Die Villa aus "Der Prinz von Bel Air" kann jetzt bei Airbnb gemietet werden

Nostalgie Incoming: Die ikonische Villa von Uncle Phil und Familie aus "Der Prinz von Bel Air" kann ab dem 29. September gemietet werden – und das für schlappe 30 Dollar pro Tag. Passend zum angekündigten Reboot der klassischen 90er Sitcom hat Will Smith höchstpersönlich die Räumlichkeiten seines Schauspieldebüts bei Airbnb als Annonce aufgegeben. So soll das Jubiläum der Serie gefeiert werden, die kürzlich ihren 30 Jahre alt geworden ist.

Für 30 Dollar pro Nacht: So kann man die "Fresh Prince"-Villa mieten

Ab dem 29. September können Fans aus Los Angeles einen Teil der Villa für eine exklusive Nacht buchen. Es stehen lediglich fünf mögliche Termine zur Verfügung, die allesamt Anfang bis Mitte Oktober stattfinden. Die einmaligen Bewohner dürfen dann in Wills Zimmer schlafen, sein Bad nutzen und auch am legendären Pool der Banks-Familie entspannen. Die Villa steht übrigens, anders als man vielleicht vermuten würde, in Brentwood und nicht in Bel Air.

Für das authentische Feeling gibt es außerdem die Möglichkeit, Wills Air Jordans und Klamotten anzuprobieren. DJ Jazzy Jeff, der die wiederkehrende Rolle von Wills Freund in der Serie einnahm und abseits der TV-Kameras mit Smith Musik machte, legt virtuell für die Gäste auf. Es handelt sich bei der Aktion um eine Zusammenarbeit von Airbnb und Will Smith mit einem karitativen Zweck: Anlässlich der Annonce spendet Airbnb an eine Jugendorganisation in Smiths Heimatstadt Philadelphia.

"Der Prinz von Bel Air": Reunion & Reboot sind in der Mache

Zum Jubiläum ist eine Reunion-Folge geplant, die bald auf HBOmax erscheinen soll. Außerdem arbeitet Will Smith mit ehemaligen Kollegen aus der Show und neuen Kreativen weiterhin an einem Reboot der Serie, dass an der als das Original, deutlich düsterer werden soll. 

"Der Prinz von Bel Air": Die Neuauflage soll ein Drama werden

Wie letzten Oktober bereits von Branchen-Insidern angeteast wurde, ist ein "Der Prinz von Bel-Air"-Spin-Off in Arbeit. Nun wurden weitere Infos über die heiß ersehnte Neuauflage der klassischen Sitcom aus den 90ern preisgegeben. Wie Hollywood Reporter berichtet, soll die neue Serie, in dessen Produktion weiterhin auch Will Smith involviert ist, ein Drama werden.

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Will Smith fast für "Independence Day" abgelehnt – aufgrund seiner Hautfarbe

Will Smith fast für "Independence Day" abgelehnt – aufgrund seiner Hautfarbe

Von Djamila Chastukhina am 04.07.2021 - 12:12

Der US-amerikanische Science-Fiction-Film "Independence Day" wurde vor Kurzem 25 Jahre alt. Mit Will Smith, Jeff Goldblum und Bill Pullman in den Hauptrollen ging der Film 1996 erstmals in die Kinos. Zur Feier des diesjährigen Jubiläums sprach der Regisseur Roland Emmerich zusammen mit dem Producer Dean Devlin mit THR über die Entstehung und Geschichte von "Independence Day" und verriet unter anderem, dass Will Smith es fast nicht in die Besetzung geschafft hat.

Will Smith wurde fast für "Independence Day" abgelehnt, weil er Schwarz ist

Laut eigener Aussage hatten Emmerich und Devlin von Anfang an eine klare Vision für den Film. Jedoch erinnern die beiden sich daran, dass die Studiomanager der Filmproduktionsgesellschaft sich am Anfang weigerten, Will Smith in einer der Hauptrollen zu besetzen. Grund dafür war laut Emmerich die rassistische Hollywood-Ideologie, dass Filme mit Schwarzen Schauspielern sich nicht gut auf ausländischen Märkten machen.

"Es war ziemlich klar, dass es Will Smith und Jeff Goldblum sein mussten. Das war die Kombination, die wir uns vorstellten. Das Studio sagte: 'Nein, wir mögen Will Smith nicht. Er ist unerprobt. Er funktioniert nicht auf internationalen [Märkten].'"

("It was pretty clear it had to be Will Smith and Jeff Goldblum. That was the combo we thought. The studio said, 'No, we don’t like Will Smith. He’s unproven. He doesn’t work in international [markets].'")

Filmemacher setzten sich für die Besetzung von Will Smith ein

Devlin und Emmerich wollten unbedingt, dass Smith die Rolle übernimmt. Sie argumentierten vor 20th Century Fox damit, dass "der Film von Außerirdischen im Weltraum handelt" und daher auf ausländischen Märkten ohnehin "gut abschneiden" werde. Emmerich drohte letztendlich damit, das Studio zu wechseln und zu Universal zu gehen, wenn die Manager ihre Entscheidung nicht akzeptieren würden. Letztendlich gewannen sie dann den Streit, den Devlin sogar als "großen Krieg" bezeichnet:

"Es war ein großer Krieg und Roland hat sich wirklich für [Smith] eingesetzt – und wir haben diesen Krieg letztendlich gewonnen."

("It was a big war, and Roland really stood up for [Smith] — and we ultimately won that war.")

Der Film schlug große Wellen und bewies, dass Will Smiths Hautfarbe auch dem internationalen Erfolg nicht im Weg stand: "Independence Day" spielte weltweit 817 Millionen US-Dollar ein und war damit der erfolgreichste Film des Jahres 1996. Er schlug damit Blockbuster wie "Scream" und "Mission: Impossible" um den Spitzenplatz. Zusätzlich sicherte sich "Independence Day" eine Reihe von Auszeichnungen, darunter den Oscar für die besten visuellen Effekte.


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