Aus dem Urlaub: Kollegah stichelt gegen MOK

Kollegah befindet sich zurzeit im Urlaub. In den sozialen Netzwerken lässt uns der Düsseldorfer an seinem Trip teilhaben und haut dabei auch den einen oder anderen Spruch in Richtung diverser Deutschrapper raus. Nachdem zuletzt bereits Sierra Kidd etwas abbekam (hier nachlesen), ist nun offensichtlich MOK an der Reihe.

Kollegah teilte sowohl in seiner Instagram-Story als auch auf Facebook ein Bild, auf dem die Preistafel des Hotels, in dem er sich offenbar momentan aufhält, zu erkennen ist. 700 bis 900 Euro muss man dort für ein Zimmer blechen.

Dazu heißt es:

KOLLEGAH

Ja mensch, MOK, hömma komm doch auma vorbei

Diese Einladung darf wohl nicht allzu ernst genommen werden und dürfte wohl eher damit zusammenhängen, dass Kollegah und sein JBG-Partner Farid Bang in der Vergangenheit immer wieder MOKs Vermögen thematisierten.

Kurz nachdem Kollegah das Bild in seiner Instagram-Story teilte, postete MOK übrigens dieses Bild. Eine Reaktion auf Kolle?

MOK on Twitter

Wenn du dein Hak bekommst #neverhungrysquad

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Kommentare

Seitdem der Felix sich eine Menge Anabolika reinpfeffert, leistet er sich ganz schön harte Dinge... Erinnert an farid Bang, der seit 2007 Anabolika nimmt....

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Kaaris unterschreibt: MMA-Kampf gegen Booba noch 2019!
MMA

Kaaris unterschreibt: MMA-Kampf gegen Booba noch 2019!

Von Clark Senger am 13.04.2019 - 15:38

Der verrückte Beef von Booba und Kaaris, zwei der erfolgreichsten französischen Rapper, erreicht nach der Schlägerei am Paris Flughafen Orly im letzten Sommer einen weiteren Höhepunkt. Kaaris hat seine bis kürzlich fehlende Unterschrift unter den Vertrag des Schweizer MMA-Verbands SHC (Strength & Honor Championship) gesetzt. Boobas Zusage stand schon länger fest.

Kaaris vs. Booba im MMA-Oktagon

Gestern zeigte der 39-jährige Kaaris sich in einem Video auf Instagram, in dem er sich ein saftiges Hähnchen gönnt und locker nebenher seine Signatur unter den Vertrag setzt. Auf seiner Seite ärgert der knapp drei Jahre ältere Booba sich zwar ein wenig darüber, dass der Kampf nicht wie von ihm vorgeschlagen im September, sondern deutlich später im Dezember stattfinden soll. Er zeigt sich dennoch sehr froh darüber, dass es überhaupt geklappt hat.

Sollte sich sonst nichts mehr am vertraglichen Rahmen geändert haben, dürfte der Kampf in Genf stattfinden. Als Preisgeld sollen dem Gewinner 1,5 Millionen Euro und dem Verlierer 500.000 Euro winken.

Vorgeschichte des Beefs von Booba & Kaaris

Sollte der Kampf – sofern im Laufe des Jahres nichts dazwischen kommt – wirklich stattfinden, wäre es die größte und vielleicht sogar letzte Station im Beef der beiden Rapper, aber lange nicht die erste. Schon seit 2014 kriselt es mächtig zwischen den beiden, die zuvor auch gemeinsame Musik veröffentlicht hatten. Angeblich wollte Kaaris den Wünschen seines damaligen Kollegen Booba, ebenfalls dessen Feinde zu dissen, nicht nachgekommen sein. Booba betonte daraufhin immer wieder, Kaaris wäre erst durch ihn zu einem Rapstar geworden.

Danach tauschten die beiden immer wieder auf Songs und im Internet Beleidigungen aus – das volle Programm, das wir auch aus heimischen Gefilden kennen. Im letzten Jahr knallte es dann zwischen Kaaris und Booba am Paris Flughafen Orly, wo sich zufällig die Wege kreuzten. Die beiden Rapper gingen samt Entourage aufeinander los und sorgten durch ihre Schlägerei dafür, dass Halle 1 des Flughafens zeitweise geschlossen wurde. Flüge wurden gecancelt, es entstanden laut des französischen Magazins Generations.fr circa 54.000 Euro Schaden und die Beteiligten wanderten für ein paar Wochen hinter Gitter. Booba wurde beim Prozess am 6. September zu einer 18-monatigen Bewährung und 50.000 Euro Strafe verurteilt.

Dass die beiden ihre Streitigkeiten nun im Oktagon nach sportlichen Regeln austragen wollen, ist eine wohl beispiellose Story der Rapgeschichte. Wenn der Kampf Ende des Jahres stattfindet, werden nicht nur die Augen der französischen Rap- und Medienwelt auf Genf gerichtet sein.


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