MoTrip äußerte sich im Interview mit Toxik auch zu einem älteren Statement von Samy Deluxe, in dem Samy betonte, dass er Lust auf ein deutsches Slaughterhouse zusammen mit MoTrip, Ali As und Megaloh habe.

MoTrip erklärte, dass er bereits in der Vergangenheit mit Samy über solch ein Projekt gesprochen habe. Es seien sogar schon einige Songs geplant gewesen. Leider sei es bisher jedoch nicht dazu gekommen. Dass man dies umsetze, sei nicht besonders realistisch, da die vier Rapper zu weit voneinander entfernt leben würde, so MoTrip.

Ganz abgehakt scheint das Projekt jedoch noch nicht zu sein. Auf den einen oder anderen Song kann man sich wohl doch noch freuen:

"Vielleicht mal einen Song, vielleicht auch zwei. Aber ein Album jetzt für nächstes Jahr versprechen, [das] kann und will ich nicht.“

Außerdem gab MoTrip auch noch Props an die besagten Rapper. Die Stelle findest du ab Minute 22:50:

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Manuellsen & Prinz Pi führen leidenschaftliche Debatte über Hiphop-Werte

Manuellsen & Prinz Pi führen leidenschaftliche Debatte über Hiphop-Werte

Von Michael Rubach am 16.10.2019 - 16:46

Am Wochenende fand erstmalig das New Fall Forum im Rahmen des New Fall Festivals in Düsseldorf statt. Die Macher der Veranstaltung vermeldeten 10.000 Besucher und ausverkaufte Konzerte. 32 Acts performten dafür an eher untypischen Orten. Am Start war unter anderem Alligatoah, der mit einem Orchester in der Düsseldorfer Tonhalle seine Hits zum Besten gab. Hinzu kamen jede Menge nationale und internationale Künstler*innen wie Nils Frahm, Apparat, Mine, William Fitzsimmons, Roosevelt oder Alllah-Las.

Das neu gegründete New Fall Forum lieferte parallel dazu "eine Plattform für kontroverse Diskussionen". Dabei ging es um nicht weniger als um die Gesellschaft der Zukunft – eine Gesellschaft, die nicht ohne die größte Jugendkultur der Welt gedacht werden kann.

Manuellsen & Prinz Pi als Star-Gäste bei lebhafter Diskussion

Beim Panel "Karren & Knarren - Werte in der Hiphop-Kultur" sollte Grundlegendes zur Sprache kommen. Dafür kam eine erstklassige Besetzung zusammen. Mit Manuellsen und Prinz Pi blickten prominente und vollkommen unterschiedliche Künstler aus der Szene heraus auf Hiphop. Kulturwissenschaftlerin Dr. Sina Nitzsche und Hiphop.de-Chefredakteur Aria Nejati komplettierten die Expertenrunde. Hiphop.de-Herausgeber Tobias Kargoll und die Journalistin Meike Glass führten durch den Talk.

Während des Gesprächs wurde nicht viel um den heißen Brei herumgeredet, sondern wahrhaftig und gemäß der Ankündigung kontrovers diskutiert. Hiphop ist schließlich eine dynamische Kultur – und so scheint es sich auch mit den Werten zu verhalten. Doch was sind diese Werte überhaupt? Wie haben sie sich verschoben und wofür steht Hiphop im Jahr 2019? Die Diskussionsteilnehmer versuchten, Antworten auf mitunter komplexe und kritische Fragen zu finden. Themen wie Rassismus, Sexismus, Rollenverständnisse oder Kriminalität gerieten immer wieder in den Fokus.

Prinz Pi verbreitete dabei optimistische Statements und maß der Kultur und dem System Hiphop weiterhin einen enormen Stellenwert bei:

"Ich sehe diese Hiphop-Kultur - speziell in Deutschland - auf einem sehr sehr guten Weg. Ich habe das Gefühl, Leute aus allen Backgrounds, aus allen Communitys fühlen sich komplett frei, ihre Musik machen zu können."

Manuellsen zeigte sich hingegen oftmals von einer pessimistischen Seite. Er erkannte zunächst kaum noch gemeinsame Werte in der Hiphop-Kultur und wünschte sich zudem weniger Hysterie um Zahlen. Das wäre für ihn "die Sache, die Hiphop wirklich retten würde".

Den knapp zweistündigen Talk findest du bald auf Hiphop.de oder direkt auf unserem YouTube-Kanal.


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