Neuer Da Vinci Code: Wie Al-Gear die Bild-Zeitung geprankt hat

Al-Gear hat einen neuen Da Vinci Code veröffentlicht. Die Prank-Reihe, die schon mehrfach über die Grenzen des guten Geschmacks hinausging, fand nun bei der Bild-Zeitung eine Fortsetzung. In einem YouTube-Video erklärt Al-Gear, was er mit dem Springer-Blatt angestellt hat.

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Zur Vorgeschichte sei gesagt, dass in der Bild kürzlich ein Artikel zu lesen war, der aufdecken soll, dass Al-Gear Sozialleistungen erschlichen habe. Unter der Überschrift "Gangster-Rapper als Hartz 4-Betrüger verurteilt" wird sowohl die zuständige Staatsanwältin als auch der Rapper selbst zitiert.

Al-Gears Angaben sind dabei auffällig zahlenlastig. Er gibt dort sehr detailliert Auskunft über seine vermeintlichen Einkünfte von 2012 bis 2014. Was die Zeitung zum Zeitpunkt der ersten Version des Artikels nicht wusste, ist, dass sie mit Codes beliefert wurde.

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Im obigen Video schlüsselt Al-Gear alles auf und verdeutlicht, dass die Zeitung sich in ihrem Bericht quasi selbst beleidigt. Ordnet man den vielen Zahlen die passenden Buchstaben zu, ergibt sich nämlich: "F*ck die Bild".

Inzwischen hat die Online-Ausgabe der Zeitung den entsprechenden Artikel geupdatet und räumt ein, dass Al-Gear sie ausgetrickst hat:

"Tatsächlich hatte der Musiker die Zahlen zusammen gewürfelt, um aus den Ziffern ein Schimpfwort zu generieren und BILD zu hintergehen. Das löste er am Montag in einem YouTube-Video auf, in dem er sich auch über die Staatsanwältin mokiert."

Die Aktion findet im Rahmen der Promophase zu Al-Gears neuem Album "DVC" statt, das am 7. September scheint. Wer die anderen Teile von Al-Gears Pranks mit unter anderem Tatverdacht und Firuz K kennt, der weiß, dass der Streich auf Kosten der Bild-Zeitung noch relativ harmlos war.

Auch Kay One taucht in dem Bericht der Bild auf, obwohl er mit dem Betrugsfall eigentlich nichts zu tun hat. Er arbeitete lediglich musikalisch und für eine TV-Show mit Al-Gear zusammen. Zuletzt gab es die Kombination mit Bass Sultan Hengzt auf dem Track "Rille" zu erleben:

Al-Gear ft. Kay One & Bass Sultan Hengzt - Rille [Video]

Von Jonas Lindemann am 08.08.2018 - 13:32 Langsam wird es unheimlich: Wie die heutigen Midweekcharts zeigen, könnte Capital Bra am Freitag in Sachen Nummer-1-Singles mit den legendären Rolling Stones gleichziehen. Die konnten bislang, ebenso wie der österreichische Schlagerstar Freddy Quinn, sechs Songs auf Rang eins der deutschen Singlecharts platzieren.

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Wow. Hut ab. Wahrscheinlich wird die BILD jetzt eingestellt nach diesem Wahnsinns-"Prank". Und natürlich auch Hut ab für diese Wahnsinns-Berichterstattung hier. Herzlichen Glückwunsch und Bussi.

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"Bushidos Pressesprecher": Fler widerspricht Darstellung der Bild

"Bushidos Pressesprecher": Fler widerspricht Darstellung der Bild

Von David Büchler am 25.01.2019 - 16:04

Gestern Abend hat die Bild einen Podcast veröffentlicht, in dem es um die neuesten Entwicklungen rund um Bushido, EGJ und Capital Bra geht. Im Laufe des knapp 30-minütigen Gesprächs packen Peter Rossberg und Axel Lier vermeintliches Insiderwissen aus und versuchen die Hintergründe der komplizierten Situation aufzudröseln. Dabei sprechen sie auch über Fler und seine Reaktion auf die Geschehnisse und unterstellen ihm Scheinheiligkeit. Das hat Fler nun zu einer Stellungnahme veranlasst, in der er die Glaubwürdigkeit der beiden Redakteure anzweifelt. Tatsächlich scheinen Flers Zweifel nicht unberechtigt.

