Der Beziehungsstatus von Jay Z und Kanye West ist mehr als kompliziert

Es ist die Geschichte einer gescheiterten Partnerschaft. Und wie immer, wenn Männerfreundschaften auseinanderbrechen, sind Frauen und Geld im Spiel.

Als das Streaming-Portal Tidal an den Start ging, war noch alles in bester Ordnung. Beide Superstars schienen begeistert von ihrem neuen Business-Baby und die Fans freuten sich auf weitere Watch The Throne-Alben. Inzwischen bringt lediglich Jay Z erfolgreich Musik über Tidal an die Leute. Kanye West schießt in eine vollkommen andere Richtung und verklagt seinen ehemaligen Premiumpartner.

Wie TMZ berichtet, fühlt sich Kanye West um Geld betrogen. Es geht um die nicht unerhebliche Summe von drei Millionen Dollar, an die sich gegenseitige Vorwürfe anschließen. Der Ehemann von Kim Kardashian plädiere auf einen Bonus für die Veröffentlichung von The Life Of Pablo und die damit verbundene steigende Abonnentenanzahl für Tidal. Der Streaming-Dienst beharrt auf der Position, dass vertraglich zugesicherte Videos nicht geliefert worden wären. Eine vertrackte Situation, die offenbar Anwälte auflösen müssen.

Doch mit dem Schlagabtausch auf dem Geschäftsfeld ist es nicht getan. Wenn man einem Artikel von Complex folgt, ist Kim Kardashian direkt in den Streit verstrickt. Auf dem Track Kill Jay Z, der 4:44 einleitet, schießt der Roc Nation-Chef wohl indirekt gegen die Ehefrau von Kanye West. Dies sei eine Reaktion auf die Aussagen, die Kanye auf seiner Tour von sich gegeben hat. Dieser beschwerte sich über die Art und Weise wie die Familie Carter die Freundschaft zu ihm pflegt und die rechtlichen Probleme, die entstehen, wenn Tidal und Apple sich zusammen organisieren müssen.

Damit nicht genug: Zwischen Jay Z's Ehefrau Beyoncé und Kim Kardashian war die Stimmung wohl immer schon ziemlich unterkühlt. Ein Grund für Kanye seinen ehemaligen Kollabo-Partner mangelnde Einsatzbereitschaft in dieser Hinsicht vorzuwerfen. So erzählt es zumindest die Insider-Quelle, die Complex zur Verfügung stand. Inwiefern all diese Behauptungen stimmen, wissen nur die beiden Hauptdarsteller dieser zerfahrenen Geschichte. Dass tatsächlich aber einiges im Argen liegt, ist kaum von der Hand zu weisen.

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Eminem ist der Kobe Bryant des Raps, sagt Big Daddy Kane

Eminem ist der Kobe Bryant des Raps, sagt Big Daddy Kane

Von Michael Rubach am 16.02.2020 - 16:13

Der Tod von Kobe Bryant lässt die US-Szene auch mehrere Wochen nach dem tragischen Unglück nicht los. In seiner Rolle als Held und Inspiration für Jung und Alt hinterlässt der ehemalige Lakers-Star eine klaffende Lücke.

In einem Interview bei Cherie's World war nun Rap-Legende Big Daddy Kane zu Gast und äußerte sich auch zum Verlust von Kobe. Als es auf Nachfrage des Moderators darum ging, Basketball und Rap in ein Verhältnis zu bringen, setzte der Altmeister Eminem und Kobe auf die gleiche Stufe.

Eminem als Kobe Bryant des Raps

Besonders in den USA sind Basketball und die Rapwelt seit jeher fast untrennbar miteinander verwoben. Das kommt nicht zur zum Ausdruck, wenn Drake mal wieder bei einem Spiel seiner Toronto Raptors eskaliert. Nein, das Ballen in unterschiedlichen Betätigungsfeldern verbindet.

Jay-Z beispielsweise sieht sich in seinen Tracks gerne auf einem Level mit Michael Jordan agieren, der für viele als der größte Basketballer aller Zeiten gilt. In Songs wie "Hova Song (Intro)" bezieht sich Jay auf diese Ausnahmestellung. Der "Mike Jordan of Rap" untermauert so einen Legenden-Status, den er sich selbst zuschreibt.

Doch irgendwann war die Ära von Michael Jordan abgeschlossen. Als die Basketballrente rief, brachte sich Kobe Bryant als prägender Player der NBA in Stellung. Auch für ihn lässt sich also ein rappendes Pendant suchen. So ein Gedankenspiel sollte Big Daddy Kane auf Bitte des Interviewers zu Ende führen. Nach kurzer Überlegung räumte der Ostküsten-Veteran daraufhin Eminem den Kobe-Status ein. Dessen Schaffen sei für Rap so wichtig wie Kobe für den Basketballsport.



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Damn...Just DAMN!

Ein Beitrag geteilt von Big Daddy Kane (@officialbigdaddykane) am

Eminem & Kobe Bryant: Big Daddy Kane erklärt seine Einordnung

Gegenüber dem Portal HipHopDX erläuterte der Big Daddy Kane anschließend seine Aussage. Dabei schmückte er einzelne Phasen des US-Raps mit weiteren Beispielen aus. Jay-Z, 2Pac, Biggie und Nas seien MCs, die für eine gewisse Ära stünden. Im Anschluss daran hätten Eminem, Fabolous, Jadakiss und Ludacris aus seiner Sicht den größten Impact gehabt.

Bei seiner Antwort habe er vor allem lyrische Maßstäbe angelegt. Dies sei nämlich die Rap-Schule, aus der er selbst komme.

"Em und Jay-Z haben Dinge erreicht, die ich in meinem Leben nicht annährend erreicht habe. Sie sind beide Superstars im HipHop. Und darüber hinaus sind beide auch noch sehr lyrisch."

("Em and JAY-Z have achieved things that I have never came close to achieving in my life. They are both major stars in Hip Hop. And to top it off, they are both very lyrical. That’s where I was coming from.")


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