Rapper erklärt sich bereit, für Donald Trump aufzutreten. Aber anders als du denkst

In der Regel laden die designierten US-Präsidenten große Acts aus der Musikwelt ein, bei ihrer Amtseinführung aufzutreten. Für Donald Trump gestaltet sich dieses Vorhaben bislang relativ schwierig.

Elton John, Celine Dion, Kiss, Bruno Mars und viele mehr sollen dem neuen "mächtigsten Mann der Welt" bereits abgesagt haben. Jetzt hat sich ausgrechnet YG bereiterklärt, bei dem Event aufzutreten.

Das Angebot des Comptoners: Er will für schlappe 4 Millionen Dollar seine Hymne F**k Donald Trump performen.

Wenn Trump sich diese einmalige Möglichkeit entgehen lässt, einen extra für ihn geschriebenen Song bei seiner Amtseinführung zu hören, ist er selber Schuld. Die Chance ist da. Make your inauguration great again!

YG on Twitter

I'll perform Fuck Donald Trump at his inauguration for $4,000,000

YG & Nipsey Hussle - FDT (F*ck Donald Trump)

Größenwahnsinnige, populistische Politiker feiern in der "westlichen Welt" Hochkonjunktur. Ganz übel könnte es die USA bei der Präsidentschaftswahl 2016 treffen, wenn der nicht enden wollende Witz Donald Trump wirklich ins Weiße Haus einziehen sollte. Sehr wahrscheinlich ist das zum Glück nicht. Trotzdem macht sich immer mehr Widerstand bemerkbar, der sogar Menschen zusammenbringt, die sich normalerweise nicht leiden können.

YG, Macklemore & G-Eazy mit Video zu "F**k Donald Trump Pt. 2"

YG Presents Fuck Donald Trump Tour Dates & Ticket info available on http://4hunnid.com Directed by Matt Hobbs ( http://vitalfilms.com) Posted by Jay " If truth be told, Donald is a terrorist / reason why the world got a problem with Americans" - G-Eazy YGs deutliche Meinung zum US-Präsidentschaftskandidaten Donald Trump kennen wir spätestens seit er sich mit Nipsey Hussle zusammengetan und Teil #1 von FDT (F**k Donald Trump) veröffenlicht hat.

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Kodak Black will, dass Trump ihn aus dem Knast befreit

Kodak Black will, dass Trump ihn aus dem Knast befreit

Von Clark Senger am 28.11.2020 - 16:18

Auch wenn seine Zeit als Präsident der USA sich offenbar dem Ende zuneigt, ist Donald Trump weiterhin ein gefragter Mann. Weil scheidende Präsidenten häufig auf ihren letzten Metern Inhaftierte begnadigen, wittert Kodak Black seine Chance. Der Rapper wurde im November 2019 wegen illegalen Waffenbesitzes zu 46 Monaten Haft verurteilt und macht nun ein Angebot, um früher entlassen zu werden.

Kodak Black will Begnadigung mit Charity erkaufen

Falls der Präsident ihn begnadigen sollte, verspricht Kodak wohltätige Spenden von einer Million Dollar innerhalb des ersten Jahres nach seiner Entlassung:

Der "wandelnde Skandal" hat aber nicht erst jetzt ein Faible für Charity gefunden. Im März spendierte er aus seiner Haft heraus Schüler*innen in Florida technisches Zubehör und Upgrades. Erst diese Woche ließ er zu Thanksgiving Truthähne für 15.000 Dollar springen.

Bei derzeit knapp 15,5 Millionen monatlichen Hörer*innen auf Spotify wirft sein Katalog auch während seiner Haftzeit genug Geld ab, um etwas Gutes zu tun und gleichzeitig das Image aufzupolieren. Am 11. November erschien zudem sein neues Album "Bill Israel".

Ist die Begnadigung realistisch? Es ist nicht unüblich für US-Präsidenten, dass sie zwischen ihrer Abwahl durch Volk und der Ernennung ihres Nachfolgers Gebrauch von Paragraph 2 des 2. Verfassungsartikels machen. Dieser Paragraph räumt dem Amtsinhaber als Oberbefehlshaber das Recht ein, Begnadigungen zu erteilen.

Trump hat so bereits diese Woche seinen ehemaligen Sicherheitsberater Michael Flynn begnadigt, der dem FBI gegenüber Falschaussagen gemacht hatte. Es ist eine Zeit, in der der Präsident Gefallen tun kann, die ihm nach seiner Amtszeit zugutekommen könnten. Aus dieser Perspektive gibt es sicher etliche Leute, die weiter oben auf Trumps Liste stehen dürften als Kodak. Die Wahl ist ohnehin vorbei, daher dürften Sympathien bei Raphörer*innen für ihn am 3. November ihren Reiz verloren haben. 

Aber wer weiß? Trump war und ist nicht für sein besonders berechenbares Verhalten bekannt. Einen Versuch ist es wohl wert für Kodak. Zu verlieren hat er ohnehin nicht viel.


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