Kool Savas: "Es wäre super, wenn Donald Trump Präsident der Vereinigten Staaten wird"

Kool Savas redet sich in seinem neuesten Interview mit Toxik in Rage.

Es geht unter anderem um Kendrick Lamars Auftritt im Weißen Haus, darum, warum er die Aktion verurteilt, und um generelle politische Entwicklungen.

Der King of Rap muss sich warm anziehen, denn er sieht in den aktuellen Strömungen mögliche Vorboten einer Art Revolution.

Im Zuge dessen lässt sich Kool Savas zu folgender These hinreißen: "Es wäre super, wenn Donald Trump Präsident der Vereinigten Staaten wird"

Klingt nach einer kaum haltbaren und extrem steilen These. Aber Savas Abi hat die passende Erklärung parat:

"Weil: Er würde den nötigen Zündstoff bringen, dass es so explodiert, dass man nicht mehr weggucken kann."

Damit könnte er tatsächlich Recht behalten, so traurig das auch sein mag.

Das gesamte Interview gibt es hier. Um Donald Trump geht es ungefähr ab Minute 26:10:

Kool Savas redet sich in Rage! Trump, Verschwörungen, "Essahdamus" uvm. (Interview) - Toxik trifft

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Hier findest du Kool Savas' ausführlichen Rant über Kendrick Lamar und dessen Auftritt bei Barack Obama im Weißen Haus:

Kool Savas: Kendrick Lamars Auftritt bei Obama war der "größte Fehler seiner gesamten Karriere"

Kool Savas spricht im neuen Interview mit Toxik nochmal ausführlich über Kendrick Lamars Auftritt im Weißen Haus. Was er davon hält, hatte er uns erst kürzlich via Twitter wissen lassen: "Kendrick Lamar soll sich im Weißen Haus f*cken lassen."

Kool Savas: "Die Leute glauben nicht, dass diese Line von mir kommt!"

Manchmal werden einem Promi Sachen in den Mund gelegt, die er so gar nicht gesagt hat. Kann passieren. Kool Savas hat aber offenbar genau das gegenteilige Problem. Im neuen Interview mit Toxik spricht er über eine Line, von der scheinbar niemand glauben will, dass sie ursprünglich von ihm stammt.

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Kommentare

Wenn es um Trump oder Hillary geht, muss man das kleinere Übel wählen. Und das ist definitiv Trump. Hillary weiss selber nicht was sie redet, verteidigt Dinge die sie früher verurteilte und weiss nicht mal mehr was sie vor 15 Jahren gemacht hat. Das sie vom FBI unter Beobachtung steht ist ja noch der grösste Witz. Ausserdem ist Trump nicht so ein Rassist wie er von den Medien dargestellt wird. In den 90ern war er der einzige der sich in seinem Country Club dafür eingesetzt hat das auch schwarze und Asiaten beitreten dürfen. Er dreht nur ab wenn es um illegale Immigranten geht, was meiner Meinung nach auch verständlich ist. Klar, das mit der Mauer war schon sehr übertrieben. Aber er hat eine Führungspersönlichkeit die Hillary auf jeden Fall fehlt. Ich meine... Nur schon das sie jeder nur Hillary nennt... Kein Respekt vor dieser Frau. Sie währe nur eine weitere Marionette während Trump eigene Vorstellungen hat. Und wer weiss, villeicht polarisiert er ja genug um junge Leute zur Urne zu locken. Das grösste Problem in der Politik ist noch immer das das Durchschnittsalter der Wähler ca bei 50 Jahren liegt. Was einiges erklärt.

recht hat er der savas.

dazu:
I'mma get *****ed, I ain't said enough to pipe down,
I'll pipe down when the White House is wiped out.
When I see that [insert name] **** gets sniped out,
life's, *****, adios, good night!

jetzt duerft ihr raten, von wem das ist...

Wahre Worte von Savas. War mir bis jetzt nicht bewusst das solche krassen Facten #Real sind.

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Die Toastbrot-Story: Kool Savas' Plädoyer gegen Rückenpolitik

Die Toastbrot-Story: Kool Savas' Plädoyer gegen Rückenpolitik

Von Michael Rubach am 03.09.2021 - 16:20

Käse, Wurst, Toastbrot: Diese Kombo hat sich bei Kool Savas eingebrannt. Nicht, weil er ein besonders heftiges Sandwich in Erinnerung hat. Er verbindet damit eine Lektion fürs Leben. In seinem frisch veröffentlichten Buch "King of Rap: Die 24 Gesetze" ist immer wieder von dieser Toastbrot-Story die Rede. Es ist eine Geschichte, die Kool Savas gelehrt hat, sich von der Straße, Gangs und Unterdrückertum fernzuhalten.

