A$AP Rocky zieht sich an wie ein "kleines Mädchen", findet 50 Cent

50 Cent bleibt ein Meister der Provokation. Der Kumpel von Eminem hat ständig kleine Streitereien mit anderen Artists und ärgert seine Umwelt mit fast schon kindlicher Freude. Fotos mit Tekashi69 entstehen sicher nicht zufällig, während dieser im Clinch mit Fiftys Lieblingsfeind The Game liegt. Der neueste verbale Streich gilt aber dem Leader des A$AP Mob.

A$AP Rocky macht aus seiner Liebe zur Moderwelt kein Geheimnis. Der Rapper nennt sich nicht umsonst "Pretty Flacko" und modelt auch hin und wieder für größere Marken wie beispielsweise Dior oder Calvin Klein. Ein Instagram-Post animierte 50 Cent, seine Meinung zu den Fashion-Statements von Rocky abzulassen:

l said get the strap, not get the bagsmh HARLEM SHIT AGAIN. LOL

259.5k Likes, 25.2k Comments - 50 Cent (@50cent) on Instagram: "l said get the strap, not get the bagsmh HARLEM SHIT AGAIN. LOL"

Prädikat: nicht besonders wertvoll. Diese Einschätzung führt zu einem lockeren Gespräch zwischen zwei Rapstars. Der Harlem-MC betrachtet alle, die sich über ihn lustig machen als rückständig angezogen. 50 Cent entgegnet ihm, dass er nicht sauer werden soll, nur weil er sich anziehe wie ein kleines Mädchen. Nachdem Rocky ausdrückt, dass er sich angegangen fühlt, rudert Fifty zurück und erklärt, dass er eigentlich nur chillen will und keinen Stress mit der Harlem-Community plant. Das kurze Instagram-Gespräch endet schließlich damit, dass der Mob-Chef Eminem und 50 Cent den selben Stylisten nachsagt. Twitter-Usern gefällt das:

Jay on Twitter

LOOL

Dass Spaßvogel Fiddy sich speziell auf die Leute in Harlem beruft, hängt mit einer Vorgeschichte zusammen. Seit Wochen trollt Curtis Jackson Dipset-Rapper Jim Jones. Dieser hatte ihn auf Instagram mit einem Post verärgert. Er nutzte ein Workout-Bild von Fifty, um auf sein Projekt "Wasted Talent" hinzuweisen.

#WastedTalent April 13th goin up for sale on merch lol th @50cent wasted talent tee dam homie

43.8k Likes, 2,586 Comments - @jimjonescapo on Instagram: "#WastedTalent April 13th goin up for sale on merch lol th @50cent wasted talent tee dam homie"

Dieser Joke kam nicht so gut an. Seitdem feuerte 50 Cent unnachgiebig auf der Social Media-Plattform zurück. Vor kurzem war es denn endlich so weit und Jim Jones reagierte. Er grüßte aus dem Urlaub und bedanke sich für die gestiegene Aufmerksamkeit.

Sombody tell @50cent I appreciate all th free publicity but if he don't stop this is gonna go on forever lol ps I don't know how I feel about u keep posting another grown man on ur page this like th 3rd time u posted me lol chill I ain't like tht lol

41.7k Likes, 1,490 Comments - @jimjonescapo on Instagram: "Sombody tell @50cent I appreciate all th free publicity but if he don't stop this is gonna go on..."

Sombody tell @50cent we can shoot th fair one when ever he ready we can do it on 42st or or south side if they still let u ride through there lol remeber power is a tv show them actors ain't gone do shit at all period and get u some goons cause monster gettin old lol my young boy will cuffy tht Nigga and I'm still laughin lol come on spyder Man U can do better thn tht champ #GetYouAFewStrapps and I b back tonight round 2am we can have a big party in th bity if u want at ur club don't u on lust #WastedTalent out now lol

55.7k Likes, 3,813 Comments - @jimjonescapo on Instagram: "Sombody tell @50cent we can shoot th fair one when ever he ready we can do it on 42st or or south..."

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Gucci reagiert auf Rassismus-Skandal

Gucci reagiert auf Rassismus-Skandal

Von Moritz Braun am 01.08.2019 - 15:35

Nachdem Gucci im Februar diesen Jahres einen handfesten Rassismus-Skandal auslöste, hat das Unternehmen reagiert und mit Renée E. Tirado eine Beauftragte für Diversität, Gleichheit und Inklusion eingestellt.

Pullover von Gucci erinnert an Blackfacing

Auslöser für den Skandal war der Balaclava-Rollkragenpullover, den Gucci im Black History Month vorgestellt hat:

Rashida Renée on Twitter

Balaclava knit top by Gucci. Happy Black History Month y'all.

Wegen des Kleidungsstücks musste sich Gucci den Vorwurf gefallen lassen, Blackfacing auf die leichte Schulter zu nehmen. Die absolut verachtenswerte Praxis des Blackfacings geht zurück bis ins 18. Jahrhundert und ist auch heutzutage leider noch immer nicht verschwunden.

Blackfacing ist Rassismus pur

Die Praxis beschreibt die Darstellung schwarzer Menschen durch dunkel geschminkte weiße Menschen. Dabei wurden und werden Stereotype und Vorurteile verstärkt. Blackfacing diente der Unterhaltung eines ausschließlich weißen Publikums. Menschen mit dunkler Hautfarbe wurden als Sklaven oder Servicepersonal inszeniert. In den Darstellungen waren sie meist naiv oder tollpatschig in der Welt unterwegs und nicht gebildet. Blackfacing ist Rassismus pur und aufs Schärfste zu verurteilen.

Boykott von Gucci und Reaktion des Modelabels

Nach der Veröffentlichung des Balaclava-Pullovers riefen viele bekannte Rapper zum Boykott von Gucci auf. 50 Cent, T.I., Soulja Boy, Young Thug, Waka Flocka Flame und viele andere veröffentlichten Statements auf Instagram.

@gucci

124.9k Likes, 5,776 Comments - Soulja Boy (Drako) SODMG (@souljaboy) on Instagram: "@gucci"

I gotta get rid of all the Gucci I have at home. I'm not supporting their brand anymore. #bransoncognac #lecheminduroi #bellator

Gefällt 560.5 Tsd. Mal, 33.4 Tsd. Kommentare - 50 Cent (@50cent) auf Instagram: „I gotta get rid of all the Gucci I have at home. I'm not supporting their brand anymore...."

Gucci entschuldigte sich indessen und nahm den Pullover direkt wieder vom Markt

„Für uns ist Vielfalt ein grundlegender Wert, der uneingeschränkt gewahrt und respektiert werden muss und bei allen Entscheidungen, die wir treffen, oberste Priorität hat. Wir sind fest entschlossen, die Vielfalt in unserer Organisation zu erhöhen und aus diesem Vorfall eine Lektion für das Gucci-Team und darüber hinaus zu machen.“

Renée E. Tirado als Global Head of Diversity, Equity & Inclusion eingestellt

Die Juristin und Top-Managerin war vor ihrem Engagement bei Gucci unter anderem für die Major League Baseball tätig. Als Chief Diversity & Inclusion Officer war es ihre Aufgabe, für kulturelle Vielfalt und Gleichstellung der Menschen auf und neben dem Baseballfeld zu sorgen. Wenn sie ihre neue Rolle bei Gucci entsprechend ausfüllt, bleibt der Welt so etwas bescheuertes wie der unsägliche Balaclava-Pullover hoffentlich erspart.


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