Kim Kardashian, Drake, Toni Kroos: Wer die meisten Fake-Follower auf Instagram hat

Wie fake ist die Welt der Promis? Nach einer Untersuchung des ICMP (The Institute of Contemporary Music Performance) bilden zumindest die Zahlen auf Social-Media-Präsenzen nicht annährend die Wirklichkeit ab. Das Institut hat unter anderem die Instagram-Follower von Kim Kardashian, Drake und weiteren A-Promis auf Echtheit überprüft und nun die Ergebnisse vorgelegt.

Nur knapp jeder zweite Follower der Kardashians ist echt

Die Talkshow-Ikone Ellen DeGeneres hat circa 74 Millionen Instagram-Follower. Hinter 58 % dieser sagenhaften Menge sollen keine realen Personen stecken. Auf den nächsten beiden Plätzen folgen Katy Perry (53 %) und Kourtney Kardashian (49 %). Weitere Member des Kardashian-Clans können auf einen ähnlichen Wert berufen. Kim und Khloé liegen gleichauf bei 44 %.

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3.2m Likes, 19.4k Comments - Kim Kardashian West (@kimkardashian) on Instagram: "You thought we forgot about you??? KKW X KYLIE perfume coming August 23rd!!!! Check the..."

Zu Rapstars: Nicki Minajs Anhängerschaft auf Insta besteht laut Datenerhebung zu 42% aus keinen wahrhaftigen Fans. Wenn man die bisher aufgerufenen Zahlen betrachtet, sind Drakes Follower noch relativ real. Der kanadische Superstar kommt auf 38 % aufgespürte Fake-Profile.

Toni Kroos ist der Sportler mit den meisten Fake-Followern

Die ersten zehn Plätze unter Instagram-Pages von Sportlern belegen fast ausschließlich Fußballer. Ein wenig überraschend ist dann aber doch, dass nicht die extrovertierten Ballkünstler wie Neymar oder Christiano Ronaldo auf dem Treppchen stehen. Vielmehr ist es der eher zurückhaltend lebende Toni Kroos, der mit 57 % Fake-Followern auf Instagram das Feld anführt.

Good game yesterday under special

918.8k Likes, 2,046 Comments - Toni Kroos (@toni.kr8s) on Instagram: "Good game yesterday under special "

Auf Platz #2 und #3 liegen David Luiz und Isco. Sie können sich auf 56 % beziehungsweise 54 % Anhänger ohne echte Identität berufen.

Der erste Nicht-Fußballstar taucht auf Position #18 auf. Stephen Curry von den Golden State Warriors sieht sich mit 41 % Fakes konfrontiert, die ihm nicht wegen seines Talents oder seiner Person folgen.

Die Messung des Ganzen wurde mit dem Analyse-Tool IG Audit durchgeführt und umfasst insgesamt 100 Prominente aus den Bereichen Showbiz und Sport. Hier die Top 10 der Promis mit den prozentual meisten Fake-Followern auf Instagram in der Übersicht:

  • 1. Ellen DeGeneres - 58 %
    2. Toni Kroos - 57 %
    3. David Luiz - 56 %
    4. Isco - 54 %
    5. Katy Perry - 53 %
    6. Andres Iniesta - 52 %
    7. Luka Modric - 50 %
    8. Philippe Coutinho - 50 %
    9. Kourtney Kardashian - 49 %
    10. Taylor Swift - 49 %

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Drake soll Kanye West zu "Donda"-Release gezwungen haben

Drake soll Kanye West zu "Donda"-Release gezwungen haben

Von Renée Diehl am 15.09.2021 - 13:31

Beef, parallele Album-Releases und Streaming-Duell: Zwischen Kanye West und Drake ging es in der letzten Zeit ordentlich rund. Dass die kurz aufeinanderfolgenden Releases von Kanyes "Donda" und Drakes "Certified Lover Boy" kein Zufall waren, war also von Anfang an offensichtlich. Nun aber meldet sich der Producer Todd Rundgren, der an "Donda" mitgearbeitet hatte, zu Wort – laut ihm hatte sich Kanye West durch Drake zum früheren Release seines Albums gezwungen gefühlt. 

Drake ist angeblich schuld an voreiligem "Donda"-Release

In seinem Interview mit "Ultimate Classic Rock" betont Produzent Todd Rundgren, dass das Timing des Donda-Releases kein Zufall war. Er selbst sei an den Aufnahmesessions für Kanyes zehntes Album beteiligt gewesen und behauptet, Drake habe "den ganzen Prozess angeführt". Kanyes Entscheidung, "Donda" zu veröffentlichen, sei so eine direkte Reaktion auf die Bekanntwerdung des Releasedatums von "CLB" gewesen: 

"Mein Engagement dauerte ein Jahr, und am Ende wurde mir klar, warum sie das Ganze so hastig eingetütet haben und offensichtlich rohes, unverarbeitetes Zeug veröffentlicht haben. Das liegt daran, dass Drake den gesamten Prozess anführte. Er [Kanye West, Anm. d. Red.] hatte zu viel Angst, dass Drake ihn übertrumpfen würde, also beeilte er sich und veröffentlichte das Album am Wochenende, bevor Drake sein Album herausbringen konnte. Und am Ende hat Drake trotzdem seinen Teil von Kuchen bekommen."

("My involvement went on for a year, and in the end I realized why they hurriedly wrapped the whole thing up and put out what is obviously really raw, unprocessed stuff. It’s because Drake was running the whole process. He was too afraid that Drake would one-up him, so he hurried up and released the album the weekend before Drake could get his out. And in the end, Drake ate his lunch anyway.") 

Drake hatte am 27. August das Releasedatum für "Certified Lover Boy" für den 3. September bekannt gegeben. Zwei Tage später droppte Kanye West (jetzt auf Apple Music streamen) "Donda" im Anschluss an seine Listening-Party in Chicago.

Rundgren nennt Kanye West einen "Schuhdesigner" und "Dilettanten"

Insgesamt lässt Rundgren kaum ein gutes Haar an seiner Zusammenarbeit mit Kanye West. Die beiden hätten über ein Jahr an "Donda" zusammengearbeitet und niemals habe er gewusst, wieviel von seinem Input wirklich genutzt werden würde. Am Ende hätte er Material für rund drei Kanye-Alben auf seinem Rechner gehabt und dann aufgrund des geringen Feedbacks die Zusammenarbeit beendet:

"Als es im Juli auf die Zielgeraden [der Albumproduktion, Anm. d. Red] zuging, sagte ich nur: 'Das reicht mir. Ich habe keine Ahnung, ob davon etwas verwendet wird.' Man bekommt nicht viel Feedback von ihm."

("When it got into the homestretch in July, I just said, 'That’s enough for me. I have no idea whether any of this is being used.' You don’t get much feedback from him regarding what it is.")

In seinem Rant nennt er Kanye West außerdem einen "Schuhdesigner" und "Dilettanten", denn niemand "würde ein solches Album machen, außer er hätte Geld zum aus dem Fenster werfen übrig". Was unsere Redakteurin Alina von "Donda" hielt, lest ihr übrigens hier:

Review: Kanye Wests "Donda" ist nicht so gut, wie alle sagen

"Donda" is here: Nachdem Kanye West seine Fans wochenlang mit immer absurder werdenden Listening-Partys gequält hat, ist das 10. Studioalbum des gebürtigen Chicagoers doch tatsächlich rausgekommen. Wer hätte es gedacht? Ich auf jeden Fall nicht. Denn Ye ( so heißt er doch jetzt, oder nicht?) ist ja seit jeher bekannt für messy Promo-Phasen.


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