Kool Savas gewinnt Battle – und wird unterdrückt

Anfang der Neunziger in Kreuzberg: Der Junge, der später als Kool Savas (jetzt auf Apple Music streamen) berühmt werden sollte, tritt zum Battle an. Doch es geht nicht um Punchlines, sondern um Ladendiebstahl. Wer mehr Kram aus dem örtlichen Supermarkt mitgehen lässt, entscheidet das Duell für sich. Savas gewinnt. Er baut aus seiner Beute ein Sandwich, um den Erfolg im wahrsten Sinne des Wortes zu genießen. Anstelle eines guten Gefühls erfährt er jedoch Bevormundung. Der damalige Anführer in Savas' Umfeld hat seine eigene Sichtweise. Er erinnert den Battle-Gewinner daran, wer das sagen hat. Das bleibt haften:

"Dieses Gefühl, wie ein Hund behandelt zu werden, dem man sagt, was er zu essen hat und was nicht, vergesse ich nie."

Dieser Augenblick ist ein Bruch im Leben des Savaş Yurderi. Hier beschließt er, sich von solchen Strukturen zu entkoppeln. In seinem Buch nennt er das die "Befreiung von den nervtötenden Regeln der Straße." An dieser Stelle in seinem Leben legt sich ein Schalter um.

"An diesen Moment, als ich begriff, dass ich mir nie wieder etwas sagen lassen sollte von vermeintlich Stärkeren. Von Leuten, die angeblich über mir stehen. Oder die sich aus komplett irrelevanten Gründen wie physischer Überlegenheit dazu berufen fühlen, den Chef zu spielen."

Rückblickend hat Savas diese Episode aus seiner Jugend "komplett gegen die Verlockungen eines sogenannten Rückens immun gemacht." Die Lehren, die er daraus gezogen hat, will er nun weitergeben.

(Über seine persönliche Erfolgsformel wird Kool Savas demnächst auch in einem neuen Interview-Format auf Hiphop.de sprechen.)

Kool Savas: "Nimm keinen Gefallen von der Straße an"

Kool Savas gibt in seinem Buch Ratschläge, um nicht in den Strudel aus Unterdrückung und Machtspielchen hineingezogen zu werden. Es gelte, das eigene Umfeld zu prüfen. Wer tut einem gut, wer ist toxisch? Er wolle selbst nicht mit "denen sein, die andere unterdrücken." Diese Struktur habe Savas früher eingeengt. Durch die Hierarchien der Straße fühlt er sich in seiner Jugend regelrecht gehandicapt.

"Ich bin so aufgewachsen, in einem Umfeld, in dem mich vieles eingeschüchtert hat, in dem ich mich oft zurückgenommen habe. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie mich das gebremst und gestresst hat."

Ein weiterer Leitsatz von SAV lautet: "Nimm keinen Gefallen von der Straße an." Ein schwacher Moment könne reichen, um sich in eine nicht enden wollende Abhängigkeit zu begeben. Plötzliches Entgegenkommen und Unterstützung hätten immer ihren Preis. Hinter kleinen Gefälligkeiten stehe zumeist das Streben nach Geld und Macht. Die Wurzel allen Unterdrückerverhaltens.

Nicht ohne Stolz beschreibt Kool Savas seine Freude darüber, sich aus all dem rausgehalten zu haben. Er sei niemanden etwas schuldig. Achtung, Liebe und Respekt erfahre er nicht, weil sich Menschen vor ihm oder Personen im Hintergrund fürchten würden. Er ist aus dem musikalischen Wettstreit als Rapstar hervorgegangen. Aus der permanenten Competition, die aus seiner Sicht "ohne Unterdrückung und Mobbing stattfinden sollte. Ohne Gewalt."

Wer ist man eigentlich? Was will man im Leben erreichen? Diese Fragen hat Kool Savas für sich beantworten können. Eine der grundlegendsten Erkenntnisse setzte nach dem Diebstahl eines Toastbrots ein.


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