Video gesperrt: Verletzt Sentinos neuer Song Urheberrechte von Maskulin?

Sentino macht jetzt nur noch auf Polnisch Musik.

Sein neuestes, gestern veröffentlichtes Video zeigt einen unerwarteten, recht poppigen Stil. Jetzt wurde es allerdings gesperrt.

Wer aktuell versucht, sich das neue Sentino-Video anzusehen, guckt in die Röhre:

"Dieses Video ist aufgrund des Urheberrechtsanspruchs von Maskulin nicht mehr verfügbar."

Sentino - Tatuażyk

Zabójstwo Liryczne 2.0 (Edycja Standard) : https://goo.gl/OeYK0r Odzież LUXX ALL: https://goo.gl/6olTvV Sentino na fb: https://www.facebook.com/sentinogm2l/ "Tatuażyk" promuje reedycję mixtape "Zabójstwo liryczne 2.0", wzbogaconą o dodatkowe premierowe utwory. Tym samym artysta oficjalnie dołącza do Step Records. Jednocześnie Sentino zapowiada prace nad nową płytą, która ukaże się nakładem opolskiej wytwórni pod koniec roku 2016 lub zaraz na początku 2017.

Die Sperrung hat also offenbar irgendetwas mit Flers Label Maskulin zu tun. Dass Maskulin anscheinend Urheberrechtsverletzungen geltend macht, wirkt allerdings merkwürdig: Denn die Urheberrechte an dem Song beziehungsweise Video müssten theoretisch doch eigentlich bei Sentino, dem Urheber liegen. Praktisch sieht das aber offenbar gerade ganz anders aus.

Fler mit Klartext zu Sentino: War es das schon wieder mit Deutschrap?

Seit einigen Woche gehen Gerüchte um, dass Sentino der deutschen Szene schon wieder den Rücken gekehrt hat. Anhaltspunkte gab es ja genug. Jetzt spricht Maskulin-CEO Fler in einem Ansagevideo (siehe unten) Klartext zum Thema: Also Sentino hat 'nen Vertrag bei Maskulin. Den möchte er nicht weiter erfüllen.

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Kommentare

voll 31er
fler die snitch

Was hat das mit 31er zu tun?

er petzt bei youtube? 31er!

Peinlich, zuerst zieht er über den Song her und dann lässt er ihn sperren! Echte Btch move

sentino die f#tze

JUCKT.

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"CCN" im Streaming: Fler will Bushido stoppen
Ccn

"CCN" im Streaming: Fler will Bushido stoppen

Von Paul Kruppa am 13.04.2021 - 13:56

Bushido will nach und nach sein Frühwerk auf den Streaming-Markt bringen. Ob die Gangstarap-Blaupause "CCN" auch bald auf Apple, Spotify und Co zur Verfügung steht, ist jedoch zumindest fragwürdig. Bushidos damaliger Kollabopartner Fler hat in einem neuen Interview bei 16 Bars erklärt, dass er das nicht zulassen werde.

Fler über Bushidos "CCN"-Pläne: "Er wird merken, dass er es nicht kann"

Bushido kündigte vor Wochen an, seinen Backkatalog auf Streaming-Services verfügbar machen zu wollen. Bushido schrieb seinerzeit auf Instagram dazu, dass die nächsten Wochen "anders krass" werden würden. Ein vom EGJ-Chef geteilter Vorschlag für einen Release-Plan enthielt auch "CCN" mit Fler. Die damalige Reaktion aus dem Maskulin Camp fiel eindeutig aus: "Muss glaube ich mal der Musik-Anwalt ran", entgegnete Fler. Nun bekräftigt dieser, dass Bushido das ikonische Kollaboalbum aus dem Jahr 2002 nicht ohne Weiteres auf den bekannten Portalen platzieren könne.

"Sagen kann er viel, ob er es macht am Ende [...]. Er wird auch merken, dass er es nicht kann. Gerade was die Alben angeht, die über Aggro Berlin rauskamen. Selbst wenn jemand Rechte überträgt, muss er die mit mir neu klären. Nur weil Aggro Berlin nicht mehr die Rechte an mich auswertet und ihm irgendwas überträgt, muss er die Rechte aber neu einfordern."

Generell stehe Bushido gegenwärtig "mit dem Rücken zur Wand". Die Leute im Vertrieb seien der Angelegenheit "die Dummen". Seit der Trennung von Sony kümmert sich iGroove um diesen Business-Bereich des ersguterjunge-Bosses. Auf die rechtliche Situation habe Fler den Vertrieb aus der Schweiz selbst telefonisch hingewiesen. Das Ganze werde laut Fler "nach hinten losgehen". Sollte Bushido an einer Veröffentlichung festhalten, schickt Fler schon mal vorweg, auf juristischem Weg einzuschreiten.

"Da werde ich auf jeden Fall gegen vorgehen. Alleine aus Prinzip. Für die Fans ist scheiße. [...] Er hat die Rechte nicht, ich hab die Rechte nicht. Ich kann es auch nicht rausbringen ohne ihn. [...] Er hat diesen Move jetzt gemacht - nach zehn Jahren - und da muss man halt mit Anwälten vorgehen und so."

Fler: Neues "CCN" mit Bass Sultan Hengzt?

Nach etlichen erfolgreichen Alben (vor Kurzem ging "Widder" direkt auf die #1) und Releases verfolgt Fler weitere musikalische Ziele. Er möchte sich nicht so sehr mit der Vergangenheit aufhalten.

"Ich blick nach vorne. Ich werde noch neue 'CCNs' machen. Neue Projekte, wo die Leute sagen werden: 'Boah krass, das ist ein Klassiker'. Ich halte doch nicht fest an irgendwelchen Sachen von vor 20 Jahren."

In Anspielung auf den Trademark-Sound von "CCN" ergänzt Fler, dass er noch demonstrieren werde, "wer diese Musik macht". Dabei könnte ihn womöglich Maskulin-Neuzugang Bass Sultan Hengzt unterstützen. Mit einem kräftigen Räuspern schiebt Fler nämlich hinterher: "Vielleicht Hengzt und ich Ende des Jahres?"

Auch erneuert Fler die Ernsthaftigkeit des Friedensangebots, dass er Bushido erst im Februar unterbreitete. Mit einer Reaktion rechnet Fler offenbar nicht mehr. Sein früherer Freund werde seiner Einschätzung nach "niemals die Größe besitzen", auf diesen Vorschlag einzugehen.

Fler unterbreitet Bushido Friedensangebot


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