Xatar löst Kopfticker Records auf und verkündet ein nie dagewesenes Label-Konzept

Jetzt geht es Schlag auf Schlag. Soeben verkündete Eno, dass er Kopfticker Records verlassen werde. Das hat allerdings einen weitaus größeren Hintergrund.

Wie Xatar nun bei Facebook bekannt gab, löse sich Kopfticker Records in der bisherigen Form auf. Ab sofort fördere er Newcomer mit Push, einer Art Label mit so nie dagewesenem Konzept.

Auf der Push-Website können Künstler ihre Videos hochladen, die dann über die Social-Media-Kanäle von Xatar verbreitet werden. "Der Fan entscheidet, der Zuschauer entscheidet! Bei 100.000 Klicks bekommt ihr automatisch ein offizielles Release und fangt an, Geld zu verdienen", so Xatar.

Der größte Anteil gehe an die Artists, es handele sich um einen 70/30-Deal.

Wie genau es mit den bisherigen Kopfticker-Signing weitergeht, lässt Xatar offen:

"Ich wünsche meinen brüdern EnoYoniiSylabil SpillAjéJoao Michel Diau, Dollar Euro YenLevo nur das beste und danke euch für euer vertrauen und eure kunst und freue mich auf eure next steps!" [sic]

XATAR

NEWS!! ich wünsche meinen brüdern Eno, YONII, Sylabil Spill, Ajé, Joao Michel Diau, Dollar Euro Yen, LEVO nur das beste und danke euch für euer vertrauen und eure kunst und freue mich auf eure next...

Eno verlässt Xatars Label Kopfticker Records

Im Hause Kopfticker Records scheint sich einiges zu verändern...

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Kommentare

Gute Idee

Die Idee ist gut, noch besser wäre es allerdings wenn er sich selbst auflösen würde.

Lassen Sie bitte derartige Kommentare. Xatar ist ein dufter Typ der so etwas nicht verdient hat!

Gibt es hier nicht schon genug Probleme mit Zensur? Muss man da auch noch anfangen Kommentare von Usern zu zensieren, nur weil diese sich zwar negativ aber humoristisch gegen den im Artikel erwähnten Künstler richten??

Ihr habt auch meinen Comment bzgl des Ghostwritings bei Saad gelöscht.. Welchen Grund hatte das? Ist doch erwiesen wer für Ihn geschrieben hat!

Keine Sorge, ich werde hier nichts mehr posten..

Deine Meinung dazu?

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Sneaker-Business – Was man von Yeezy, Nike & Virgil Abloh lernen kann (Lrnings Podcast)

Sneaker-Business – Was man von Yeezy, Nike & Virgil Abloh lernen kann (Lrnings Podcast)

Von HHRedaktion am 06.06.2020 - 19:24

Hiphop.de-Herausgeber Toxik und sein Homie Phillip Böndel veröffentlichen seit einigen Wochen jeden Mittwoch ihren Business-Podcast "Lrnings". Wie der Name schon sagt: Es soll etwas gelernt werden. Dazu knöpfen die beiden sich für jede Sendung bestimmte Personen vor und ziehen ihre Schlüsse aus deren Moves, Taktiken, Erfolgen und Rückschlägen. Nachdem Tox und Phillip zuletzt den Fokus auf Rapper*innen (u.a. Capital Bra und Loredana) gerichtet haben, sind dieses Mal Kanye, Virgil Abloh und Co an der Reihe. Let's talk sneaker things!

Sneaker sind ein Wahnsinnsgeschäft. Nike-Gründer Phil Knight gehört zu den reichsten Menschen der Welt. Dabei waren andere viel früher auf dem Markt. Allen voran die deutschen Unternehmen Adidas und Puma. Wie Gründer Phil Knight es trotzdem schaffte, erzählt er in seiner Start-up-Biografie "Shoe Dog". Wie hat die Branche es geschafft, einen Sportartikel zu einer Lifestyle-Ikone zu entwickeln?

Was du für dein Marketing daraus lernen kannst: Biete ein Produkt an, mit dem Menschen ihre Individualität ausdrücken können. Lerne von Nike, wie man auf innovative Ideen kommt. Unterschätze nicht die Bedeutung von Strategie und Taktik. Mach dich, dein Produkt, deine Skills rar – damit Kunden bei dir Schlange stehen, wie Phillip vor dem Afew-Store. Und vergiss nie: Überzeugend wird dein Marketing erst, wenn du selbst überzeugt bist.

Michael Jordans Sneaker für Rekordsumme versteigert

Michael Jordans acht Jahre andauernder Markenrechtsstreit um seine Jordan Brand könnte zu einem Ende gekommen sein. Der Oberste Gerichtshof in China hat zugunsten der Basketball-Legende entschieden..

Entscheidend waren Kollaborationen mit Sportlern wie Michael Jordan und Musikern wie Kanye West. Jordan machte durch sein Image und seine Erfolge aus Nike das größte Objekt der Begierde für eine ganze Generation von Jugendlichen. Kanye West und Adidas brachten mit der Yeezy-Linie Sneaker in den High-Fashion Bereich.

Neben der Idee, Prominenten eine eigene Produktlinie zu geben, können Marketing-Techniken wie Drops und Collaborations auch andere Branchen inspirieren. Sneakermarken arbeiten heute mit Fashion Brands und Designern wie Supreme und Virgil Abloh, aber auch mit Ben & Jerry’s, AriZona Iced Tea und den Berliner Verkehrsbetrieben – ganz ähnlich wie Rapper, die gemeinsam Songs aufnehmen.

Zum Erfolg werden solche Kooperationen, wenn die Partner ihre Gemeinsamkeiten deutlich machen und durch Synergie etwas spannendes Neues passiert.

Learnings aus dieser Folge

  • 1. Mach dich und deine Skills rar – gerade dann, wenn der Bedarf am höchsten ist! Je mehr du dich anbiederst, desto weniger interessant wirkt dein Angebot.
  • 2. Eine Kollaboartion alleine ist noch keine Idee. Positiver Image-Transfer kann nur stattfinden, wenn es einen gemeinsamen Kern und natürliche Schnittstellen gibt.
  • 3. Schaffe Produkte und Angebote, die das Individualitätsbedürfnis der Menschen befriedigen und ihnen das Gefühl geben, etwas besonderes zu sein.
  • 4. Innovation bedeutet, vorhandene Dinge originell zu verknüpfen. Finde etwas, das funktioniert. Versteh, warum es funktioniert und wende es auf deinen Bereich an.
  • 5. „Business ist Krieg ohne Kugeln“ (Phil Knight). Unterschätze nicht die Bedeutung von Strategie und Taktik.
  • 6. Überzeugend ist es, wenn du selbst überzeugt bist

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