Nach Disstrack von JuliensBlog: PA Sports redet sich in Rage

Auf dem Out4Fame Festival war dieses Jahr auch PA Sports anwesend. Rooz hat sich den Life is Pain-Chef geschnappt und mit ihm unter anderem über dessen Beef mit JuliensBlog gesprochen. Letzter hatte kürzlich den Disstrack Grabrede gegen PA veröffentlicht, woraufhin dieser keine 24 Stunden später den Disstrack Julia releaste. Wie sieht PA das Battle?

"Er hat seine Daseinsberrechtigung im deutschen Rap. Nicht als Rapper, sondern als Chef dieser Battle-Liga", meint PA zunächst und erklärt anschließend, wie der Streit für ihn verlaufen sei:

"Er hat mich nie interessiert. Ich habe dieses Ding gemacht, habe ihn da in einer Zeile erwähnt, die [Sun Diego und JuliensBlog] haben reagiert, meiner Meinung nach einfach viel zu überzogen, das war dann voll die Kampfansage. [...] Das Thema ist durch, ich will dem Jungen nichts mehr, er ist mir sche*ßegal. Aber er hat seitdem immer weiter gemacht, immer und immer weiter. Über drei, vier Monate."

Auch zum Disstrack von JuliensBlog hat PA einiges zu sagen und redet sich dabei ganz schön in Rage:

"Ich habe mich wirklich gefragt und das habe ich mich auch bei Sun Diego ein paar Wochen vorher gefragt: Wie kommen die darauf, dass das reicht? Wie kommen die denn dadrauf? War ich so sche*ße in den letzten Jahren? [...] Haben die keine Angst vor mir? Wenigstens ein bisschen. [...] Vor allem als Hiphopper fühle ich mich beleidigt davon. Wer bist du? Du hast mit Hiphop nichts zu tun. [...] Sitze ich vier Monate an einem Disstrack mache ich den besten Disstrack, der jemals in der Geschichte Deutschraps erschienen ist."

Sieh dir im Interview ab Minute 9:30 an, was PA sonst noch zu dem Thema zu sagen hat:

PA Sports: JuliensBlog, Battle-Turnier, Mosh36, "DZ", Life is Pain & Signing (Interview) #waslos

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Eine kurze Umfrage zum Schluss

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Kommentare

die 100% wahrheit! weiter so PA!

Was heisst denn hier "redet sich in Rage"? Geht das evtl auch ein bisschen objektiver? Sich in Rage reden macht vielleicht Manuellsen, aber PA ist doch voll besonnen hier.

Deine Meinung dazu?

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Drake soll Kanye West zu "Donda"-Release gezwungen haben

Drake soll Kanye West zu "Donda"-Release gezwungen haben

Von Renée Diehl am 15.09.2021 - 13:31

Beef, parallele Album-Releases und Streaming-Duell: Zwischen Kanye West und Drake ging es in der letzten Zeit ordentlich rund. Dass die kurz aufeinanderfolgenden Releases von Kanyes "Donda" und Drakes "Certified Lover Boy" kein Zufall waren, war also von Anfang an offensichtlich. Nun aber meldet sich der Producer Todd Rundgren, der an "Donda" mitgearbeitet hatte, zu Wort – laut ihm hatte sich Kanye West durch Drake zum früheren Release seines Albums gezwungen gefühlt. 

Drake ist angeblich schuld an voreiligem "Donda"-Release

In seinem Interview mit "Ultimate Classic Rock" betont Produzent Todd Rundgren, dass das Timing des Donda-Releases kein Zufall war. Er selbst sei an den Aufnahmesessions für Kanyes zehntes Album beteiligt gewesen und behauptet, Drake habe "den ganzen Prozess angeführt". Kanyes Entscheidung, "Donda" zu veröffentlichen, sei so eine direkte Reaktion auf die Bekanntwerdung des Releasedatums von "CLB" gewesen: 

"Mein Engagement dauerte ein Jahr, und am Ende wurde mir klar, warum sie das Ganze so hastig eingetütet haben und offensichtlich rohes, unverarbeitetes Zeug veröffentlicht haben. Das liegt daran, dass Drake den gesamten Prozess anführte. Er [Kanye West, Anm. d. Red.] hatte zu viel Angst, dass Drake ihn übertrumpfen würde, also beeilte er sich und veröffentlichte das Album am Wochenende, bevor Drake sein Album herausbringen konnte. Und am Ende hat Drake trotzdem seinen Teil von Kuchen bekommen."

("My involvement went on for a year, and in the end I realized why they hurriedly wrapped the whole thing up and put out what is obviously really raw, unprocessed stuff. It’s because Drake was running the whole process. He was too afraid that Drake would one-up him, so he hurried up and released the album the weekend before Drake could get his out. And in the end, Drake ate his lunch anyway.") 

Drake hatte am 27. August das Releasedatum für "Certified Lover Boy" für den 3. September bekannt gegeben. Zwei Tage später droppte Kanye West (jetzt auf Apple Music streamen) "Donda" im Anschluss an seine Listening-Party in Chicago.

Rundgren nennt Kanye West einen "Schuhdesigner" und "Dilettanten"

Insgesamt lässt Rundgren kaum ein gutes Haar an seiner Zusammenarbeit mit Kanye West. Die beiden hätten über ein Jahr an "Donda" zusammengearbeitet und niemals habe er gewusst, wieviel von seinem Input wirklich genutzt werden würde. Am Ende hätte er Material für rund drei Kanye-Alben auf seinem Rechner gehabt und dann aufgrund des geringen Feedbacks die Zusammenarbeit beendet:

"Als es im Juli auf die Zielgeraden [der Albumproduktion, Anm. d. Red] zuging, sagte ich nur: 'Das reicht mir. Ich habe keine Ahnung, ob davon etwas verwendet wird.' Man bekommt nicht viel Feedback von ihm."

("When it got into the homestretch in July, I just said, 'That’s enough for me. I have no idea whether any of this is being used.' You don’t get much feedback from him regarding what it is.")

In seinem Rant nennt er Kanye West außerdem einen "Schuhdesigner" und "Dilettanten", denn niemand "würde ein solches Album machen, außer er hätte Geld zum aus dem Fenster werfen übrig". Was unsere Redakteurin Alina von "Donda" hielt, lest ihr übrigens hier:

Review: Kanye Wests "Donda" ist nicht so gut, wie alle sagen

"Donda" is here: Nachdem Kanye West seine Fans wochenlang mit immer absurder werdenden Listening-Partys gequält hat, ist das 10. Studioalbum des gebürtigen Chicagoers doch tatsächlich rausgekommen. Wer hätte es gedacht? Ich auf jeden Fall nicht. Denn Ye ( so heißt er doch jetzt, oder nicht?) ist ja seit jeher bekannt für messy Promo-Phasen.


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