Was macht eine gute Punchline aus? K.I.Z. über Kollegah, Snaga & Pillath

K.I.Z. haben endlich ihre Hiphop.de Awards (alle Gewinner findest du hier) für die Beste Punchline und den besten Song des Jahres 2015 (Hurra die Welt geht unter) erhalten. Rooz hat die Gunst der Stunde genutzt und noch ein bisschen mit Tarek, Nico und Maxim geplaudert. Dabei kamen die vier auch auf die Frage zu sprechen, was eigentlich eine gute Punchline ausmacht.

Tarek erklärt, eine Punchline müsse für ihn nicht unbedingt ein Wortspiel beinhalten. "Ich finde es natürlich bei Kollegah krass, was er macht, (aber) ich finde es wichtiger, dass es am Ende klatscht. Dass es einfach eine brutale, originelle Zeile ist."

Maxim fügt hinzu, dass bei einer Punchline "gute Bilder" und ein "eigener Sprachgebrauch" wichtig seien. Sei das vorhanden, könne er auch über "die kindischste Scheiße" lachen. Vor komplizierten Wortspielen habe er zwar großen Respekt, zum Lachen bringe ihn das aber nicht unbedingt.

Nico wirft ein, dass für ihn Snaga & Pillath immer noch ganz vorne im Punchline-Game liegen und er sehr gespannt auf Pillaths Comeback sei. Apropos: Der gute Onkel Pillo hat uns kürzlich seine fünf Lieblingslines von Snaga verraten.

Sieh dir ab Minute 5:50 an, was die Jungs zu dem Thema Punchlines zu sagen haben:

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Kollegah löst Polizei-Großeinsatz in Frankfurt aus

Kollegah löst Polizei-Großeinsatz in Frankfurt aus

Von Clark Senger am 09.11.2020 - 13:20

Am Samstag hat ein Videodreh von Kollegah und Asche im Frankfurter Bahnhofsviertel für einen Großeinsatz der Polizei gesorgt. Die Aufnahmen für den Clip, der zum kommenden Kollaboalbum "Natural Born Killas" der beiden Rapper gehört, haben bei Passanten einen etwas zu authentischen Eindruck gemacht, wie man einer Pressenachricht der Frankfurter Polizei entnehmen kann. 

Videodreh von Kollegah & Asche wird für Raubüberfall gehalten

Im Video werden wohl Szenen eines Überfalls auf einen Juwelier zu sehen sein. Kein komplett unrealistisches Szenario im berüchtigten Bahnhofsviertel – erst im August kam es knapp fünf Autominuten entfernt zu einem spektakulären Einbruch. Zum Videodreh von Kollegah und Asche heißt es nun:

"Am Samstagnachmittag kam es in der Münchener Straße zu einem größeren Polizeieinsatz. Grund war ein vermeintlicher Raubüberfall auf einen Juwelier. Passanten meldeten der Polizei um 16:10 Uhr per Notruf, dass soeben zwei Personen mit Langwaffen das Juweliergeschäft überfallen." – Pressemitteilung der Polizei Frankfurt

Nachdem die Beamten die Situation unter Kontrolle gebracht hatten, habe man "[zur] Überraschung aller" festgestellt, dass es sich lediglich um einen Videodreh gehandelt hat. Attrappen von fünf Waffen seien sichergestellt worden. Eine Drehgenehmigung hat vorgelegen, aber die Polizei erklärt ihr Vorgehen wie folgt:

"Schließlich kam heraus, dass zwar eine Drehgenehmigung der Stadt Frankfurt für die Dreharbeiten vorlag, jedoch hatte der Produzent es versäumt, das örtliche Polizeirevier über sein äußerst öffentlichkeitswirksames Vorhaben zu unterrichten."

Als Konsequenz für das Führen von Anscheinswaffen erwartet die Betroffenen ein Ordnungswidrigkeitsverfahren. In der Frankfurter Neuen Presse wird Kollegah zitiert, wie er den Vorfall eingeordnet haben soll. Er habe gesagt, dass "das ein neues Level an Realismus und Gangster-Rap" sei. So kann er der Sache doch noch etwas Positives abgewinnen.


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