"JBG 3": Kollegah und Farid Bang wetten um erste Verkaufszahlen

Nach langer Ankündigung steht nun fest: JBG 3 von Kollegah und Farid Bang wird am 1. Dezember erscheinen. Nach der großen Bekanntgabe wettete das Duo gestern auf Kolles Instagram-Story bereits um die ersten Verkaufszahlen – und erwarten offenbar einiges.

Zunächst überlegen Farid und Kollegah, wie viele der limitierten Boxen via Amazon in den ersten Minuten vorbestellt werden.

"Ich würde sagen, die 300er Marke knacken wir in den ersten 20 Minuten", meint Farid und Kolle legt noch einen drauf: "Ich sage 400, wir schließen 'ne Wette ab."

Anschließend heißt es allerdings: "Wir erfahren die Vorbestellerzahlen erst am Montag, deswegen verlängern wir." Die Wette läuft also übers Wochenende. Farid Bang erklärt schließlich, er glaube, dass 3000 Boxen vorbestellt werden. Kollegah toppt das erneut und meint, dass es am Montag bereits 4000 Vorbestellungen geben wird.

Worum gewettet wird? "Der Wetteinsatz ist riskant. Wir haben eine Zeile, für die man auf jeden Fall verklagt wird“, erklärt Kolle. So wie es aussieht, muss der Verlierer also die "juristisch katastrophale" Zeile für JBG 3 einrappen. Darauf darf man gespannt sein.

Den ersten Trailer zum Kollaboalbum gibt es hier zu sehen:

"Es kann losgehen": Erster "JBG 3"-Trailer veröffentlicht

Jetzt geht es Schlag auf Schlag. Nachdem zunächst das Release Date und die Vorbestell-Links zu Jung, Brutal, Gutaussehend 3 online gingen, veröffentlichten Kollegah und Farid Bang soeben den ersten Trailer zu ihrem Kollabo-Album. Das Fazit daraus? Der 44er-Bizeps sitzt und die Promo soll morgen um 18 Uhr losegehen.

Jung Brutal Gutaussehend 3 (JBG3 Limited Steelbox)

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Ssynic vs. Meidi: So lief das Re-Match

Ssynic vs. Meidi: So lief das Re-Match

Von Michael Rubach am 31.07.2020 - 13:47

Die Neuauflage des wohl umstrittensten Battle der jüngeren Deutschrapgeschichte ist gestern über die Bühne gegangen. Für jeweils 10.000 Euro Antrittsgage haben sich Meidi und Ssynic ein Re-Match geliefert. Farid Bang hatte die Aktion eingefädelt und das Battle zur Attraktion eines mehrstündigen Events im Düsseldorfer ISS Dome gemacht.

Meidi & Ssynic mit unterschiedlichen Herangehensweisen

Nach vier Stunden Live-Event stand das Battle auf dem Programm. Ohne üppige Vorrede kamen die Jungs zur Sache. Meidi ging in jeder seiner Runden aggressiv zu Werke. Mit scheinbar ordentlich Wut im Bauch startete er ins Battle und ließ ohne Rücksicht auf Verluste jede Menge asoziale Punchlines folgen. Das Ende von Meidis Parts mündete stets in Beleidigungen gegen Ssynic und seine Mutter – mitten in so eine Schimpftirade schlitterte schließlich irgendwann ein "Time".

Ssynic konzentrierte sich darauf, Revue passieren zu lassen, was seit dem Alpha Royale alles geschehen ist. Dabei setzt er den Fokus auf Realtalk und breitete Anekdoten aus, die sich nach dem Match im April 2019 ereignet haben sollen. Auch verweist er auf seine eigenen Erfolge als Künstler. Schließlich sei er es, der seinen Traum leben könne. Hin und wieder redete Meidi in seinen Vortrag hinein.

Farid Bang genießt die Show

Farid Bang schaute sich das Spektakel sichtlich amüsiert aus sicherer Entfernung an. Später sollte er davon sprechen, dass das Battle ein "magischer Moment" gewesen sei. Nach drei Runden lagen die Karten auf dem Tisch und mit ein bisschen Verzögerung erfolgte auch der Handshake zwischen den Kontrahenten. Es ist ja schließlich nur Battlerap. Nun lag es bei den Zuschauer*innen, einen Sieger zu küren.

Im Gegensatz zum Alpha Royale verzichtete die Neuauflage auf eine prominente Jury. Farid Bang hielt sich ebenso vollkommen raus. Per Telefon-Abstimmung galt es, über Sieger und Verlierer zu entscheiden. Meidi konnte es lange gar nicht glauben, dass keine zusätzlichen Experten herangezogen wurden. Rooz, der durch den gesamten Stream führte, verkündete schließlich ein paar Stunden später das amtliche Endergebnis. Meidi schaffte es, das Publikum auf seine Seite zu ziehen und setzte sich durch.

Damit bestätigte sich, was Ssynic bereits kurz vor der Bekanntgabe geahnt hatte. Er glaubte, dass sein Kontrahent aus Hannover an diesem Tag triumphieren würde.

"Ich würde auch sagen, er war auf jeden Fall vorne. Er hat solide durchgespittet, mehr Punchlines gehabt, sich weniger rausbringen lassen. Reicht."

Ohne die Atmosphäre, die durch das Vorhandensein einer Crowd entsteht, machte das Battle an manchen Stellen einen befremdlichen Eindruck. In einer leeren Location mag einfach nicht so recht Battle-Stimmung aufkommen – trotz einer erkennbaren Grundaggressivität von Meidi und Ssynic. Die Vibes im Nachhinein waren dafür umso versöhnlicher. Meidi bot Ssynic mehrmals den Dialog an, um diese umfangreiche Episode deutscher Battlerap-Geschichte noch einmal aufzuarbeiten.

Wir haben euch den Stream der kompletten Show hier eingebunden. Nach circa vier Stunden beginnt das Battle:


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