Kanye West will christliche TikTok-Version anbieten

 

Kanye West ist jetzt schon längere Zeit als ein Mann Gottes unterwegs. Nun ist Yeezus offenbar TikTok unter die Nase gekommen – und das, was auf der Plattform sah, gefiel ihm nicht wirklich. Da die Inhalte "verstörend" seien, will er eine alternative App an den Start bringen: "Jesus Tok".

Hassliebe: Kanye West entdeckt TikTok für sich

Wie Kanye auf Twitter anführt, hat er gemeinsam mit seiner Tochter TikTok ausgecheckt. Dabei sei ihm eine Vision gekommen. Die Technologie der App liebe er prinzipiell – nur vieles von dem, was dort ihm Beisein seines Nachwuchses ausgespielt wurde, nicht.

Der vierfache Vater bete nun, dass er mit TikTok zusammenarbeiten kann, um an ein paar Stellschrauben zu drehen. Ihm schwebt vor, die App mit einer Art "christlichen Überwachung" zu ergänzen. So soll dafür Sorge getragen werden, dass Kinder ausschließlich Inhalte konsumieren, die sich "sicher anfühlen".

Kanyes Vision darf jedoch auf keine zeitnahe Umsetzung hoffen. Donald Trump hat vor ein paar Tagen per Dekret festgelegt, dass Amerikaner*innen nach Ablauf einer Frist keine Geschäfte mehr mit TikTok machen dürfen. Der chinesische Konzern ByteDance, der hinter Tiktok steht, soll alle Daten von US-Bürger*innen löschen lassen. Der amtierende US-Präsident sehe die Möglichkeit gegeben, dass ByteDance Nutzerdaten an die chinesische Regierung weitergebe. So ein Verhalten würde "die nationale Sicherheit der USA beeinträchtigen".

Kanye scheint aktuell sehr daran interessiert sein Business auf christliche Gleisen zu stellen. Für seine Yeezy-Brand sucht er nach einem Geschäftsführer, der sich ebenso dem Glauben verschrieben hat.

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