Die größte Bühne der Welt für Sneaker: Nikes Super Bowl-Plan geht auf

Wohl kein Ereignis in den USA bietet eine derart populäre Werbefläche wie der Super Bowl. Das weiß auch Nike. Die nutzten Justin Timberlakes Halbzeitshow beim Finale am vergangenen Sonntag als Plattform für ein neues Sneaker-Modell.

Timberlake trug die Air Jordan III JTH, eine Spezialversion der Air Jordan 3. Das Modell wurde vom bekannten Nike-Designer Tinker Hatfield entworfen und direkt nach der Halbzeitshow in der "Nike SNKRS"-App angeboten. Der geniale Marketing-Plan ging vollends auf: In unter fünf Minuten waren die 200 US-Dollar teuren Sneaker ausverkauft.

Die Air Jordan III JTH haben einen reflektierenden Swoosh und enthalten auf der Innenseite der Zunge eingestickte Unterschriften von Timberlake sowie Hatfield.

Eine kleine Hoffnung gibt es für alle, die zu spät dran waren. Das Modell wird auf Timberlakes anstehender Tour in ausgewählten Städten angeboten.

Check hier die Air Jordan III JTH ab:

Justin Timberlake: Pepsi Super Bowl LII Halftime Show (FULL Performance) | Pepsi

See Justin Timberlake's full performance at the Pepsi Super Bowl LII Halftime show and be sure to check out http://www.pepsihalftime.com for exclusive BTS footage. Subscribe: http://www.youtube.com/subscription_center?add_user=pepsi Connect With Pepsi: http://www.Pepsi.com http://www.Twitter.com/Pepsi http://www.Facebook.com/Pepsi http://www.Instagram.com/Pepsi

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Mehr als 5 Millionen Menschen wollten den "Air Dior"-Sneaker

Mehr als 5 Millionen Menschen wollten den "Air Dior"-Sneaker

Von Michael Rubach am 05.07.2020 - 16:10

Wie real ein Hype wirklich ist, scheint oftmals kaum nachvollziehbar. Dior-CEO Pietro Beccari schafft hier Abhilfe. Gegenüber WWD hat er verraten, auf welchem Level Sneaker Heads nach der Kombo des Luxuslabels und der Jordan Brand lechzten. Demnach war der Run auf die nicht gerade günstigen Air Jordans mit dem Dior-Flavour enorm. Mehr als fünf Millionen Menschen sollen innerhalb kürzester Zeit versucht haben, ein Paar der Schuhe zu ergattern.

Dior x Air Jordan: Auf dem Resell-Markt winken satte Gewinne

Insgesamt sind von den Sneakern gerade einmal 13.000 Stück produziert worden. Wobei allein 5.000 den Top-Clienten von Dior separat angeboten wurden. Die restlichen 8.000 Paar kamen auf den - mehr oder minder - freien Markt. Auf einer eigens eingerichteten Seite konnte man sich für das Release registrieren und den Schuh erwerben. Nur wer dort früh genug am Start war, hatte überhaupt die Option ein großzügiges Fashion-Investment zu tätigen. Der ganze Spuk soll nur neun Stunden gedauert haben – dann war es schon nicht mehr möglich, sich für den Kauf des Schuhs einzutragen.

Sneaker als Aktien: Wie Reselling die Corona-Krise überlebt

Streetwear lebt vom Hype. Sie ist längst ihren Wurzeln entwachsen und zum globalen Phänomen geworden, dessen Einfluss von der Hood in die Haute Couture reicht. Kollaborationen und Sneaker werden wochenlang angeteasert und sind nach Release meist in Sekunden ausverkauft.

Den Air Jordan 1er in der Low-Variante gab es für 2.000 Dollar. Wer sich für die High-OG-Ausführung entschieden hat, war mit 2.200 Dollar dabei. Viele Käufer dürften die Luxus-Jordans als bloße Handelsmasse angesehen haben. Auf dem Resell-Markt stehen die Schuhe inzwischen beim fünf- bis sechsfachen des Einkaufspreises. Mehr zur kompletten "Air Dior"-Kollektion findest du hier:

Jordan & Dior: Travis Scott zeigt "Air Dior" Kollektion

Mit der Kollektion "Air Dior" von Jordan und Dior erwartet uns bald eine neue Koop von Streetwear und High Fashion. Nachdem in letzter Zeit bereits erste Fotos vom gemeinsamen Air Jordan 1er in der High- und Low-Ausgabe im Internet zu finden sind, meldet Nike sich jetzt offiziell zum Drop im kommenden April zu Wort.


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