Nazar zieht Bilanz aus den Streitigkeiten mit Bushido

Vielleicht erinnerst du dich: Nazar hatte sich mit 2014 mit den Aussagen über "Alibi-Moslems" in einem All Good-Interview bei einigen Rappern unbeliebt gemacht. Schon zuvor war Bushido kein Fan des Österreichers. 2015 ging es dann u.a. wegen der Geschichte mit den "Alibi-Moslems" wieder hin und her. Fazit: Die Männer können sich nicht leiden.

Mit etwas Distanz hat Nazar jetzt bei #waslos eine Art Bilanz aus den Streitigkeiten mit Bushido gezogen. Im Endeffekt hätte er sich sein einziges dieser Facebook-Statements (hier den Artikel von 2012 nachlesen), die er bei anderen Rappern ohnehin schon behindert fand, lieber gespart:

"Ich glaub', ich hab' ein einziges mal ein schriftliches, ganz kurzes Statement abgegeben. [...] Da hat Bushido über mich in irgendeinem Interview irgendwelche Sachen behauptet und ich hab' einfach [...] meine Weise der Geschichte erzählt. Und dann hab' ich auch gesehen, das ist so richtig explodiert [...] mit Likes und Kommentaren [...]. Da hab' ich gemerkt: Ok, das war auch ein Fehler. Ich hätte auch dazu nichts sagen sollen."

Auch danach hat er sich bis auf wenige Tweets relativ bedeckt gehalten und den ganzen Beef einfach Beef sein lassen. Die Sticheleien, die es seitdem etwa bei Farid oder Bushido zu hören gab, hätten ihn vollkommen kalt gelassen, so Nazar:

"Worte interessieren mich nicht, deine Taten interessieren mich. [...] Ich bin kein Mensch, den ein Wort zerstören kann."

Wenn du also gerade aspirierender Rapper bist und über Beef zum Fame kommen willst (Beef > Skills – bester Karriereansatz!), bist du bei Nazar an der falschen Adresse. Check die Folge #waslos ab etwa 12:10 Minuten ab:

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Netflix-Doku über Bushido anscheinend von Marcus Staiger bestätigt

Netflix-Doku über Bushido anscheinend von Marcus Staiger bestätigt

Von David Molke am 19.02.2020 - 16:32

Dass Netflix und Bushido gemeinsam an einer Doku über den Berliner Rapper arbeiten sollen, wird schon eine ganze Weile gemunkelt. Bisher wurde da aber noch nichts angekündigt, offiziell sind das also alles erstmal nur Gerüchte. Hier kommt Marcus Staiger ins Spiel, der in seinem Podcast mit Mauli quasi im Vorbeigehen bestätigt, dass er an der Netflix-Doku über Bushido beteiligt ist.

Marcus Staiger bestätigt: Bushido arbeitet an einer Netflix-Doku

Darum geht's: Bisher gab es in erster Linie die Aussage von Fler, dass Bushido und Peter Rossberg gemeinsam an einer Netflix-Doku über Bushido arbeiten. Das machte vor fast genau einem Jahr zum ersten Mal die Runde und deckte sich auch mit dem, was wir an Informationen dazu gehört haben.

Bushido arbeitet offenbar an einer Netflix-Serie

Bushido, Peter Rossberg sowie der "Bild-Chef" und Netflix sollen an einer gemeinsamen Serie arbeiten...

In der aktuellen Ausgabe des Podcasts "Die wundersame Rapwoche mit Mauli und Staiger" war am Samstag nicht nur Veedel K zu Gast, sondern es wurde ganz zum Schluss auch noch über die Bushido-Doku auf Netflix gesprochen. Beziehungsweise in erster Linie darüber, ob Marcus Staiger daran jetzt mitwirkt.

Was macht Staiger? Ursprünglich sollte der Royal Bunker-Gründer und Ex-rap.de-Chefredakteur Marcus Staiger wohl sogar die gesamte "Redaktion" bei der Bushido-Doku von Netflix übernehmen. Dieses Angebot hat er aber laut eigener Aussage abgelehnt. Stattdessen sei er nur noch als Interviewpartner Teil der Doku.

Auf die Frage von Mauli hin, ob Staiger in der Netflix-Doku von Bushido dabei sei, antwortet er:

"Ich bin da aufgetreten, ich habe ein Interview dort gemacht."

Daraufhin wundert sich Staiger darüber, dass die meisten Reaktionen darauf so enttäuscht ausfallen würden. Mauli erklärt daraufhin, das Geld dafür stünde Staiger zu. Der erklärt im Anschluss daran, dass er tatsächlich gar kein Geld dafür bekommen habe.

"Das Angebot war ja, die Redaktion für diesen Film zu übernehmen. Das habe ich nicht gemacht. Aber als Interviewpartner habe ich mich zur Verfügung gestellt."

Die Stelle findet ihr hier im Podcast ungefähr ab dem Zeitpunkt 1:30:00:

Jetzt ist es also mehr oder wengier offiziell: Allem Anschein nach entsteht tatsächlich ein Netflix-Dokumentarfilm über das Leben von Bushido. Der war zuletzt unter anderem wegen seines Rechtsstreits mit Arafat Abou-Chaker in den Schlagzeilen. Angeblich soll seine Villa in Kleinmachnow wohl zwangsversteigert werden.

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