Ferris MC reagiert auf Zeile in "Jebemti Majku"

Ferris MC dürfte es mittlerweile gewohnt sein, in Songs von Farid Bang und Kollegah Erwähnung zu finden. Dementsprechend reagiert er jetzt auf die Line aus deren Kollabo-Song Jebemti Majku. Bei Facebook wurde das Deichkind-Mitglied auf diese Zeile angesprochen:

Und wenn sie deine Plattenkritik in 'ne Zeitung drucken, ist da ein ekelhafter Verriss/Ferris drin, wie in der Deichkind-Gruppe

So wirklich getroffen scheint er sich davon nicht zu fühlen. Vielmehr gewinnt er der Situation etwas Positives ab. Auf die Frage, ob er den neuen Track von Farid und Kolle gehört hätte, antwortet er:

Sie machen Promo für mich. Es gibt keinen Diss, der mich disst... Bisher hör ich nur Lügen und Eigentore.

Dass Dissen für Promo ganz gut funktioniert, hat nicht zuletzt Ali As mit seinem Format bewiesen. Ferris macht es etwas lässiger und lässt sich ganz einfach dissen – passives Dissen für Promo praktisch.

Damit das Ganze auch wirklich funktioniert, verweisen wir an dieser Stelle schon mal darauf, dass das selbsternannte Reimemonster es sich gerade mit einigen Beats von Phat Crispy und Bazzazian im Studio gemütlich macht.

Wenn du dich jemals gefragt haben solltest, warum Farid Bang keine Festivals spielt, ist ebenfalls Ferris die richtige Adresse.


Foto:

Ferris MC auf Facebook - https://www.facebook.com/Ferris-MC-654598701221375/?fref=ts

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Kommentare

12,132

Meiner Meinung nach genau richtig so ... Bin kein großer Farid Fan aber ist glaub ich einer der Top3 Rapper in Deutschland mit denen mein kein Beef will #MOK

afrob.

Was für ferris MC?farid is der richtige punkt

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Drake soll Kanye West zu "Donda"-Release gezwungen haben

Drake soll Kanye West zu "Donda"-Release gezwungen haben

Von Renée Diehl am 15.09.2021 - 13:31

Beef, parallele Album-Releases und Streaming-Duell: Zwischen Kanye West und Drake ging es in der letzten Zeit ordentlich rund. Dass die kurz aufeinanderfolgenden Releases von Kanyes "Donda" und Drakes "Certified Lover Boy" kein Zufall waren, war also von Anfang an offensichtlich. Nun aber meldet sich der Producer Todd Rundgren, der an "Donda" mitgearbeitet hatte, zu Wort – laut ihm hatte sich Kanye West durch Drake zum früheren Release seines Albums gezwungen gefühlt. 

Drake ist angeblich schuld an voreiligem "Donda"-Release

In seinem Interview mit "Ultimate Classic Rock" betont Produzent Todd Rundgren, dass das Timing des Donda-Releases kein Zufall war. Er selbst sei an den Aufnahmesessions für Kanyes zehntes Album beteiligt gewesen und behauptet, Drake habe "den ganzen Prozess angeführt". Kanyes Entscheidung, "Donda" zu veröffentlichen, sei so eine direkte Reaktion auf die Bekanntwerdung des Releasedatums von "CLB" gewesen: 

"Mein Engagement dauerte ein Jahr, und am Ende wurde mir klar, warum sie das Ganze so hastig eingetütet haben und offensichtlich rohes, unverarbeitetes Zeug veröffentlicht haben. Das liegt daran, dass Drake den gesamten Prozess anführte. Er [Kanye West, Anm. d. Red.] hatte zu viel Angst, dass Drake ihn übertrumpfen würde, also beeilte er sich und veröffentlichte das Album am Wochenende, bevor Drake sein Album herausbringen konnte. Und am Ende hat Drake trotzdem seinen Teil von Kuchen bekommen."

("My involvement went on for a year, and in the end I realized why they hurriedly wrapped the whole thing up and put out what is obviously really raw, unprocessed stuff. It’s because Drake was running the whole process. He was too afraid that Drake would one-up him, so he hurried up and released the album the weekend before Drake could get his out. And in the end, Drake ate his lunch anyway.") 

Drake hatte am 27. August das Releasedatum für "Certified Lover Boy" für den 3. September bekannt gegeben. Zwei Tage später droppte Kanye West (jetzt auf Apple Music streamen) "Donda" im Anschluss an seine Listening-Party in Chicago.

Rundgren nennt Kanye West einen "Schuhdesigner" und "Dilettanten"

Insgesamt lässt Rundgren kaum ein gutes Haar an seiner Zusammenarbeit mit Kanye West. Die beiden hätten über ein Jahr an "Donda" zusammengearbeitet und niemals habe er gewusst, wieviel von seinem Input wirklich genutzt werden würde. Am Ende hätte er Material für rund drei Kanye-Alben auf seinem Rechner gehabt und dann aufgrund des geringen Feedbacks die Zusammenarbeit beendet:

"Als es im Juli auf die Zielgeraden [der Albumproduktion, Anm. d. Red] zuging, sagte ich nur: 'Das reicht mir. Ich habe keine Ahnung, ob davon etwas verwendet wird.' Man bekommt nicht viel Feedback von ihm."

("When it got into the homestretch in July, I just said, 'That’s enough for me. I have no idea whether any of this is being used.' You don’t get much feedback from him regarding what it is.")

In seinem Rant nennt er Kanye West außerdem einen "Schuhdesigner" und "Dilettanten", denn niemand "würde ein solches Album machen, außer er hätte Geld zum aus dem Fenster werfen übrig". Was unsere Redakteurin Alina von "Donda" hielt, lest ihr übrigens hier:

Review: Kanye Wests "Donda" ist nicht so gut, wie alle sagen

"Donda" is here: Nachdem Kanye West seine Fans wochenlang mit immer absurder werdenden Listening-Partys gequält hat, ist das 10. Studioalbum des gebürtigen Chicagoers doch tatsächlich rausgekommen. Wer hätte es gedacht? Ich auf jeden Fall nicht. Denn Ye ( so heißt er doch jetzt, oder nicht?) ist ja seit jeher bekannt für messy Promo-Phasen.


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