Mike Tyson disst nicht nur Soulja Boy, er arbeitet auch an einem Album

Mike Tyson arbeitet tatsächlich an einem Album. Es sieht ganz danach aus, als sei er mit seinem Disstrack gegen Soulja Boy auf den Geschmack gekommen.

Aber eines nach dem anderen: Chris Brown und Soulja Boy haben Beef, weswegen sie sich in einem richtigen Boxkampf prügeln wollen.

Floyd Mayweather trainiert offenbar Soulja Boy und Chris Brown erhält Unterstützung von Mike Tyson. Der nimmt seine Rolle anscheinend sehr ernst: Er hat direkt einen Disstrack gegen Soulja Boy veröffentlicht.

Weil das so viel Spaß gemacht hat, soll nun ein komplettes Album folgen, wie Producer Damon Elliott gegenüber Hiphopdx bestätigt:

"Ich habe über 150 Millionen Alben verkauft und habe einen Grammy – und wurde sieben Mal nominiert. Mike kommt wirklich und ich freue mich darüber."

Hier kannst du die beiden Künstler gemeinsam im Studio sehen:

AZ STAR TALENTS® on Twitter

Our CEO @damonelliott In The Studio With Mike Tyson. #AZStarTalent #ChrisBrown #MikeTyson #Damonelliott

Den Disstrack gegen Soulja Boy findest du hier:

Mike Tyson - If You Show Up/Soulja Boy Diss Song [Video]

Chris Brown und Soulja Boy treten demnächst in einem Boxkampf gegeneinander an. Chris Brown wird auf dieses Event von niemand Geringerem als Mike Tyson vorbereitet. Der veröffentlicht jetzt seinen bereits angekündigten Disstrack gegen Soulja Boy: If You Show Up soll wohl einschüchternd wirken.

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Gucci reagiert auf Rassismus-Skandal

Gucci reagiert auf Rassismus-Skandal

Von Moritz Braun am 01.08.2019 - 15:35

Nachdem Gucci im Februar diesen Jahres einen handfesten Rassismus-Skandal auslöste, hat das Unternehmen reagiert und mit Renée E. Tirado eine Beauftragte für Diversität, Gleichheit und Inklusion eingestellt.

Pullover von Gucci erinnert an Blackfacing

Auslöser für den Skandal war der Balaclava-Rollkragenpullover, den Gucci im Black History Month vorgestellt hat:

Rashida Renée on Twitter

Balaclava knit top by Gucci. Happy Black History Month y'all.

Wegen des Kleidungsstücks musste sich Gucci den Vorwurf gefallen lassen, Blackfacing auf die leichte Schulter zu nehmen. Die absolut verachtenswerte Praxis des Blackfacings geht zurück bis ins 18. Jahrhundert und ist auch heutzutage leider noch immer nicht verschwunden.

Blackfacing ist Rassismus pur

Die Praxis beschreibt die Darstellung schwarzer Menschen durch dunkel geschminkte weiße Menschen. Dabei wurden und werden Stereotype und Vorurteile verstärkt. Blackfacing diente der Unterhaltung eines ausschließlich weißen Publikums. Menschen mit dunkler Hautfarbe wurden als Sklaven oder Servicepersonal inszeniert. In den Darstellungen waren sie meist naiv oder tollpatschig in der Welt unterwegs und nicht gebildet. Blackfacing ist Rassismus pur und aufs Schärfste zu verurteilen.

Boykott von Gucci und Reaktion des Modelabels

Nach der Veröffentlichung des Balaclava-Pullovers riefen viele bekannte Rapper zum Boykott von Gucci auf. 50 Cent, T.I., Soulja Boy, Young Thug, Waka Flocka Flame und viele andere veröffentlichten Statements auf Instagram.

@gucci

124.9k Likes, 5,776 Comments - Soulja Boy (Drako) SODMG (@souljaboy) on Instagram: "@gucci"

I gotta get rid of all the Gucci I have at home. I'm not supporting their brand anymore. #bransoncognac #lecheminduroi #bellator

Gefällt 560.5 Tsd. Mal, 33.4 Tsd. Kommentare - 50 Cent (@50cent) auf Instagram: „I gotta get rid of all the Gucci I have at home. I'm not supporting their brand anymore...."

Gucci entschuldigte sich indessen und nahm den Pullover direkt wieder vom Markt

„Für uns ist Vielfalt ein grundlegender Wert, der uneingeschränkt gewahrt und respektiert werden muss und bei allen Entscheidungen, die wir treffen, oberste Priorität hat. Wir sind fest entschlossen, die Vielfalt in unserer Organisation zu erhöhen und aus diesem Vorfall eine Lektion für das Gucci-Team und darüber hinaus zu machen.“

Renée E. Tirado als Global Head of Diversity, Equity & Inclusion eingestellt

Die Juristin und Top-Managerin war vor ihrem Engagement bei Gucci unter anderem für die Major League Baseball tätig. Als Chief Diversity & Inclusion Officer war es ihre Aufgabe, für kulturelle Vielfalt und Gleichstellung der Menschen auf und neben dem Baseballfeld zu sorgen. Wenn sie ihre neue Rolle bei Gucci entsprechend ausfüllt, bleibt der Welt so etwas bescheuertes wie der unsägliche Balaclava-Pullover hoffentlich erspart.


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