Für gestorbenen Freund: Writer malen Wholecar, während Security zuschaut

Der aus Marseille stammende Graffiti-Writer COFRE ist im September 2017 gestorben. Offenbar verunglückte er während der Ausübung seiner Leidenschaft. Zum Jahreswechsel wurde ihm ein weiteres Denkmal gesetzt: Eine ganze Truppe an Writern ehrt den verstorbenen COFRE mit einem Wholecar. Allerdings handelt es sich dabei um kein gewöhnliches Wholecar.

Bemerkenswert wirkt nicht nur, dass dieser Zug und sein Gegenüber offenbar am 1. Januar genau um 00:02 Uhr gemalt wurden (die 1UP-Crew hat ebenfalls ein spektakuläres Graffiti-Video zum neuen Jahr fabriziert). Nein, das wirklich Abgefahrene an der Sache ist das Sicherheitspersonal dieses Bahnhofes in Barcelona.

Die Securitys scheinen sich nicht so recht an die Writer heranzutrauen und begutachten das bunte Treiben zunächst aus sicherer Entfernung. Die Graffiti-Crew lässt sich davon nicht beeindrucken und macht unbeirrt weiter. Irgendwann trifft dann aber offenbar Verstärkung ein und die Sicherheitskräfte bewegen sich in Richtung der Writer. Da ist das Wholecar aber glücklicherweise schon fertig.

Mit Publikum & Feuerwerk: 1UP haben 2018 mit einem Wholecar eingeläutet [Video]

Während eine Straßenschlacht mit Feuerwerk den Jahreswechsel in Berlin begleitet, warten die Graffiti-Artists am Schlesischen Tor auf den nächsten Zug und legen dann blitzschnell los, als dieser in den Bahnhof rollt.

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Graffiti-Writer malen offenbar komplette S-Bahn während der Fahrt an

Graffiti-Writer malen offenbar komplette S-Bahn während der Fahrt an

Von David Molke am 01.10.2019 - 16:44

Eine S-Bahn zu bemalen, erfordert schon ein gewisses Maß an krimineller Energie. Das aber auch noch von beiden Seiten gleichzeitig zu schaffen und während die Bahn fährt, stellt nochmal eine ganz andere Hausnummer dar. So hat es sich aber anscheinend in Berlin am S-Bahnhof Yorckstraße abgespielt. Jedenfalls, wenn wir der Pressemitteilung der Bundespolizei Glauben schenken wollen. Anscheinend haben um die 20 Graffiti-Writer eine komplette S-Bahn während der Fahrt angemalt.

Graffiti-Writer bemalen angeblich über 1000 Quadratmeter Fläche

Laut dem Polizeibericht sollen rund 20 maskierte Männer innerhalb kürzester Zeit beide Seiten einer fahrenden S-Bahn bemalt haben. Da drängt sich natürlich die Frage auf, wie sie das hinbekommen haben. Die Polizei liefert direkt die Erklärung mit: Neben den Gleisen seien insgesamt "18 zum Teil noch mit Farbe befüllte Handfeuerlöscher" gefunden und sichergestellt worden.

Die Aktion soll sich am frühen Samstagmorgen abgespielt haben. Ein Zeuge habe "ca. 20 maskierte und schwarzgekleidete Personen" beobachtet. Ein anderer Zeuge hat gegenüber der Polizei offenbar erklärt, er habe gesehen, wie mehrere Personen die ausfahrende S-Bahn Richtung Wannsee "angesprüht" hätten. Die Täter seien dann "über den angrenzenden Friedhof ins öffentliche Straßenland" geflüchtet.

"Die unbekannten Täter besprühten die S-Bahn der Linie S1 auf einer Gesamtfläche von 720 Quadratmetern. Darüber hinaus beschmierten sie auch den Bahnhof und die Gleisanlagen auf einer Fläche von knapp 300 Quadratmetern."

Ein Video oder Bilder von der Aktion gibt es aktuell (noch) nicht. Die Polizei sucht derweil weiter nach den Writern und bittet um Mithilfe beziehungsweise weitere Zeugenaussagen. Gleichzeitig ist wie immer in solchen Fällen von "Sachschaden" die Rede, der sich angeblich auf "eine Summe von über 20.000 Euro" belaufen soll.

Was natürlich eine Frage der Definition bleibt, ob diese Sachen tatsächlich beschädigt wurden, immerhin scheinen Bahnhof sowie S-Bahn unbeeinträchtigt wie vorgesehen weiter zu funktionieren.

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Wir haben uns "Pixadores" im Kino angesehen. Derjenige, der das ermöglicht hat, bezeichnet "Pixadores" als den besten Graffiti-Film, den er je gesehen hat. Tom von Rotzfrech Cinema steht damit nicht allein da. Die Begeisterung und Liebe geht so weit, dass er sich für diese einmalige Kinotour sogar verschuldet hat.

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