Banger-Signing oder nicht? Farid Bang über die Situation von Play69

Seit sein Homie 18 Karat zu Banger Musik gehört, ist auch Play69 ein Teil der Familie. Irgendwie. Es herrscht ein bisschen Ungewissheit darüber, wie genau der Dortmunder und das Label in Zukunft zusammenarbeiten werden. In der neuen #waslos wird das Thema angesprochen.

Als Rooz den Label-Boss auf potenzielle weitere Signings anspricht (mit sechs Acts kann es im Release-Plan schon mal eng werden), erklärt er:

"Das Ganze geht jetzt auf gar keinen Fall, weil das ist full. Wir haben noch jemanden wie Play69 da."

Also der Gedankensprung von neuen Signings zu Play69 war ziemlich kurz. Wirklich schlauer sind wir dadurch trotzdem nicht. Man warte erstmal ab, erklärt Farid, und irgendein Projekt scheint schon in Planung zu sein:

"Da habe ich mir auch was Gutes überlegt für ihn."

Überraschungen gehören bei den Promo-Plänen bei Banger Musik oft dazu. Das macht es schwer, sich einen Reim auf solche Aussagen zu machen. Nur eins steht offenbar für Farid fest:

"Bei Banger Musik [...] sind die Türen zu."

Ob das Play69 einschließt, wird sich bestimmt bald zeigen. Dass 18 Karats Banger-Debüt Pusha letzte Woche erschienen ist, kann eigentlich nur bedeuten, dass das Label mit den Boxhandschuhen schon die nächste Ankündigung im Lauf hat. Schau hier ab 7:30 Minuten rein:

Farid Bang auf der FIBO: "JBG"-Film, Fler & Sentino, 18 Karat & Play69 (Interview) #waslos

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Apache 207 kein Rapper? Was Farid Bang dazu sagt

Apache 207 kein Rapper? Was Farid Bang dazu sagt

Von Alina Amin am 25.02.2021 - 16:47

Apache 207 ist schon nach den ersten Jahren seiner Rap-Karriere in den obersten Rängen der hiesigen Szene angekommen. Mit seinen melodischen Hits erreicht er regelmäßig astronomische Zahlen und gilt aktuell als einer der erfolgreichsten Künstler des deutschsprachigen Musikmarkts. Trotz dessen findet die Diskussion, ob der Ludwigshafener tatsächlich Rapper sei, in der Deutschrap-Community kein Ende. Jetzt äußert sich auch Farid Bang zu dem omnipräsenten Thema.

Farid Bang über die Frage, ob Apache 207 ein Rapper ist

Farid Bang stellt in seiner Instagram-Story infrage, was ein Künstler sei, der seine Texte nicht schreibt, wenn man schon davon ausginge, dass Apache kein Rapper sei. Die Debatte um Apaches Rapqualitäten wird weit über die YouTube-Kommentarspalten hinaus geführt.

Viele Größen der Deutschrapszene scheint die Frage umzutreiben, ob Apache 207 als Rapper zu betrachten ist. Für Bonez MC stand Ende 2020 fest: "Künstler kein Rapper". Auch Fler kommt in einem Interview bei 16bars zu dem Ergebnis, dass Apache "in dem Sinne kein Rapper" sei. Die Musik des 2-Meter-Hünen bedient sich hörbar verschiedensten Einflüssen.

Daran, dass Apache 207 rappen kann, dürfte jedoch kein Zweifel bestehen. Farid fragt sich nun, worauf es hinausliefe, wenn Apaches Musik durch dessen Herangehensweise nicht mehr als Rap durchginge.


Foto:

Instagram / @faridbangbang

Der Banger stellt in den Raum, ob dies nicht mindestens gleichbedeutend damit wäre, jemanden aus dem Rapgenre auszuschließen, wenn die Lyrics zugeliefert werden. Er zieht damit einen Vergleich zu einem ebenso ausgiebig diskutierten Thema, dem Ghostwriting.

Ende letzten Jahres wurde die allgegenwärtige Diskussion wieder aufgerollt, nachdem Shirin David ihre "Babsi Bars" veröffentlichte. Es ging damals einerseits um Credits, andererseits auch um die generelle Praktik des Ghostwritings. Viele Rapfans vertreten die Position, dass Rap-Künstler*innen auch selbst für ihre Lyrics verantwortlich sein sollten. Dennoch gehört es inzwischen zur gängigen Praxis, dass Rap-Texte in Gemeinschaftsarbeit entstehen. Wie Farid das selbst sieht, erklärt er in seiner Story nicht.

Apache selbst hat zu dem Thema eine klare Haltung. Ob andere Leute ihn als Rapper bezeichnen oder nicht, scheint ihm gleichgültig zu sein. In seinem Song "28 Liter" erklärt der 23-Jährige:  

"Egal, ob du mich einen Rapper nennst, du Piç, darauf pfeif' ich"


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