Seeed verliert einen Frontmann: Demba Nabé ist gestorben

Die Dancehall-Band Seeed plante bereits fleißig das Comeback für 2019. Jetzt macht ihnen das Schicksal einen Strich durch die Rechnung. Frontmann Demba Nabé ist im Alter von 45 Jahren gestorben. Der Anwalt von Seeed, Christian Schertz, bestätigte die Meldung. Nabé sei am heutigen Morgen von uns gegangen. Die Hintergründe des Todes sind zunächst nicht bekannt gegeben worden. 

In einem Facebook-Beitrag trauern die Band-Kollegen um ihren "Freund und Sänger": 

Seeed

Wir trauern um unseren Freund und Sänger Demba Nabé.

Nabé ist unter den Künstlernamen Boundzound und Ear aufgetreten. Der gebürtige Berliner hat in der Band gesungen und gehörte neben Peter Fox und Frank A. Dellé zu den Hauptgesichtern der Band, die unter anderem mit Tracks wie "Dickes B" oder "Augenbling" große Erfolge feiern konnte.

Erst vor Kurzem hatte die Band eine Tour für nächstes Jahr angekündigt. Es waren Stopps in Berlin, Hamburg, Dortmund, Köln und Hannover geplant. Am 9. Mai startete der Vorverkauf. Die kaufwütigen Fans brachten den Server des Ticket-Anbieters in kürzester Zeit zum Abstürzen. Ob der Todesfall eine Auswirkung auf die Tour haben wird, ist bisher unklar. Peter Fox hat im März dieses Jahres verkündet, dass sogar ein Album in Planung gewesen sei.

Unser herzliches Beileid an alle Angehörigen von Demba Nabé. Möge er in Frieden ruhen.

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Pop Smoke: Neue Details zum Mord bekannt
Tod

Pop Smoke: Neue Details zum Mord bekannt

Von Michael Rubach am 20.02.2020 - 11:10

UPDATE vom 20. Februar:

Wie TMZ nun unter Berufung auf das Material der Überwachungskameras berichtet, steht der Tod von Pop Smoke womöglich nicht in Zusammenhang mit einem Raubüberfall. Stattdessen würden die Bilder auf eine gezielte Tötung des Rappers hindeuten. Drei der vier Täter hätten vor dem Haus gewartet, während der mutmaßliche Todesschütze durch die Hintertür hineingelangte. Es gebe laut TMZ bisher keine Anzeichen dafür, dass bei der Tat Wertgegenstände erbeutet worden sind.

Original-Meldung vom 20. Februar:

Bevor Pop Smoke komplett durch die Decke gehen konnte, wurde er gestern bei einem Raubüberfall aus dem Leben gerissen. Langsam kommen weitere Details zum Tatgeschehen ans Tageslicht. Es gibt Hinweise darauf, dass der New Yorker Rapper die Täter versehentlich zu sich geführt haben könnte.

Hat Pop Smoke seine Mörder selbst angelockt?

Es wird vermutet, dass Pop Smoke die Aufmerksamkeit seiner Mörder durch eine unvorsichtige Aktion auf sich gezogen hat. In seiner Facebook-Story leakte er vor dem Verbrechen wohl ohne groß darüber nachzudenken seine Adresse. Er zeigte dort ein paar Geschenk-Tüten von Luxus-Designer Mike Amiri. Dabei war auch die genaue Anschrift seines Aufenthaltsortes gut sichtbar. Diese unüberlegte Handlung könnte ihm zum Verhängnis geworden sein.

Mehr Täter als ursprünglich berichtet

Entgegen erster Berichte wurde Pop Smoke offenbar nicht von zwei, sondern von mindestens vier maskierten Männern überfallen. Das gehe aus Aussagen von Zeugen hervor, welche die Aufnahmen der Überwachungskamera kennen. Des Weiteren heißt es bei TMZ, dass die Alarmanlage des Anwesens nicht angeschaltet gewesen sei.

Kindheitsfreund verteidigt sich gegen Unterstellungen

Mike Dee, der seit Kindheitstagen mit Pop Smoke befreundet war, wehrt sich auf Instagram entschieden gegen Mutmaßungen, er habe seinen Homie gezielt verraten. Auch er hatte die genaue Adresse des Rappers wohl im Vorfeld öffentlich gemacht. In einem Statement schreibt er, dass er nicht ausdrücken könne, wie groß der Schmerz sei, den er gerade fühle. Die Leute sollen sich im Internet nicht zu Ermittlern aufspielen, wenn sie überhaupt nicht wissen, was abgehe.

Es wirkt so, als wäre Pop Smoke durch eine Verkettung mehrerer unglücklicher Umstände ums Leben gekommen. Sein neues Tape "Meet The Woo 2" chartete erst vor wenigen Tagen auf Rang #7 in den Billboard Charts. Viele sahen in dem 20-Jährigen eine frische Version von 50 Cent. Einer hoffnungsollen Karriere wurde ein jähes Ende gesetzt.

Meet The Woo 2 (Deluxe)

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