"Rap & ISLAMismus": HyperboleTV veröffentlicht fünfteilige Reportage
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HyperboleTV hat sich einem viel diskutierten Thema angenommen: Rap & Islamismus. In einer fünfteiligen Reportage, die zur Zeit täglich erscheint, nimmt sich Vanessa Schneider des Ganzen an und holt verschiedene Meinungen und Ansichten ein, indem sie sich mit Experten, Rapfans und Rappern trifft.

In der ersten Folge spricht sie mit Marc Leopolseder, dem Chefredakteur des splash! Mag, um die Frage "Wie fanatisch ist die Rapszene?" zu erörtern. Da Musik im Islamischen Staat verboten ist, sei es auch "Humbug" zu behaupten, es gebe islamistische Rapper in Deutschland, erklärt Leopolseder. Die Instrumentalisierung von Deso Dogg als Propagandafigur des IS führt er auf eine große Überschneidung der Zielgruppen zurück.

Die zweite Folge befasst sich vor allem mit SadiQ. Seine Treffen mit dem vom Verfassungsschutz als gefährlich eingestuften Pierre Vogel, sorgten medial für Diskussionen. Das Interview scheint sich für Vanessa Schneider allerdings nicht einfach zu gestalten. Sie wird von SadiQs Manager unterbrochen und bekommt, nach eigenen Aussagen, nur Antworten auf die Fragen, die er zulässt. Dies zeigt auch eine Szene, in der sie vergeblich versucht, die Frage danach wie er dazu stehe, dass Musik als Sünde eingestuft werde, beanwortet zu bekommen.

Zum Ende des Interviews erklärt SadiQ dann aber doch, dass Musik für ihn ein Laster sei, an dem er arbeiten müsse und bezeichnet sie darüberhinaus sogar noch als etwas "Gefährliches".

UPDATE: Folge 2 mit SadiQ ist mittlerweile offline. Die Gründe dafür sind nicht bekannt. 

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