"Bushidos Pressesprecher": Fler widerspricht dem Bild-Podcast

Im Podcast geht es nach ungefähr 14 Minuten um ein Video, das Fler gestern auf Instagram gepostet hatte. Darin ist offenbar zu sehen, wie Bushido gemeinsam mit seinen Personenschützern aus einem Auto aussteigt, ein Gebäude betritt und es wieder verlässt. Woher das Video stammt ist unklar. Im Hintergrund ist Flers Track "Gegenwart" zu hören, in dem er rappt: "Das B auf deinem Hals, ja es steht für V-Mann". Dass er damit Bushido meinte, ist kein großes Geheimnis. 

Nun kritisieren die Bild-Redakteure die Veröffentlichung des Videos durch Fler, weil dadurch die Sicherheit Bushidos gefährdet sei. Außerdem könne es dazu führen, dass das LKA bei Fler aufkreuze. Woran Fler sich allerdings stört, ist eine Behauptung, die im Folgenden aufgestellt wird. Demnach habe Fler 2013 und 2016 mit dem LKA zusammengearbeitet, nachdem er jeweils von Mitgliedern der Hells Angels bedroht worden war. Fler widerspricht dieser Darstellung auf Instagram:

Das Lka hat nie von mir bekommen was sie wollten... was wüsste ich den schon als ein Fler über eine Rocker-Gruppierung? Was zum Teufel könnte ich verraten? Familien oder Gruppen haben auch nie das von mir bekommen was Sie wollten... [sic]

Neu sind die Behauptungen, Fler habe mit dem LKA zusammengearbeitet, nicht. Anfang 2014 hatte Farid Bang - damals noch Feind Flers - ähnliche Dinge geäußert. Fler ist sich dessen bewusst. Die Geschichte werde seit Jahren benutzt, um Druck auf den Berliner auszuüben:

Die Hells Angels Geschichte wird seit Jahren von vielen Seiten benutzt um mich zu zwingen etwas ab zu geben! [sic]

Fler ist allerdings nicht verwundert über die Äußerungen der Bild-Redakteure. Er bezeichnet die beiden als "persönliche Pressesprecher" Bushidos. Insbesondere Peter Rossberg handele im Interesse Bushidos und des LKAs. Das gesamte Statement Flers gibt es hier:

Peter Rossbergs Verbindungen zu Bushido

Inwiefern er im Interesse des LKAs handelt, wissen wir nicht. Dass es Verbindungen zu Bushido gibt, scheint Fler allerdings nicht erfunden zu haben. Laut unseren Informationen soll Rossberg für eine Doku zurzeit eng mit Bushido zusammenarbeiten. So initiierte er offenbar, dass eine Bild-Mitarbeiterin Bushido zu Videodrehs nach Japan begleitete. Er selbst besuchte im Dezember noch Bushidos Konzert in Berlin und begleitete den Rapper offenbar auch zu Gericht.

Peter Rossberg ist renommierter Polizeireporter. Ob die Nähe zu Bushido die Objektivität in der Berichterstattung tatsächlich beeinflusst, lässt sich schwer sagen. An einigen Stellen des Podcasts entsteht allerdings der Eindruck, Rossberg würde in der Angelegenheit Partei für Bushido ergreifen. Mit einer anderen Einschätzung lagen die beiden im Podcast bereits erwiesenermaßen daneben.

Keine Zukunft für Capital Bra?

Gegen Ende des Gesprächs kommen die beiden auf Capital Bras Aussichten zu sprechen. Dabei sendet Peter Rossberg Grüße an Hiphop.de und andere Experten, um dann zu dem Schluss zu gelangen, dass Capital Bra "keine Zukunft haben wird". Dem sei einfach so. Musikalisch bewertet er die Aussichten des Berliners nicht. Nach der Trennung von EGJ per Video-Statement prophezeit Rossberg Capital Bra Folgendes:

Er hat sich durch diese Aktion mit Szenen, mit Personen angelegt, wo ich glaube, dass es sehr sehr schwierig wird für ihn in naher Zukunft ein Vertragsverhältnis zu schaffen, das es ihm erlauben wird, überhaupt Musik zu veröffentlichen.

Dass er allerdings "in naher Zukunft" keine Musik nach der EGJ-Trennung mehr veröffentlichen werde, widerlegte Capital Bra gleich doppelt. Noch am selben Abend droppte er gemeinsam mit Samra einen Track und diese Nacht folgte sogar eine offizielle Single:

 

Capital Bra - Prinzessa [Video]

Von David Molke am 24.01.2019 - 17:07 Capital Bra verlässt Bushidos Label EGJ und beschuldigt den Rapper sowie Labelboss, im großen Stil gemeinsame Sache mit der Polizei zu machen. Die halbe Welt des deutschsprachigen Raps kommentiert das Ganze. PA (Sports) und Massiv eint vor allem eines: Die beiden Rapper haben nur wenig für Gossip übrig.


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