I. denkt talentierte Rapper wie Iggy oder Eminem tragen viel mehr zur Entwicklung der Hiphop-Kultur bei, als sie zu klauen und ihr zu schaden. Sollte man ihnen das Rappen verbieten, so wäre man nur ein Haufen von Heuchlern - und das wäre ganz und gar nicht im Sinne von Hiphop. 

Klingt soweit gut nachvollziehbar. Allerdings nicht für Azealia Banks, die sich auf Twitter weniger konstruktiv mit T.I.s Stellungnahme auseinandersetzt. Sie würde jetzt verstehen, wie konditioniert und indoktriniert T.I. sei und daher jetzt aufhören ihn damit aufzuziehen. Er hätte ja gar keine Ahnung. 

Hier die Tweet-Chronik zum Nachlesen:

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Kommentare

Soso, im Jahre 2014 wird also allen Ernstes darüber diskutiert welche Hautfarbe jemanden zum Mitmachen in der Hiphopkultur authorisiert. Mir wird schlecht.
Aber meiner Meinung sind das nun die Auswüchse der, in Solziologenkreisen erfundenen, "Definitionsmacht". Diese besagt, das zu bestimmten Themen nur die diskrimienierte Gruppe etwas sagen darf. Die privilegierte bzw mächtige Gruppe hat dementsprechend nichts zu melden. Und die mächtige Gruppe kann man ja immer so schön verallgemeinern (und somit ausschließen - siehe Diskussion um Iggy Azalea) ala "Alle weißen sind gegenüber den Schwarzen privilegiert", oder "Jeder Mann ist gegenüber der Frau privilegiert"...
Ob nun jemand wie Eminem, welcher durchaus in problematischen Verhältnissen aufwachsen musste, privilegiert ist, will ich nicht beantworten. Kann ich auch nicht laut Definitionsmacht, da ich weiß und männlich bin ergo bei diesen Thema die Schnauze zu halten habe.

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Rapper T.I. wohl wegen Kryptowährung-Betrugs angeklagt

Rapper T.I. wohl wegen Kryptowährung-Betrugs angeklagt

Von Till Hesterbrink am 12.09.2020 - 12:56

Atlanta-Legende T.I. wurde wegen der Promotion und dem Verkauf einer betrügerischen Kryptowährung angeklagt. Auf seinen Social Media Accounts bewarb er die sogenannten FLiK-Coins mit Falschaussagen. Gegründet wurde die Währung durch den ebenfalls aus Atlanta stammenden Filmproduzenten Ryan Felton. Gegen diesen ermittelt nun das FBI.

Ryan Felton: Eine Villa & ein Ferrari

FLiK wurde durch ein ICO an den Start gebracht, ein "Initial Coin Offering". Das bedeutet, Anleger konnten Teile der Kryptowährung als Möglichkeit des Crowdfundings kaufen, ohne dass eine bestehende Plattform bereits Funktionen anbietet. FLiK sollte nach Angaben von Felton eigentlich ein "Netflix, basierend auf Blockchain" werden.

Nach dem Verkauf ermittelte die Securities and Exchange Comission (die amerikanische Börsenaufsichtsbehörde) gegen Felton, da dieser die Investitionen veruntreut haben soll. Statt eine Krypto-Plattform aufzubauen, kaufte sich der Produzent von dem Geld scheinbar eine Villa für anderthalb Millionen Dollar und einen Ferrari für knapp 200.000 Dollar sowie weitere Luxusgüter. Zudem soll er sich auf verschiedenen Online-Plattformen als möglicher Investor ausgegeben haben, um Hype für FLiK zu generieren.

T.I. soll beim ICO von FLiK geholfen haben, indem er die Währung auf seinen Social Media Accounts bewarb und verkaufte. Dazu stellte er wohl die Falschaussage auf, dass er Mitbesitzer von FLiK sei. Außerdem soll er einen prominenten Freund gebeten haben, ebenfalls über Social Media T.I.s "new venture", also sein neues Unternehmen, zu bewerben. Dabei wurde jedoch nie klargestellt, dass er für seine Werbezwecke entlohnt wurde.

Neben T.I. und Felton wurden noch drei weitere Personen angeklagt, darunter auch T.I.s Social Media Manager. Mit allen bis auf Felton konnte scheinbar eine außergerichtliche Einigung getroffen werden. T.I.P. muss nun wohl 75.000 Dollar Strafe zahlen. Weiterhin wurde allen Beteiligten jegliche Form des Handels mit Kryptowährung für die nächsten fünf Jahre untersagt.

Ryan Felton wird zusätzlich vorgeworfen, mit der Kryptowährung CoinSpark eine ähnlich betrügerische Masche angeboten zu haben. Gegen ihn ermittelt mittlerweile das FBI.

T.I.: Der König, der irren Headlines

T.I. schafft es immer wieder mit verrückten Schlagzeilen in die News. Erst zum Ende des letzten Jahres wurde öffentlich, dass T.I. angeblich jährlich die Jungfräulichkeit seiner Tochter testen lassen würde. Dazu hätte er den zuständigen Gynäkologen sogar von seiner ärztlichen Schweigepflicht entbinden lassen.

T.I. verlangt von seiner Tochter offenbar jährliche Jungfräulichkeitstests

Von Till Hesterbrink am 29.07.2020 - 15:57 Jeezy war zu Gast in T.I.s Podcast "expediTIously". Während des Gesprächs kamen die beiden auf Gucci Mane und das belastete Verhältnis zwischen den Dreien zu sprechen. Sowohl Jeezy als auch T.I. schienen einer Versöhnung dabei nicht sonderlich abgeneigt. Mittlerweile ist das gesamte Interview aus dem Internet verschwunden.


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